Servette gegen Vaduz: Genfer wollen ihren Aufschwung bestätigen

Servette empfängt am Samstag, 24. Oktober 2026, den FC Vaduz zur elften Runde der Super League. Die Genfer haben zuletzt zweimal deutlich gewonnen und wollen ihre Aufholjagd fortsetzen. Vaduz reist nach dem 3:0 gegen Basel selbstbewusst an, wartet auswärts aber auf den ersten Punkt.

Anpfiff im Stade de Genève ist um 18 Uhr. Servette liegt mit 13 Punkten auf Rang sechs, Vaduz mit neun Zählern auf Rang zehn. Vaduz traf bisher immer, kassierte aber ebenfalls 21 Tore.

Für Servette ist ein Heimsieg im Kampf um die obere Tabellenhälfte wichtig. Vaduz könnte mit einem Auswärtserfolg bis auf einen Punkt an die Genfer heranrücken. Damit trifft eine stabile Defensive auf eine torgefährliche, aber anfällige Offensive.

SOCCER.CH INFORMIERT
Das Wichtigste auf einen Blick
Spiel: Servette FC – FC Vaduz, Samstag, 18 Uhr im Stade de Genève.
Ausgangslage: Servette Sechster mit 13 Punkten, Vaduz Zehnter mit neun.
Auswärtsbilanz: Vaduz verlor bislang alle fünf Gastspiele.
Was das bedeutet
Servette will Rang sechs festigen. Vaduz jagt die ersten Auswärtspunkte und könnte den Rückstand auf die Genfer auf einen Zähler verkürzen.

Servette findet zu neuer Stabilität

Jocelyn Gourvennecs Mannschaft wirkt nach wechselhaftem Saisonbeginn stabiler. Gegen Sion trafen Houboulang Mendes (11.), Jarell Simo (18.) und Kingstone Mutandwa per Penalty (63.) zum 3:0. Dabei liessen die Genfer vor rund 12’000 Zuschauern kaum Chancen zu.

Im Cup folgte ein 4:0 beim FC Rotkreuz. Mutandwa traf zweimal, Thomas Lopes und Pedro Naressi steuerten die weiteren Tore bei. Servette steht im Achtelfinal und hat zweimal in Folge kein Gegentor kassiert.

Mutandwa in Torlaune – Stevanovic fehlt

Mutandwa traf in vier Meisterschaftspartien hintereinander. Gelingt ihm auch gegen Vaduz ein Tor, reiht er sich nach Kastriot Imeri und Chris Bedia in einen kleinen Kreis von Servette-Spielern mit fünf solchen Meisterschaftsspielen in Serie ein.

Gleichzeitig muss Gourvennec auf einen seiner erfahrensten Offensivspieler verzichten. Die Meniskusverletzung von Miroslav Stevanovic erforderte eine Operation; der 36-Jährige fällt voraussichtlich rund sechs Monate aus. Seine Kreativität auf dem rechten Flügel fehlt den Genfern gerade gegen tief stehende Gegner.

Vaduz hat das Siegen nicht verlernt

Der FC Vaduz zeigte gegen Basel seine beste Seite. Marcel Monsberger erzielte beim 3:0 zwei Tore vor der Pause, Lutfi Dalipi setzte in der 68. Minute den Schlusspunkt. Dalipi bereitete auch das erste Tor vor und gehört zu den gefährlichsten Passgebern der Liga.

Trainer Marc Schneider verfügt damit über eine torgefährliche Offensive: 21 Treffer nach zehn Runden bedeuten den viertbesten Wert. Auffällig ist jedoch der Gegensatz zwischen Heim- und Auswärtsspielen. Sämtliche neun Punkte holte der Aufsteiger im Rheinpark Stadion. Fünf Auswärtsreisen endeten mit fünf Niederlagen.

Welche Serie hält am Samstag?

Servette hat bisher nur 13 Gegentreffer kassiert, Vaduz bereits 21. Gegen Basel liessen die Liechtensteiner nur einen Torschuss zu. Nun muss die Mannschaft zeigen, ob sie diese defensive Disziplin auch ausserhalb des Rheinparks halten kann.

Mit dem gesperrten Denis Simani fehlt Vaduz ein erfahrener Verteidiger. Servette muss Monsberger und Dalipi nach Ballgewinnen kontrollieren. Servette gastiert am 31. Oktober in St. Gallen, Vaduz bei den Grasshoppers. In Genf geht es darum, welcher Aufwärtstrend Bestand hat.

AKTUELLER STAND
Super League 2026/27 – Tabelle
24. Oktober 2026 · Vor der 11. Runde
Rang / Team Sp. Diff. Pkt.
1. FC Lugano 10 +24 28
2. Young Boys 10 +15 22
3. FC Sion 10 +6 19
4. FC St. Gallen 10 −2 16
5. FC Zürich 10 −4 14
6. Servette FC 10 +1 13
7. FC Basel 10 −3 13
8. FC Luzern 10 −5 12
9. FC Thun 10 −10 10
10. FC Vaduz 10 0 9
11. Grasshoppers 10 −13 8
12. Lausanne-Sport 10 −9 6

 

Quelle: belmedia-Redaktion
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