International

Yann Sommer patzt beim Champions-League-Auftakt – Brügge verliert 2:3

Yann Sommer erlebt mit Club Brügge einen bitteren Start in die neue Champions-League-Saison. Der belgische Meister verliert zuhause gegen Aston Villa mit 2:3. Beim dritten Gegentor kommt der ehemalige Schweizer Nationalgoalie weit aus seinem Tor und wird von Nicolas Jackson überspielt. Aston Villa erwischte im Jan-Breydel-Stadion den besseren Start. John McGinn brachte die Gäste in der 11. Minute in Führung, ehe Hugo Vetlesen acht Minuten später für Brügge ausglich. Die Freude der Belgier hielt allerdings nur kurz. Emiliano Buendía traf in der 22. Minute zum 2:1 für Villa, Nicolas Jackson erhöhte noch vor der Pause auf 3:1. Nach dem Seitenwechsel brachte Nicolò Tresoldi Brügge per Penalty nochmals heran.

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Sion sagt selbst bei 30 Millionen Nein – Boteli bleibt trotz Galatasaray-Interesse

Der FC Sion hält an Winsley Boteli fest – selbst bei Summen um 30 Millionen Franken. Galatasaray signalisierte laut Sion-Präsident Christian Constantin die Bereitschaft, für den 20-jährigen Stürmer in diese Grössenordnung vorzustossen. Constantin lehnt einen Wechsel dennoch ab und will Botelis nächsten Karriereschritt sorgfältig planen. Damit endet zumindest vorerst eines der spektakulärsten Transfer-Theater dieses Schweizer Fussballsommers. Bereits Crystal Palace hatte konkretes Interesse an Boteli gezeigt und eine Summe um 20 Millionen Franken ins Spiel gebracht. Constantin hatte schon damals klargemacht, dass er sein Sturmjuwel nicht verkaufen wolle. Nun bestätigt der Sion-Präsident, dass selbst ein finanziell noch deutlich lukrativerer Vorstoss von Galatasaray seine Haltung nicht geändert hat.

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GC holt Kenzo Goudmijn per Leihe von Derby County

Der Grasshopper Club Zürich verstärkt sein Mittelfeld mit Kenzo Goudmijn. Der 24-jährige Niederländer wechselt leihweise vom englischen Championship-Club Derby County nach Zürich. Die Vereinbarung läuft bis Sommer 2027 und beinhaltet eine Kaufoption. Goudmijn nimmt per sofort das Training mit der ersten Mannschaft auf. Bei den Grasshoppers erhält der Mittelfeldspieler die Rückennummer 24. Der Niederländer kommt mit Erfahrung aus England, der Eredivisie und europäischen Wettbewerben nach Zürich. Die vergangene Saison verbrachte er auf Leihbasis bei Go Ahead Eagles. Über finanzielle Details der Vereinbarung machten die beteiligten Clubs keine Angaben.

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Kobel und Manzambi für Ballon-d’Or-Auszeichnungen nominiert

Grosse Ehre für den Schweizer Fussball: Gregor Kobel und Johan Manzambi stehen auf den Shortlists für zwei Auszeichnungen rund um den Ballon d’Or 2026. Kobel gehört zu den zehn Kandidaten für den Preis als bester Torhüter des Jahres, Manzambi ist für die Auszeichnung als bestes junges Talent nominiert. Die Gewinner werden am 26. Oktober in London gekürt. Die Organisatoren des Ballon d’Or veröffentlichten die Nominationen am Dienstag. Gleich zwei Schweizer Nationalspieler dürfen sich damit Hoffnungen auf eine der prestigeträchtigen individuellen Auszeichnungen machen. Gregor Kobel wird für seine starken Leistungen bei Borussia Dortmund und mit der Schweizer Nationalmannschaft gewürdigt. Der 28-Jährige absolvierte im relevanten Zeitraum 61 Partien und blieb dabei 24-mal ohne Gegentor.

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Stadion Wankdorf in Bern: Fussballgeschichte, Architektur und Heimat von YB

Das Stadion Wankdorf gehört zu den geschichtsträchtigsten Sportorten der Schweiz. Auf diesem Gelände wurde 1954 ein Fussballweltmeister gekürt, der BSC Young Boys feierte hier nationale Erfolge, und Generationen von Berner Fussballfans verbanden den Namen Wankdorf mit grossen Spielen, gemeinsamen Ritualen und persönlichen Erinnerungen. Das heutige Stadion nahm 2005 den Betrieb auf und bietet bei Fussballspielen 31’500 Zuschauern Platz. Es steht am Standort seiner berühmten Vorgängerbauten, ist jedoch ein eigenständiges modernes Bauwerk. Seine Architektur verbindet eine kompakte Fussballarena mit Energiegewinnung, Gastronomie, Handel, Arbeitsplätzen und Veranstaltungsräumen.

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Belgischer Verband stellt sich gegen Gianni Infantino

Der belgische Fussballverband RBFA stellt sich offen gegen FIFA-Präsident Gianni Infantino. Der Verband kündigte an, eine weitere Amtszeit des Schweizers 2027 nicht zu unterstützen. Als Gründe nennt die RBFA fehlende Transparenz im Fall «FIFA Forward Enterprise» sowie weiterhin offene Fragen rund um die Rote Karte gegen US-Nationalspieler Folarin Balogun. Die Position der Belgier sorgt international für Aufmerksamkeit. Besonders brisant ist, dass RBFA-Präsidentin Pascale Van Damme selbst Mitglied des FIFA-Councils ist. Erst vor wenigen Tagen war bestätigt worden, dass Gianni Infantino trotz des wachsenden Drucks 2027 erneut zur FIFA-Wahl antreten will. Mit der öffentlichen Absage aus Belgien erhält dieser Widerstand nun zusätzliche Nahrung.

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Grasshopper Club Zürich verpflichtet US-Verteidiger John Hilton bis Sommer 2027

Der Grasshopper Club Zürich verpflichtet den US-amerikanischen Linksverteidiger John Hilton. Der Defensivspieler unterschreibt einen Vertrag bis Sommer 2027. Hilton war zuletzt drei Jahre beim niederländischen Zweitligisten FC Dordrecht unter Vertrag und absolvierte dort 95 Pflichtspiele. Der 25-Jährige trainierte bereits im Rahmen der Saisonvorbereitung beim GCZ und konnte sich dabei dem Trainerteam zeigen. Der Linksverteidiger zeichnet sich insbesondere durch sein Tempo und seine Beidfüssigkeit aus.

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Infantino tritt trotz massivem Druck 2027 wieder zur FIFA-Wahl an

Gianni Infantino will trotz des wachsenden Widerstands gegen seine Führung FIFA-Präsident bleiben. Der Weltverband bestätigt am Sonntag, dass der 56-jährige Schweizer bei der Präsidentenwahl im März 2027 erneut kandidieren wird. Die Erklärung kommt mitten in einem eskalierenden Machtkampf mit der UEFA und nach dem Scheitern des umstrittenen Plans, private Investoren an kommerziellen FIFA-Rechten zu beteiligen. Noch am Samstag hatte Infantino bei der U20-Frauen-WM in Polen Fragen zu seiner Zukunft weitgehend unbeantwortet gelassen. Auf die zunehmenden Rücktrittsforderungen wollte der FIFA-Präsident nicht konkret eingehen. Nun schafft der Weltverband Klarheit: An Infantinos Kandidatur habe sich nichts geändert. Damit stellt sich der Walliser einem Wahlkampf, der deutlich schwieriger werden dürfte als seine bisherigen Wiederwahlen. Die Entscheidung fällt am 18. März 2027 beim FIFA-Kongress in Rabat. Bis zum 18. November können mögliche Herausforderer ihre Kandidatur anmelden.

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Breel Embolo trifft bei MLS-Debüt spät zum 2:2 gegen Messi

Breel Embolo hat bei seinem ersten Einsatz für Atlanta United sofort getroffen. Der Schweizer Nationalstürmer verwandelte gegen Inter Miami in der 87. Minute einen selbst herausgeholten Penalty zum 2:2. Damit sicherte der 29-Jährige seinem neuen Klub bei seinem MLS-Debüt einen Punkt gegen das Team von Lionel Messi. Embolos Einstand in den USA begann zunächst mit einer Verzögerung. Wegen eines Unwetters konnte die Partie in Miami nicht wie geplant beginnen. Als der Ball schliesslich rollte, stand Embolo direkt in der Startelf. Der Schweizer spielte die gesamten 90 Minuten und bekam es mit einer prominent besetzten Miami-Mannschaft um Lionel Messi, Luis Suárez und Casemiro zu tun.

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PSV gewinnt Topspiel bei Ajax mit 3:1

PSV Eindhoven hat das niederländische Topspiel bei Ajax Amsterdam mit 3:1 gewonnen. Ricardo Pepi brachte die Gäste bereits nach fünf Minuten in Führung. Tolu Arokodare glich für Ajax aus, doch Lutsharel Geertruida traf unmittelbar vor der Pause zum 2:1 für PSV. Esmir Bajraktarević entschied die Partie in der Nachspielzeit endgültig. Das Duell in der Johan Cruijff ArenA erfüllte die Erwartungen an einen der grössten Klassiker des niederländischen Fussballs. Beide Mannschaften suchten von Beginn weg den Weg nach vorne, doch PSV erwies sich vor dem Tor als effizienter. Mit dem Auswärtssieg zieht Eindhoven in der Tabelle weiter davon. PSV steht nun bei 13 Punkten aus fünf Spielen, während Ajax bei sieben Zählern aus vier Partien bleibt.

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Cottbus dreht 0:3 und rettet irres 4:4 in Wolfsburg

Energie Cottbus hat am Samstag in der 2. Bundesliga ein spektakuläres Comeback geschafft. Der Aufsteiger lag beim VfL Wolfsburg nach nur 34 Minuten bereits mit 0:3 zurück, kämpfte sich jedoch zurück und rettete in der Nachspielzeit noch ein 4:4. Dmytro Bogdanov erzielte in der 91. Minute den umjubelten Ausgleich. Wolfsburg schien die Partie früh unter Kontrolle zu haben. Robert Glatzel traf bereits in der 4. Minute per Elfmeter, Vinícius Souza erhöhte nach 25 Minuten auf 2:0. Als Glatzel in der 34. Minute mit seinem zweiten Treffer das 3:0 erzielte, deutete alles auf einen klaren Heimsieg hin. Cottbus gab sich jedoch nicht auf. Luca Erlein verkürzte noch vor der Pause und leitete damit eine zweite Halbzeit ein, die sich zu einem echten Fussball-Spektakel entwickelte.

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Giger verlässt Belgien – Wechsel zum Meister

Der Schweizer U21-Stürmer Marc Giger zieht einen Schlussstrich unter sein Belgien-Abenteuer. Der 22-Jährige verlässt Royale Union Saint-Gilloise und wechselt ablösefrei zum amtierenden ungarischen Meister ETO FC Győr. Der Transfer wurde am Freitag offiziell bestätigt. Für Giger beginnt damit nach eineinhalb Jahren in Belgien ein neues Kapitel. Beim Traditionsclub aus Győr soll der Schweizer vor allem wieder zu regelmässiger Spielpraxis kommen. In den vergangenen Monaten war seine Rolle bei Union zunehmend kleiner geworden.

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Sierro-Coup: Schweizer unterschreibt bei Parma

Vincent Sierro hat einen neuen Club: Der 30-jährige Schweizer Mittelfeldspieler wechselt ablösefrei zu Parma in die Serie A. Der italienische Traditionsclub bestätigte die Verpflichtung am Freitagnachmittag. Sierro unterschreibt einen Vertrag bis zum 30. Juni 2027 und kehrt damit nach seinem Engagement bei Al-Shabab zurück in den europäischen Fussball. Für Sierro beginnt damit ein neues Kapitel in einer der grossen europäischen Ligen. Nach seinem Abgang aus Saudi-Arabien war der Schweizer ohne Vertrag und konnte deshalb auch nach dem Ende des regulären Transferfensters verpflichtet werden.

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Old Firm eskaliert: Keine Auswärtsfans mehr bei Celtic gegen Rangers

Der schottische Fussball zieht vor einem der hitzigsten Derbys Europas die Notbremse: Bei sämtlichen Old-Firm-Duellen zwischen Celtic Glasgow und den Rangers dürfen in dieser Saison keine Auswärtsfans dabei sein. Die SPFL bestätigte die Regelung am Freitag – und sie greift bereits bei den beiden Derbys im September. Betroffen sind zunächst das Rangers-Heimspiel gegen Celtic im Premier Sports Cup am 13. September sowie das Meisterschaftsduell Celtic gegen Rangers am 20. September. Die Regelung gilt grundsätzlich für alle Begegnungen der beiden Clubs in Wettbewerben der Scottish Professional Football League bis zum Ende der Saison 2026/27.

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FIFA wirft UEFA Schmutzkampagne vor

Der Machtkampf im Weltfussball eskaliert weiter. Die FIFA wirft der UEFA in US-Gerichtsunterlagen eine gezielte «Schmutzkampagne» gegen den Weltverband und Präsident Gianni Infantino vor. Im Zentrum steht das inzwischen aufgegebene Investorenprojekt «FIFA Forward Enterprise» – und die Frage, ob die Auseinandersetzung zu einem Strafverfahren in der Schweiz führen könnte. Die Gegenoffensive der FIFA rückt am Freitag international in den Fokus. Die UEFA hatte zuvor bei mehreren US-Gerichten die Herausgabe von Dokumenten und Beweismitteln beantragt. Diese sollen für eine mögliche Strafanzeige in der Schweiz verwendet werden. Die FIFA versucht nun, die Anträge abzuwehren oder zumindest aufzuschieben.

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Schweizer U16-Talent Kuhlmann bei Real Madrid

Ein Schweizer Nachwuchsspieler ist im Talentsystem von Real Madrid angekommen. Der 16-jährige Quim Kuhlmann, zuletzt beim FC Girona, wird inzwischen im Kader von Real Madrid U18 geführt. Gleichzeitig gehört er zum Schweizer U16-Nationalteam. Damit setzt ein weiterer junger Schweizer seine Ausbildung bei einem der renommiertesten Nachwuchsprogramme Europas fort. Real Madrids Nachwuchsbereich wird in Spanien als Cantera bezeichnet und ist unter dem Namen «La Fábrica» bekannt. Für Kuhlmann bedeutet der Wechsel einen erheblichen Schritt nach vorne – sportlich allerdings zunächst auf Nachwuchsebene.

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Rangers holen Kelsy für rund CHF 9.8 Millionen – Sturmtalent kommt aus der MLS

Die Glasgow Rangers haben am letzten Tag des schottischen Transferfensters noch einmal kräftig investiert. Der 22-jährige venezolanische Nationalstürmer Kevin Kelsy wechselt von den Portland Timbers nach Schottland. Der Angreifer unterschreibt bei Rangers einen Vierjahresvertrag mit Option auf eine weitere Saison. Medienberichten zufolge beträgt die Ablöse umgerechnet rund CHF 9.8 Millionen. Damit gehört Kelsy zu den teuersten Verpflichtungen in der Geschichte des schottischen Traditionsclubs. Rangers reagiert mit dem Transfer auf den Wunsch nach zusätzlicher Durchschlagskraft im Angriff und setzt dabei bewusst auf einen Spieler, dessen Entwicklung noch längst nicht abgeschlossen sein dürfte. Für Kelsy bedeutet der Wechsel gleichzeitig die Rückkehr nach Europa. Der 1,93 Meter grosse Mittelstürmer spielte bereits für Schachtar Donezk in der Ukraine, bevor seine Karriere ihn in die Major League Soccer führte.

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