Seedorf (50) übernimmt Corinthians – Rückkehr nach sieben Jahren

Clarence Seedorf kehrt überraschend auf die Trainerbank zurück. Der frühere Weltklassespieler von Ajax, Real Madrid und AC Milan übernimmt den brasilianischen Traditionsverein Corinthians São Paulo. Der 50-jährige Niederländer unterschreibt einen Vertrag bis Ende 2027. Seine wichtigste Aufgabe ist es, den abstiegsbedrohten Klub wieder auf Erfolgskurs zu bringen. Corinthians bestätigte die Verpflichtung am Sonntag, 11. Oktober 2026. Seedorf folgt auf Fernando Diniz, der nach einer Serie von Niederlagen entlassen wurde. Der Klub steht in der brasilianischen Série A auf dem 16. Tabellenplatz und befindet sich mitten im Abstiegskampf. Für Seedorf ist es die erste Trainerstation seit seinem Abschied von der Nationalmannschaft Kameruns im Sommer 2019. Für den ehemaligen niederländischen Nationalspieler bedeutet das Engagement zugleich eine Rückkehr nach Brasilien. Bereits zwischen 2012 und 2013 spielte er für Botafogo in Rio de Janeiro und beendete dort seine aktive Karriere. Nun kehrt einer der erfolgreichsten Mittelfeldspieler seiner Generation mit einer neuen Aufgabe in den brasilianischen Fussball zurück.

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Eklat bei Cagliari gegen Juventus – beide Trainer sehen Rot

Nach dem 1:1 zwischen Cagliari und Juventus Turin kommt es am Sonntagabend zu einem heftigen Streit zwischen den beiden Trainern. Luciano Spalletti und Fabio Pisacane geraten unmittelbar nach dem Schlusspfiff aneinander. Betreuer müssen eingreifen, bevor Schiedsrichter Matteo Marcenaro beiden die Rote Karte zeigt. Auslöser ist eine Bemerkung von Juventus-Trainer Spalletti beim eigentlich üblichen Handschlag. Der 67-Jährige wirft Cagliari vor, geschickt auf Zeit gespielt zu haben. Pisacane reagiert verärgert, worauf sich der Wortwechsel zuspitzt. Nach der Auseinandersetzung werden die beiden Trainer voneinander getrennt. Die Szene hat unmittelbare Folgen für die nächsten Meisterschaftsspiele. Juventus empfängt am 18. Oktober Lazio Rom, während Cagliari einen Tag später bei Monza antritt. Beide Trainer müssen nach ihren Platzverweisen mit einer Sperre rechnen. Über deren genaue Dauer entscheidet die zuständige Disziplinarinstanz.

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Marseille befreit sich mit Sieg in Troyes

Olympique Marseille kann wieder gewinnen. Nach fünf Pflichtspielniederlagen in Folge setzt sich die Mannschaft von Bruno Genesio bei Aufsteiger Troyes mit 2:0 durch. Amine Harit trifft kurz nach der Pause, Himad Abdelli sorgt mit einem Penalty in der Nachspielzeit für die Entscheidung. Marseille verlässt damit die Abstiegszone der Ligue 1. Im Stade de l'Aube tun sich die Gäste zunächst schwer. Marseille kontrolliert über weite Strecken den Ball, entwickelt gegen die kompakte Defensive von Troyes aber wenig Torgefahr. Erst in der 50. Minute gelingt Harit nach einer Vorlage von Emerson der Führungstreffer. Anschliessend geraten die Gäste nochmals unter Druck, ehe Abdelli in der 98. Minute alles klarmacht. Für den Schweizer Verteidiger Ulisses Garcia bringt der Erfolg zumindest eine Verbesserung der sportlichen Ausgangslage seines Vereins. Der ehemalige YB-Spieler kommt gegen Troyes nicht zum Einsatz. Marseille verbessert sich nach sechs Meisterschaftsspielen mit sechs Punkten auf Rang 13. Am Donnerstag wartet in der Europa League bereits Olympiakos Piräus mit dem Schweizer Remo Freuler.

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Olympiakos gewinnt Derby dank Freuler-Vorlage

Olympiakos Piräus gewinnt das griechische Derby gegen Panathinaikos Athen mit 1:0. Panagiotis Retsos erzielt in der 34. Minute das entscheidende Tor nach einer Kopfballvorlage von Remo Freuler. Trotz eines Platzverweises gegen Manolis Saliakas verteidigen die Gastgeber ihren Vorsprung bis zum Schluss. Der Titelkampf in der Super League bleibt damit spannend. Im Georgios-Karaiskakis-Stadion übernimmt Olympiakos früh die Initiative. Freuler steht im zentralen Mittelfeld in der Startformation und ist beim Führungstreffer entscheidend beteiligt. Nach dem Seitenwechsel drängt Panathinaikos auf den Ausgleich. Als Saliakas in der 66. Minute Gelb-Rot sieht, müssen die Gastgeber die Schlussphase mit zehn Spielern bestreiten. Für den Schweizer Nationalspieler Freuler ist die Torvorlage ein besonderer Erfolg im prestigeträchtigen Stadtderby. Olympiakos verbessert sich durch den Sieg auf 13 Punkte und liegt nur noch zwei Zähler hinter Tabellenführer Panathinaikos. AEK Athen steht mit 14 Punkten dazwischen, während PAOK Saloniki noch ein Spiel weniger absolviert hat.

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Kunstrasen oder Naturrasen: Spielgefühl verstehen und Fussballschuhe wählen

Kunstrasen und Naturrasen verändern, wie sich Fussball anfühlt: beim ersten Ballkontakt, beim Abbremsen und beim schnellen Richtungswechsel. Passende Schuhe berücksichtigen deshalb den konkreten Platz, seinen Zustand und die Freigabe des Herstellers. Ein trockener, harter Naturrasen stellt andere Anforderungen als ein weicher Boden nach Regen. Ebenso unterscheiden sich moderne Kunstrasenplätze mit längeren Fasern deutlich von kurzen, festen Teppichbelägen. Wer diese Unterschiede erkennt, kann die Ausrüstung gezielter wählen und sich beim Aufwärmen besser auf das Spiel einstellen.

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Torwarttraining für Jugendliche: Sichere Technik lernen und Belastung passend steuern

Torwarttraining für Jugendliche verbindet sichere Grundtechniken mit Beinarbeit, Spielverständnis und einer passenden Belastung. Entscheidend sind nachvollziehbare Lernschritte: zuerst kontrollierte Bewegungen, danach wechselnde Zuspiele und schliesslich Situationen mit Mitspielern und Gegnern. Umfang und Schwierigkeit richten sich nach Erfahrung, Entwicklung und Erholung. Ein Nachwuchstorhüter braucht mehr als möglichst viele Schüsse auf sein Tor. Fangen, Fallen, Stellungsspiel und Fussarbeit müssen zusammenpassen. Gleichzeitig gehören Mannschaftstraining, Spiele, Schulsport und zusätzliche Einheiten in dieselbe Belastungsplanung. Gute Ausbildung schafft wiederholbare Abläufe und erhält die Freude an einer Position, auf der Fehler besonders sichtbar werden.

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Fussballtraining im Winter: Ballkontrolle und Passspiel auf kleiner Fläche üben

Kurze Tage, belegte Hallen und gesperrte Plätze verändern das Fussballtraining im Winter. Für Ballführung, Richtungswechsel und kontrollierte Pässe braucht es jedoch kein ganzes Spielfeld. Eine überschaubare Fläche kann viele Wiederholungen ermöglichen, wenn Untergrund, Abstände und Aufgaben sorgfältig gewählt werden. Techniktraining auf engem Raum verbindet präzise Ballkontakte mit Bewegung und Aufmerksamkeit. Es eignet sich als Ergänzung zum Mannschaftstraining und lässt sich allein, zu zweit oder in kleinen Gruppen organisieren. Entscheidend ist ein klarer Schwerpunkt: Erst wird eine Bewegung sicher beherrscht, anschliessend kommen Tempo, Wahrnehmung und Gegnerdruck hinzu.

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Abseitsfalle im Fussball: So entscheiden Timing, Druck und Abstimmung

Ein gemeinsamer Schritt nach vorne kann einen gefährlichen Angriff stoppen. Erfolgt er zu spät oder bleibt ein Verteidiger zurück, öffnet sich der direkte Weg zum Tor. Die Abseitsfalle verlangt deshalb mehr als eine gerade Abwehrlinie: Entscheidend sind der Passmoment, der Druck auf den Ball und eine abgestimmte Reaktion der gesamten Mannschaft. Im Fernsehen wirkt das Manöver oft selbstverständlich. Vier Verteidiger rücken auf, ein Stürmer startet und die Fahne geht hoch. Auf dem Platz entsteht diese Ordnung durch Beobachtung, Kommunikation und wiederholtes Training. Wer die Abseitsfalle verstehen will, muss zunächst zwischen einer Abseitsposition und einem tatsächlich strafbaren Vergehen unterscheiden.

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Pressing im Fussball: Hoher Druck und defensive Ordnung

Pressing setzt den Gegner unter Zeitdruck und kann Ballgewinne weit vor dem eigenen Tor ermöglichen. Erfolgreich wird es durch abgestimmte Laufwege, geschlossene Passwege und eine defensive Ordnung, die auch hinter dem ersten Angreifer trägt. Ein entschlossener Sprint zum Ball allein reicht dafür selten aus. Erst wenn Mitspieler nachschieben, Anschlussräume kontrollieren und die Tiefe absichern, entsteht wirksamer Druck. Zum Pressing gehört deshalb auch die Entscheidung, wann eine Mannschaft angreift und wann sie sich wieder kompakt aufstellt.

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Juventus rettet bei Cagliari spät einen Punkt

Juventus Turin kommt am Sonntagabend bei Cagliari Calcio nicht über ein 1:1 hinaus. Daniel Maldini bringt die Sarden in Führung, ehe Randal Kolo Muani in der 81. Minute ausgleicht. Der Franzose verpasst kurz darauf mit einem Lattenschuss sogar noch den Sieg. Für Juventus ist es ein weiterer Rückschlag im Kampf um die Spitzenplätze der Serie A. Im Unipol Domus erwischt die Mannschaft von Luciano Spalletti den aktiveren Start. Nico González vergibt in der 14. Minute eine gute Möglichkeit. Stattdessen trifft Maldini in der 20. Minute nach Vorarbeit von Paul Mendy zum 1:0. Cagliari verteidigt den Vorsprung anschliessend mit grossem Einsatz und zwingt die Gäste zu einem langen Geduldsspiel. Nach der Pause erhöht Juventus den Druck deutlich. Besonders die eingewechselten Edon Zhegrova und Kerim Alajbegovic beleben das Angriffsspiel. Der Ausgleich verhindert zwar eine Niederlage, dennoch bleibt die Ausbeute für die Turiner enttäuschend. Cagliari bestätigt dagegen seinen starken Saisonstart und festigt mit 13 Punkten den vierten Tabellenplatz.

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Haaland wird mit neuer Frisur kaum noch erkannt

Erling Haaland hat mit seinem neuen Haarschnitt für grosses Aufsehen gesorgt. Der norwegische Torjäger von Manchester City trägt seit Ende August 2026 seine blonden Haare deutlich kürzer. Jetzt verrät der 26-Jährige, dass ihn die Menschen auf der Strasse seither wesentlich seltener erkennen. Für den Weltklassestürmer ist das eine willkommene Veränderung. In einem Interview mit Sky Sports sprach Haaland über die Reaktionen auf seinen überraschenden Frisurenwechsel. Jahrelang gehörten seine langen blonden Haare und der charakteristische Zopf zu seinen Markenzeichen. Dass die neue Frisur weltweit so viel Aufmerksamkeit auslösen würde, hatte selbst der Stürmer nicht erwartet. Besonders amüsant fand er die verblüfften Reaktionen seiner Freunde. Auch unter Schweizer Fussballfans gehört Haaland zu den bekanntesten internationalen Spielern. Der Angreifer begeistert weiterhin mit seiner aussergewöhnlichen Treffsicherheit. Vor dem Premier-League-Spiel gegen Liverpool am 11. Oktober standen für ihn sieben Tore in sieben Pflichtspielen mit Manchester City zu Buche. Sein verändertes Aussehen hat an seiner sportlichen Leistungsfähigkeit nichts geändert.

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Lazio schlägt Monza – Gattusos Traumstart geht weiter

Lazio Rom bleibt in der Serie A ungeschlagen und setzt seinen beeindruckenden Saisonstart fort. Die Mannschaft von Gennaro Gattuso gewinnt am Sonntag gegen Monza mit 3:1 und zieht mit Inter Mailand an der Tabellenspitze gleich. Nuno Tavares, Gustav Isaksen und Andrea Pinamonti erzielen die Tore für die Römer. Vor heimischem Publikum im Stadio Olimpico bringt Tavares die Gastgeber bereits in der dritten Minute in Führung. Isaksen erhöht nach 23 Minuten auf 2:0. Monzas Lorenzo Lucchesi sieht in der 35. Minute die Rote Karte. Trotzdem gelingt Saba Goglichidze unmittelbar nach Wiederbeginn der Anschlusstreffer. Erst in der 88. Minute entscheidet Pinamonti die Begegnung endgültig. Lazio hat nach sechs Meisterschaftsspielen 16 Punkte gesammelt und feiert damit den besten Saisonstart seiner Vereinsgeschichte. Die Römer liegen nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz hinter Inter. Dort gehört mit Manuel Akanji ein Schweizer Nationalverteidiger zum Kader. Monza bleibt unter Ivan Juric dagegen mit vier Punkten im Tabellenkeller.

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Chelsea feiert Torfestival – Henderson und João Pedro glänzen

Chelsea meldet sich mit einem überzeugenden 5:1-Heimsieg gegen Bournemouth zurück. Jordan Henderson erlebt ein glänzendes Heimdebüt und erzielt zwei Tore. Auch João Pedro trifft doppelt, während Morgan Rogers den fünften Treffer beisteuert. Bereits nach drei Minuten führen die Londoner mit 2:0. Henderson eröffnet in der zweiten Minute das Skore und bereitet unmittelbar danach Rogers' Treffer vor. Nach der Pause erhöht João Pedro auf 3:0, ehe Evanilson für Bournemouth verkürzt. Der Brasilianer stellt in der 67. Minute den Drei-Tore-Vorsprung wieder her. Henderson setzt mit einem sehenswerten Freistoss den Schlusspunkt. Für Chelsea-Trainer Xabi Alonso ist der Erfolg nach dem schwierigen Saisonstart besonders wertvoll. Seine Mannschaft erreicht zehn Punkte und steht nach den Sonntagsspielen auf Rang sechs. Bournemouth bleibt dagegen nach sechs Begegnungen sieglos. Manchester City führt die Premier League mit 18 Punkten vor Arsenal und Brighton an.

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Manchester City demütigt Liverpool mit 3:0 an der Anfield Road

Manchester City gewinnt das Spitzenspiel der Premier League beim FC Liverpool mit 3:0 und setzt seinen perfekten Saisonstart fort. Nach einer torlosen ersten Halbzeit entscheidet ein Platzverweis gegen Ryan Gravenberch die Begegnung. Erling Haaland, Jérémy Doku und Rayan Cherki treffen innerhalb von 13 Minuten. City führt die Tabelle mit sechs Siegen aus sechs Spielen an. Vor 60'338 Zuschauern an der Anfield Road hält Liverpool zunächst dagegen und besitzt mehrere gute Möglichkeiten. Gianluigi Donnarumma verhindert einen Rückstand der Gäste. In der 62. Minute sieht Gravenberch nach einem Foul an Doku die zweite Gelbe Karte. City nutzt die Überzahl konsequent: Haaland trifft in der 65., Doku in der 68. und Cherki in der 78. Minute. Für Liverpool-Trainer Andoni Iraola ist es die erste Niederlage der Saison. Seine Mannschaft bleibt mit neun Punkten im Tabellenmittelfeld, während City mit 18 Zählern drei Punkte vor Arsenal liegt. Aus Schweizer Sicht bleibt auch der Kampf um die internationalen Plätze interessant, in dem Aston Villa mit dem Schweizer Nationalspieler Johan Manzambi einen schwierigen Saisonstart erlebt.

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Romero erlöst Atlético – später Sieg bei Alavés

Atlético Madrid gewinnt am Samstag bei Deportivo Alavés mit 2:1 und bleibt erster Verfolger des FC Barcelona. Cristian Romero entscheidet die umkämpfte Begegnung mit einem Kopfball in der 87. Minute. Zuvor bringt Alejandro Grimaldo die Gäste in Führung, Lucas Boyé gleicht per Penalty aus. Ein Platzverweis gegen Ángel Pérez verändert die Partie nach einer Stunde entscheidend. Vor 17'741 Zuschauern im Mendizorroza-Stadion übernimmt Atlético zunächst die Initiative. Grimaldo trifft in der 33. Minute nach Vorarbeit von Jonathan David. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit verwandelt Boyé einen Penalty zum 1:1. Nach dem Seitenwechsel verliert Alavés Ángel Pérez durch eine Rote Karte. Trotz hartnäckiger Gegenwehr der Gastgeber sichert Romero Atlético kurz vor Schluss den Auswärtssieg. Die Mannschaft von Diego Simeone erreicht damit nach acht Spieltagen 19 Punkte und liegt fünf Zähler hinter dem weiterhin makellosen Tabellenführer Barcelona. Real Madrid folgt mit 18 Punkten auf Rang drei. Alavés bleibt trotz der Niederlage mit elf Punkten in der oberen Tabellenhälfte. Im spanischen Titelrennen verschafft sich Atlético damit eine wichtige Ausgangslage vor den kommenden internationalen Aufgaben.

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Real Madrid siegt – Vinícius fliegt nach Haarziehen vom Platz

Real Madrid gewinnt das Heimspiel gegen Villarreal mit 1:0, doch die Rote Karte gegen Vinícius Júnior überschattet den Erfolg. Yan Diomande erzielt in der 62. Minute den entscheidenden Treffer. Der Brasilianer trifft kurz darauf ebenfalls, doch sein Tor wird nach einem VAR-Eingriff aberkannt. Wegen eines Haarziehens gegen Nathan Saliba muss Vinícius vom Platz. Vor 75'242 Zuschauern im Santiago Bernabéu entwickelt sich eine umkämpfte Partie. Kylian Mbappé trifft früh den Pfosten, später verhindert Villarreal-Torhüter Péter Gulácsi weitere Treffer. Nach dem Seitenwechsel bringt Federico Valverde mit einem präzisen Zuspiel Diomande in Position. Der Ivorer trifft zum 1:0. In Unterzahl verteidigt Real den knappen Vorsprung bis zum Schlusspfiff. Die Mannschaft von José Mourinho reagiert damit auf die vorherige Niederlage gegen Atlético Madrid. Mit 18 Punkten bleibt Real allerdings sechs Zähler hinter Tabellenführer Barcelona. Besonders brisant ist die mögliche Sperre gegen Vinícius vor dem Clásico am 25. Oktober. Zuvor warten auf die Madrilenen wichtige Begegnungen in der Champions League und der Meisterschaft.

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Inter überrollt Parma – drei Tore in 31 Minuten

Inter Mailand setzt im Kampf um den italienischen Meistertitel ein deutliches Zeichen. Die Mannschaft von Cristian Chivu bezwingt Parma am Samstagabend im Giuseppe-Meazza-Stadion mit 3:0. Petar Sučić, Hakan Çalhanoğlu und Marcus Thuram entscheiden die Begegnung bereits in den ersten 31 Minuten. Inter übernimmt damit die Tabellenführung der Serie A. Sučić bringt die Gastgeber in der 13. Minute nach einem Fehler im Spielaufbau von Parma in Führung. Nur fünf Minuten später erhöht Çalhanoğlu mit einem Penalty auf 2:0. Thuram sorgt nach einer Vorlage von Henrikh Mkhitaryan in der 31. Minute für die endgültige Entscheidung. Nach der Pause kontrollieren die Mailänder die Begegnung, ohne weitere Tore zu erzielen. Für die Schweiz bietet das Spiel interessante Personalien. Vincent Sierro steht bei Parma in der Startformation und wird in der 62. Minute ausgewechselt. Sascha Britschgi kommt in der 78. Minute ins Spiel. Inter-Verteidiger Manuel Akanji bleibt dagegen auf der Ersatzbank. Der neue Parma-Trainer Alberto Gilardino muss bei seinem Debüt eine deutliche Niederlage hinnehmen.

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Roma rettet in Unterzahl einen Punkt bei Como

Die AS Roma bleibt in der Serie A ungeschlagen, muss sich bei Como 1907 aber mit einem 0:0 begnügen. Donyell Malen sieht in der 53. Minute nach einem Foul an Kaiki die Rote Karte. Danach übernimmt Como die Kontrolle, doch die Mannschaft von Cesc Fàbregas kann ihre Überzahl nicht nutzen. Roma-Torhüter Pierluigi Gollini wird zum entscheidenden Rückhalt der Gäste. Vor 12'415 Zuschauern im Stadio Giuseppe Sinigaglia entwickelt sich ein intensives Spitzenspiel mit Chancen auf beiden Seiten. Lorenzo Pellegrini trifft für Roma in der ersten Halbzeit den Pfosten, während Nico Paz mehrfach gefährlich wird. Nach Malens Platzverweis drängt Como auf die Führung. Trotz guter Möglichkeiten gelingt den Gastgebern jedoch kein Treffer. Das Unentschieden hat Auswirkungen auf das Titelrennen. Roma steht nach sechs Spielen mit 14 Punkten auf Rang drei, während Inter Mailand und Lazio mit jeweils 16 Zählern die Tabelle anführen. Como bleibt mit elf Punkten auf Rang sechs. Aus Schweizer Sicht ist besonders die Entwicklung von Inter mit Nationalverteidiger Manuel Akanji interessant: Die Mailänder profitieren vom Punktverlust der Römer.

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