International

Afrika-Cup bleibt alle zwei Jahre – CAF kippt umstrittene Reform

Der Afrika-Cup wird auch künftig grundsätzlich alle zwei Jahre ausgetragen. Der afrikanische Fussballverband CAF hat am Donnerstag, 29. Oktober 2026, seine erst im vergangenen Dezember beschlossene Umstellung auf einen Vierjahresrhythmus überraschend zurückgenommen. Das Exekutivkomitee entschied einstimmig, am bisherigen Modell festzuhalten. Ausschlaggebend sind vor allem wirtschaftliche Überlegungen und die Bedeutung des Wettbewerbs für die 54 afrikanischen Mitgliedsverbände. CAF-Präsident Patrice Motsepe begründet die Kehrtwende mit den finanziellen Risiken der ursprünglich geplanten Reform. Eine neue afrikanische Nations League sollte den Afrika-Cup als regelmässige Einnahmequelle teilweise ersetzen. Nach erneuter Prüfung kommt der Verband jedoch zum Schluss, dass dieser Wettbewerb mehrere Jahre benötigen würde, um vergleichbare wirtschaftliche Erträge zu erzielen. Die Entscheidung betrifft auch zahlreiche europäische Vereine mit afrikanischen Nationalspielern, darunter Klubs aus der Schweizer Super League. Regelmässige Abstellungen für den Afrika-Cup bleiben damit Teil der internationalen Saisonplanung. Der Entscheid verdeutlicht zudem die Bedeutung der Kontinentalverbände im internationalen Fussball, die ihre Wettbewerbe innerhalb des FIFA-Kalenders eigenständig organisieren.

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Ronaldo gewinnt Ballon-d’Or-Fanwahl – bezahlte Stimmen sorgen für Kritik

Cristiano Ronaldo hat eine besondere Fan-Abstimmung zum 70-jährigen Bestehen des Ballon d’Or gewonnen. Sein erster Triumph aus dem Jahr 2008 wurde von den Teilnehmern zur bedeutendsten Ballon-d’Or-Auszeichnung aller Zeiten gewählt – vor Lionel Messis Erfolg von 2012. Doch die Wahl sorgt für Diskussionen: Jede Stimme kostete einen Euro, und Mehrfachabstimmungen waren ausdrücklich erlaubt. Auch Ronaldos anschliessender Instagram-Beitrag löst Kritik aus. Die Organisatoren veröffentlichten das Ergebnis am Mittwoch, 28. Oktober 2026. Ronaldo setzte sich mit seiner herausragenden Saison bei Manchester United durch, in der er die Champions League und die englische Meisterschaft gewonnen hatte. Auf Platz zwei landete Lionel Messi mit seiner Rekordsaison 2012, gefolgt von Ronaldos Ballon-d’Or-Triumph 2017 bei Real Madrid. Das Ergebnis liefert neuen Gesprächsstoff für den langjährigen Vergleich zwischen Messi und Ronaldo, der auch in der Schweiz zahlreiche Fussballfans beschäftigt. Allerdings wurde kein sechster offizieller Ballon d’Or an den Portugiesen vergeben. Die Abstimmung bewertet die Beliebtheit einzelner ausgezeichneter Spielzeiten und lässt wegen der kostenpflichtigen Mehrfachstimmen keine repräsentative Aussage über den besten Fussballer der Geschichte zu.

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China verbannt Mbappé aus dem Fernsehen – Real Madrid entschuldigt sich

Kylian Mbappé steht in China nach einem Scherz über Mao Zedong massiv unter Druck. Chinesische Unternehmen beenden ihre Sponsoringverträge mit dem Superstar von Real Madrid, seine Social-Media-Konten werden eingeschränkt und das Staatsfernsehen setzt Übertragungen der spanischen La Liga aus. Obwohl sich der 27-jährige Franzose entschuldigt hat, zieht der Konflikt immer weitere Kreise. Auslöser ist ein älterer Ausschnitt aus der französischen Gesprächssendung "The Bridge", der sich in den chinesischen sozialen Netzwerken verbreitete. Mbappé sprach darin über eine Fotomontage, auf der sein Gesicht auf den Körper eines vermeintlichen chinesischen Diktators gesetzt wurde. Gemeint war offenbar Mao Zedong. Die Bemerkung löste in China heftige Reaktionen aus. Für Real Madrid entwickelt sich der Vorfall zu einem wirtschaftlichen und diplomatischen Problem. China gehört zu den wichtigsten internationalen Absatzmärkten des spanischen Rekordmeisters. Der Konflikt trifft den Verein ausgerechnet in einer sportlich erfolgreichen Phase: Mbappé hatte zuletzt mit zwei Toren im Clásico gegen Barcelona für Schlagzeilen gesorgt. Nun steht seine öffentliche Wahrnehmung ausserhalb des Spielfelds im Mittelpunkt.

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Embolo trifft erneut – Atlanta verliert dramatisch in New York

Breel Embolo trifft in der Major League Soccer erneut, doch für Atlanta United endet der Abend mit einer bitteren Niederlage. Der Schweizer Nationalstürmer erzielt am Mittwoch, 28. Oktober 2026, beim New York City FC in der 88. Minute den Ausgleich zum 1:1. In der fünften Minute der Nachspielzeit trifft Bénie Traoré jedoch zum 2:1 für die Gastgeber. Damit verpasst Atlanta definitiv die MLS-Playoffs. Embolo sorgt bereits in der ersten Halbzeit für Aufsehen. In der 22. Minute köpft er den Ball ins Netz, doch der Treffer wird nach einer Videoüberprüfung wegen einer Abseitsstellung in der Entstehung aberkannt. Nach der Führung durch Nicolás Fernández Mercau (70.) gelingt dem Schweizer kurz vor Schluss sein regulärer Treffer. Die Freude hält nur wenige Minuten. Für den 29-Jährigen ist es das vierte Tor in seinen ersten zehn MLS-Einsätzen. Seine persönliche Bilanz verbessert sich damit weiter, während Atlanta sportlich hinter den Erwartungen zurückbleibt. Mit Blick auf die Schweizer Nationalmannschaft ist Embolos aktuelle Treffsicherheit dennoch eine erfreuliche Entwicklung.

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Bayern überrollt Magdeburg mit 6:1 – Olise trifft doppelt

Der FC Bayern München hat im DFB-Pokal den nächsten souveränen Sieg gefeiert. Der Titelverteidiger bezwang den Zweitligisten 1. FC Magdeburg am Mittwochabend, 28. Oktober 2026, mit 6:1 (2:1) und steht im Achtelfinale. Michael Olise erzielte zwei Tore und bereitete einen weiteren Treffer vor. Auch ohne Harry Kane und den erkrankten Trainer Vincent Kompany waren die Münchner nach der Pause nicht mehr aufzuhalten. Vor 75'000 Zuschauern in der ausverkauften Allianz Arena brachte Olise die Bayern in der zehnten Minute in Führung. Mateusz Żukowski glich für Magdeburg überraschend aus (15.), doch Ismael Saibari stellte sechs Minuten später den Vorsprung wieder her. Nach der Pause erhöhte Olise per Penalty, ehe Alphonso Davies, Nathaniel Brown und David Santos Daiber den deutlichen Endstand herstellten. Für Bayern folgt am Samstag das Bundesliga-Spitzenspiel gegen Borussia Dortmund mit dem Schweizer Nationaltorhüter Gregor Kobel. Die Münchner nehmen den nächsten Erfolg unter Interimstrainer Aaron Danks mit. Kompany konnte nach seiner Erkrankung inzwischen das Spital verlassen.

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Zugunglück in Spanien: 24 Cupspiele abgesagt

Eine schwere Zugtragödie erschüttert Spanien und hat unmittelbare Folgen für den Fussball. Der spanische Verband RFEF sagte sämtliche 24 Copa-del-Rey-Partien vom Mittwoch, 28. Oktober 2026, ab. Anlass ist die Kollision zweier Hochgeschwindigkeitszüge bei Urda in der Provinz Toledo. Inzwischen stehen die Nachholtermine fest. Die Entscheidung betrifft die erste Runde des spanischen Pokalwettbewerbs. Unter den betroffenen Vereinen befinden sich Betis Sevilla, Valencia, Celta Vigo, Mallorca, Levante und Deportivo Alavés. Der Verband begründet die Absagen mit dem Respekt vor den Opfern und der Solidarität mit ihren Angehörigen. Die Begegnungen werden zwischen dem 29. Oktober und dem 13. November nachgeholt. Neun Spiele wurden bereits auf den heutigen Donnerstag verschoben. Weitere Mannschaften müssen bis in die zweite Novemberwoche warten. Die ausserordentliche Entscheidung verändert die Terminplanung zahlreicher Vereine.

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Fabio Celestini übernimmt Burnley – Schweizer Trainer soll Traditionsclub retten

Fabio Celestini hat eine neue Herausforderung im englischen Fussball gefunden. Der 50-jährige Schweizer übernimmt den FC Burnley und soll den Premier-League-Absteiger aus der sportlichen Krise führen. Der Championship-Club bestätigte die Verpflichtung am Mittwochabend, 28. Oktober 2026. Nach nur einem Sieg aus zwölf Meisterschaftsspielen steht Burnley auf einem Abstiegsplatz. Celestini tritt die Nachfolge von Nicky Hayen an. Dessen Engagement endete nach der 1:4-Niederlage gegen Lincoln City. Burnley hat nach zwölf Runden lediglich acht Punkte gesammelt und liegt auf Rang 22 der zweithöchsten englischen Liga. Der neue Trainer soll die Mannschaft zunächst stabilisieren und den nächsten Abstieg verhindern. Für den ehemaligen Schweizer Nationalspieler ist es die erste Trainerstation in England. Celestini führte den FC Basel 2025 zum Double und trainierte zuletzt ZSKA Moskau. Bei Burnley trifft er auf den Schweizer Nationalstürmer Zeki Amdouni. Sein Debüt gibt er am Samstag, 31. Oktober, im Heimspiel gegen Portsmouth.

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Croci-Torti im Blick von Europas Klubs – neue Namen kommen hinzu

Mattia Croci-Torti weckt zunehmend Interesse im europäischen Spitzenfussball. Nach Informationen von soccer.ch ist der erfolgreiche Trainer des FC Lugano inzwischen auch bei Fenerbahçe Istanbul und der SSC Napoli ein Thema. Bei Atalanta Bergamo beschäftigt sich Sportdirektor Cristiano Giuntoli ebenfalls mit dem Tessiner. Die AC Milan hatte Croci-Torti bereits zuvor auf dem Radar. Besonders interessant ist die Entwicklung in Istanbul. Fenerbahçe hat sich am Dienstag, 27. Oktober 2026, nach der 1:2-Derbyniederlage gegen Galatasaray von Trainer İsmail Kartal getrennt. In Neapel hat sich Präsident Aurelio De Laurentiis nach Informationen von soccer.ch über Sportdirektor Giovanni Manna bereits über Croci-Torti informieren lassen. Bei Atalanta wächst derweil der Druck auf Maurizio Sarri. Ein Abschied aus Lugano während der laufenden Saison gilt als äusserst unwahrscheinlich. Der 44-Jährige möchte seine erfolgreiche Arbeit im Tessin fortsetzen. Sollte er mit Lugano den Schweizer Meistertitel gewinnen, könnte im Sommer 2027 allerdings eine völlig neue Situation entstehen. Ein Wechsel zu einem Verein aus einer europäischen Topliga wäre dann durchaus denkbar.

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Pokal-Aus für Mainz – Bochum schockt Urs Fischer

Der 1. FSV Mainz 05 scheidet überraschend aus dem DFB-Pokal aus. Die Mannschaft des Schweizer Trainers Urs Fischer verliert am Dienstagabend, 27. Oktober 2026, beim Zweitligisten VfL Bochum mit 0:2. Christian Rasmussen und Philipp Hofmann schiessen die Gastgeber ins Achtelfinal. Nach einer torlosen ersten Halbzeit schlägt Bochum unmittelbar nach Wiederanpfiff zu. Rasmussen trifft in der 46. Minute zur Führung, der eingewechselte Hofmann entscheidet die Begegnung in der 75. Minute. Mainz findet gegen die kompakte und aggressive Defensive der Gastgeber kaum Lösungen und muss die erste Auswärtsniederlage der Saison hinnehmen. Für Urs Fischer ist das Ausscheiden ein empfindlicher Rückschlag. Der Schweizer Nationalspieler Silvan Widmer führt Mainz als Captain aufs Feld, wird jedoch nach 63 Minuten ausgewechselt. Während Bochum seinen ersten Heimsieg seit April feiert, endet für die Rheinhessen der Traum vom Pokal-Achtelfinal bereits in der zweiten Runde.

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Neymar verliert die Nerven – Rot nach Streit mit Nestor

Neymar sorgt beim 1:1 zwischen dem FC Santos und Bahia für einen Eklat. Der brasilianische Superstar gerät mehrfach mit Rodrigo Nestor aneinander, schubst Bahia-Trainer Rogério Ceni und wird noch vor Beginn der zweiten Halbzeit vom Platz gestellt. Auslöser der Roten Karte ist eine neue brasilianische Disziplinarregel gegen das Verdecken des Mundes während einer Auseinandersetzung. Nach dem Platzverweis muss der aufgebrachte 34-Jährige von Mitspielern zurückgehalten werden. Die turbulenten Szenen beginnen in der 29. Minute, als Nestor den Santos-Captain foult. Neymar wirft den Ball gegen seinen Gegenspieler und sieht Gelb. Nach dem Führungstreffer von Luciano Juba (39.) gerät der Brasilianer mit der gegnerischen Trainerbank aneinander. Beim Wiederanpfiff setzt sich der Streit mit Nestor fort. Neymar verdeckt seinen Mund, als er zum Gegenspieler spricht. Nach Intervention des VAR zeigt Schiedsrichter Sávio Pereira Sampaio die direkte Rote Karte. Die Folgen sind für Santos erheblich. Neymar verpasst die beiden kommenden Meisterschaftsspiele gegen Palmeiras und Red Bull Bragantino. Trotz einer gesamten Halbzeit in Unterzahl rettet der Klub durch einen späten Kopfballtreffer von Luan Peres noch einen Punkt. Santos bleibt mit 46 Punkten aus 32 Spielen auf Rang acht der brasilianischen Série A.

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Embolo trifft zum dritten Mal – Atlanta verliert gegen Chicago

Breel Embolo trifft in der Major League Soccer zum dritten Mal für Atlanta United. Der Schweizer Nationalstürmer erzielt bei der 2:3-Heimniederlage gegen Chicago Fire einen sehenswerten Hechtkopfball. Trotz seines Treffers und einer weiteren grossen Chance bleibt Atlanta ohne Punkte und steckt weiterhin im Tabellenkeller der Eastern Conference. Vor 40'026 Zuschauern im Mercedes-Benz Stadium beginnt die Partie für Atlanta ausgezeichnet. Tomás Jacob bringt die Gastgeber bereits in der vierten Minute in Führung. Chicago dreht die Begegnung durch Anton Salétros (30.), Anzor Mekvabishvili (51.) und Philip Zinckernagel (60.). Embolo verkürzt in der 68. Minute, doch zum Ausgleich reicht es nicht mehr. Aus Schweizer Sicht steht neben Embolo auch Maren Haile-Selassie im Mittelpunkt. Der ehemalige St. Galler spielt für Chicago und verpasst kurz nach der Pause eine grosse Torchance. Während die Fire mit 51 Punkten Rang vier festigen, bleibt Atlanta mit 30 Zählern auf Platz 14.

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Muslera hält drei Penaltys – Estudiantes wirft Flamengo raus

Estudiantes de La Plata steht im Final der Copa Libertadores 2026. Die Argentinier schalten Titelverteidiger Flamengo am Donnerstagabend, 22. Oktober, im Maracanã von Rio de Janeiro mit 3:2 im Penaltyschiessen aus. Zum überragenden Spieler wird Torhüter Fernando Muslera, der gleich drei brasilianische Penaltys pariert und seiner Mannschaft den ersten Finaleinzug seit 2009 ermöglicht. Nach dem 0:0 im Hinspiel bleibt auch das Rückspiel vor 72'492 Zuschauern torlos. Besonders bemerkenswert: Estudiantes muss ab der 50. Minute nach der Gelb-Roten Karte gegen Baltasar Rodríguez in Unterzahl spielen. Flamengo nutzt seine numerische Überlegenheit jedoch nicht und scheitert schliesslich vom Penaltypunkt. Im Endspiel wartet Palmeiras auf die Mannschaft von Trainer Alexander Medina. Der brasilianische Spitzenklub hatte sich bereits am Mittwoch gegen Fluminense durchgesetzt. Der Libertadores-Final findet am 28. November im traditionsreichen Estadio Centenario in Montevideo statt.

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Infantino erhält Rückendeckung aus Asien – Schweiz bleibt auf Distanz

Gianni Infantino erhält im Kampf um seine Wiederwahl als FIFA-Präsident wichtige Unterstützung aus Asien. Der asiatische Fussballverband AFC stellt sich am Freitag, 23. Oktober 2026, beim ausserordentlichen Kongress in Tokio öffentlich hinter den Walliser. Präsident Scheich Salman bin Ebrahim Al Khalifa sichert Infantino seine Unterstützung für eine weitere Amtszeit zu. Noch im August hatte die AFC dessen Führungsstil scharf kritisiert. Die Kehrtwende erfolgt nach wochenlangen Auseinandersetzungen um das inzwischen aufgegebene Milliardenprojekt FIFA Forward Enterprise. Dabei sollten private Investoren an kommerziellen Aktivitäten rund um die FIFA-Wettbewerbe beteiligt werden. Die asiatische Führung hatte gemeinsam mit der UEFA und Concacaf einen grundlegenden Vertrauensbruch beanstandet. Nun spricht Salman von Zusammenarbeit und einem gemeinsamen Weg nach vorne. Aus Schweizer Sicht ist die Entwicklung besonders bemerkenswert. Der Schweizerische Fussballverband hat seine Unterstützung für Infantino am 25. September ausdrücklich zurückgezogen. SFV-Präsident Peter Knäbel verlangt weiterhin Transparenz und nachvollziehbare Entscheidungsprozesse. Während der Schweizer Heimatverband auf Distanz bleibt, erhält Infantino aus Asien und Afrika bedeutende Rückendeckung für die Wahl vom 18. März 2027.

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Palmeiras nach Penalty-Krimi im Libertadores-Final – Carlos Miguel wird zum Helden

Palmeiras steht im Final der Copa Libertadores 2026. Der brasilianische Spitzenklub verliert das Halbfinal-Rückspiel gegen Fluminense am Mittwochabend, 21. Oktober, zwar mit 0:1, setzt sich im anschliessenden Penaltyschiessen aber mit 5:3 durch. Torhüter Carlos Miguel wird mit einer entscheidenden Parade zum Matchwinner und lässt die mehr als 40'000 Zuschauer in São Paulo jubeln. Nach dem 2:1-Auswärtssieg im Hinspiel hat Palmeiras zunächst die bessere Ausgangslage. Fluminense kämpft jedoch entschlossen um den Finaleinzug und gleicht die Gesamtwertung durch einen Treffer von Hércules in der 82. Minute aus. Damit muss die Entscheidung vom Penaltypunkt fallen. Während Palmeiras sämtliche fünf Versuche verwandelt, scheitert Nonato an Carlos Miguel. Für die Mannschaft von Trainer Abel Ferreira ist es der zweite Libertadores-Final in Folge. Am 28. November wartet im Estadio Centenario in Montevideo entweder Flamengo oder Estudiantes de La Plata. Palmeiras könnte nach den Triumphen von 1999, 2020 und 2021 zum vierten Mal den bedeutendsten südamerikanischen Klubwettbewerb gewinnen.

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UEFA bestraft Serbien – Geisterspiel gegen Deutschland

Das Nations-League-Spiel zwischen Serbien und Deutschland am 13. November 2026 in Belgrad findet ohne Zuschauer statt. Die UEFA bestraft den serbischen Fussballverband wegen rassistischen und diskriminierenden Verhaltens seiner Anhänger. Auch deutsche Fans erhalten keinen Zutritt zum Stadion Rajko Mitić. Der Deutsche Fussball-Bund hat die betroffenen Ticketbewerber am Donnerstag, 22. Oktober, über den Zuschauerausschluss informiert. Der serbische Verband hatte zuvor versucht, wenigstens Kindern und rund 2'000 deutschen Anhängern den Stadionbesuch zu ermöglichen. Der geplante Einlass deutscher Gästefans ist damit hinfällig. Sportlich besitzt die Begegnung grosse Bedeutung. Deutschland liegt in der Nations-League-Gruppe A2 mit fünf Punkten auf Rang drei, drei Zähler hinter den Niederlanden und Griechenland. Die Mannschaft von Jürgen Klopp benötigt weitere Punkte für den Viertelfinaleinzug. Bereits beim ersten Duell zwischen Deutschland und Serbien waren serbische Gästefans von einer UEFA-Sanktion betroffen.

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Ronaldo vor Al-Nassr-Beteiligung – RedBird plant Millionen-Einstieg

Der Eigentümer der AC Milan, Gerry Cardinale, hat Cristiano Ronaldos Klub Al-Nassr im Blick. Seine Investmentgesellschaft RedBird Capital Partners spricht mit dem saudischen Staatsfonds PIF über den Kauf von 70 Prozent des Vereins. Im Raum steht ein Preis von einer Milliarde Saudi-Riyal, umgerechnet rund 221 Millionen Franken. Ronaldo selbst könnte künftig 20 Prozent der Anteile halten. Die Gespräche laufen bereits seit Wochen. Mindestens zweimal haben Vertreter von RedBird und PIF über einen Einstieg verhandelt. Gleichzeitig soll die Bilanz von Al-Nassr durch neue Sponsoringvereinbarungen um Verbindlichkeiten von 800 Millionen Riyal – rund 177 Millionen Franken – entlastet werden. Die Gespräche befinden sich noch in einer frühen Phase. Der mögliche Besitzerwechsel zeigt, wie stark sich der saudische Klubfussball wandelt: Nach Jahren staatlich finanzierter Startransfers sollen private Investoren mehr Verantwortung übernehmen. Für Schweizer Fussballinteressierte ist insbesondere die Frage spannend, ob Ronaldo seine weltweite Bekanntheit künftig nicht nur als Spieler, sondern auch als Eigentümer eines Vereins vermarkten wird.

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Ronaldo für 30 Tage gesperrt – Nationalteam-Comeback im November möglich

Cristiano Ronaldo ist vom portugiesischen Fussballverband für 30 Tage gesperrt worden. Der Disziplinarrat verhängt gegen den 41-jährigen Nationalmannschaftskapitän zudem eine Busse von 255 Euro. Grund ist seine eigenmächtige Abreise aus dem Trainingslager in Kopenhagen am 30. September 2026. Weil bereits 19 Sperrtage angerechnet werden, könnte Ronaldo im November in die Nationalmannschaft zurückkehren. Der Konflikt begann beim 2:1-Auswärtssieg gegen Norwegen. Nationaltrainer Jorge Jesus liess Ronaldo während der gesamten Partie auf der Ersatzbank, obwohl ihm nach eigener Darstellung ein Einsatz von rund 30 Minuten zugesagt worden war. Nach weiteren Meinungsverschiedenheiten über die öffentliche Kommunikation verliess Ronaldo das portugiesische Team vor dem Nations-League-Spiel gegen Dänemark. Der Entscheid beendet das Disziplinarverfahren, nicht aber die Diskussion über Ronaldos Zukunft in der Seleção. Für den portugiesischen Verband geht es darum, die Autorität des Trainers zu wahren und zugleich den erfolgreichsten Nationalspieler seiner Geschichte wieder einzubinden. Auch in der Schweiz sorgt die Frage nach dem Umgang mit einem Weltstar für Aufmerksamkeit.

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Juventus bietet 30 Millionen für Tresoldi

Juventus Turin will Nicolò Tresoldi vom Club Brügge verpflichten. Nach Informationen von soccer.ch laufen bereits Verhandlungen zwischen den beiden Vereinen. Die Italiener bieten 30 Millionen Euro für den 22-jährigen Stürmer, während der belgische Spitzenclub eine Ablöse von 50 Millionen Euro verlangt. Zwischen den finanziellen Vorstellungen liegen damit noch 20 Millionen Euro. Tresoldi wechselte erst im Sommer 2025 von Hannover 96 nach Belgien und entwickelte sich beim Club Brügge zu einem wichtigen Offensivspieler. In der Saison 2025/26 erzielte der deutsche U21-Nationalspieler in 40 Pflichtspielen 19 Tore und bereitete fünf weitere Treffer vor. Sein Vertrag läuft bis Sommer 2029. Diese langfristige Bindung stärkt die Verhandlungsposition der Belgier erheblich. Für Juventus wäre der Transfer eine bedeutende Investition in die Zukunft des Angriffs. Besonders interessant ist Tresoldis Verbindung zu Italien: Der in Cagliari geborene Stürmer besitzt neben der deutschen und argentinischen auch die italienische Staatsangehörigkeit. Seine Entscheidung über die künftige A-Nationalmannschaft steht weiterhin aus.

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