Alltag

Nach Penalty-Panne im Derby: GC-Coach Zeidler will Morandi intern zur Rede stellen

Giotto Morandis verschossener Penalty im Zürcher Derby hat beim Grasshopper Club ein Nachspiel. GC-Trainer Peter Zeidler zeigte sich nach dem 2:2 gegen den FC Zürich irritiert darüber, dass der Rückkehrer zum Strafstoss antrat. Der Coach kündigte an, die Situation intern mit Morandi klären zu wollen. Für den 27-jährigen Tessiner hätte das 295. Zürcher Derby zur grossen Bühne werden können. Stattdessen stand Morandi nach dem Schlusspfiff vor allem wegen einer Szene in der 65. Minute im Mittelpunkt. Beim Stand von 1:1 erhielt GC einen Penalty. Morandi schnappte sich den Ball, trat an – und setzte seinen Versuch an die Latte.

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Pllana rettet GC in der 96. Minute – 2:2 im Zürcher Derby

Das 295. Zürcher Derby endet nach einer dramatischen Schlussphase 2:2. Der FC Zürich geht gegen die Grasshoppers zweimal in Führung, doch GC schlägt beide Male zurück. Bujar Pllana köpft in der 96. Minute zum umjubelten Ausgleich ein und verhindert damit praktisch mit der letzten Aktion den FCZ-Sieg. Vor 17’142 Zuschauenden im Letzigrund gehörte die erste Halbzeit weitgehend den Grasshoppers. GC erspielte sich mehrere hochkarätige Möglichkeiten, brachte den Ball aber nicht im Tor unter. Nach der Pause wurde das Derby dann zu einem offenen Schlagabtausch mit vier Treffern, einem verschossenen Penalty und einem dramatischen Ende.

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Vaduz schlägt Lausanne 3:1 – Dalipi glänzt mit drei Skorerpunkten

Der FC Vaduz hat in der Super League den zweiten Heimsieg in Folge gefeiert. Der Aufsteiger setzte sich am Samstagabend im Rheinpark Stadion mit 3:1 gegen Lausanne-Sport durch. Besonders stark präsentierte sich Lutfi Dalipi: Die 20-jährige YB-Leihgabe erzielte das 1:0 und bereitete nach der Pause beide weiteren Vaduzer Treffer vor.

Nach der bitteren 1:2-Niederlage in Luzern zeigte Vaduz die gewünschte Reaktion. Lausanne konnte zwar schnell auf den frühen Rückstand antworten, verlor nach der Pause aber zunehmend die Kontrolle über die Partie.

Milos Cocic und Juan Cabrera entschieden das Spiel innerhalb weniger Minuten zugunsten der Liechtensteiner. Für Lausanne setzt sich damit eine schwierige Phase fort.

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YB rettet spätes 3:3 – Luzern schockt Bern nach der Pause

Die Young Boys und der FC Luzern haben sich am Samstagabend im Wankdorf nach einem spektakulären Spiel 3:3 getrennt. YB führte zur Pause durch Samuel Essende, ehe Luzern unmittelbar nach dem Seitenwechsel innerhalb von zwei Minuten zweimal zuschlug. Die Berner kämpften sich zurück, gerieten durch einen Penalty erneut in Rückstand und retteten erst in der 88. Minute durch Kaly Sène einen Punkt. Für YB bleibt die neue Super-League-Saison damit weiterhin ohne Niederlage. Dennoch dürfte sich das Remis für die Berner wie ein Rückschlag anfühlen. Vor eigenem Publikum hatte der Favorit genügend Möglichkeiten, die Partie zu entscheiden, musste am Ende aber sogar froh sein, nicht erstmals in dieser Saison als Verlierer vom Platz zu gehen. Luzern zeigte insbesondere nach der Pause einen starken Auftritt und war nur wenige Minuten von einem prestigeträchtigen Auswärtssieg entfernt.

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YB empfängt Luzern – Berner wollen Ungeschlagen-Serie ausbauen

Die Young Boys stehen am Samstagabend vor der nächsten Bewährungsprobe in der Super League. Um 18.00 Uhr empfängt das noch ungeschlagene Team von Gerry Seoane den FC Luzern im Wankdorf. Nach dem spektakulären 4:2 beim FC Zürich wollen die Berner ihre starke Serie fortsetzen – doch auch Luzern reist mit Rückenwind nach Bern. Sechs Meisterschaftsspiele hat YB in dieser Saison absolviert, verloren haben die Berner noch keines. Vier Siege und zwei Unentschieden stehen bislang zu Buche. Besonders eindrücklich ist die offensive Ausbeute: Bereits 23 Treffer hat YB erzielt. Der FC Luzern kommt ebenfalls mit einem Erfolgserlebnis ins Wankdorf. Die Innerschweizer bezwangen am Mittwoch den FC Vaduz mit 2:1. Der entscheidende Treffer fiel erst in der Nachspielzeit. Damit treffen am Samstag zwei Mannschaften aufeinander, die zuletzt mit viel Selbstvertrauen unterwegs waren.

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Athekame trifft erstmals – Lyon gewinnt 3:1

Zachary Athekame setzt in Frankreich das nächste Ausrufezeichen. Der 21-jährige Schweizer Rechtsverteidiger erzielt beim 3:1-Heimsieg von Olympique Lyon gegen Auxerre sein erstes Tor in der Ligue 1. Bereits am vergangenen Wochenende hatte er einen Treffer vorbereitet – der ehemalige YB-Spieler ist bei seinem neuen Club damit endgültig angekommen. Athekame stand am Freitagabend erneut in der Startelf von Trainer Paulo Fonseca und benötigte nur 31 Minuten für seinen ersten Treffer im Lyon-Trikot. Nach einem Rückpass von Loïs Openda zog der Schweizer von der Strafraumgrenze mit rechts ab und traf flach zum zwischenzeitlichen 2:0.

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Basel-Frauen schlagen St.Gallen 1:0

Die Frauen des FC Basel sind in der AXA Women’s Super League wieder auf Kurs. Rotblau gewinnt am Freitagabend im Leichtathletik-Stadion St. Jakob gegen den FC St.Gallen 1879 mit 1:0. Nach der Niederlage bei Meister Servette Chênois holen die Baslerinnen damit wieder drei Punkte und verbessern ihre Ausgangslage vor den beiden schwierigen Duellen mit GC und dem FC Zürich. Für den FCB war es der dritte Sieg im vierten Meisterschaftsspiel der neuen Saison. St.Gallen muss dagegen bereits die dritte Niederlage hinnehmen und bleibt bei drei Punkten.

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Giger verlässt Belgien – Wechsel zum Meister

Der Schweizer U21-Stürmer Marc Giger zieht einen Schlussstrich unter sein Belgien-Abenteuer. Der 22-Jährige verlässt Royale Union Saint-Gilloise und wechselt ablösefrei zum amtierenden ungarischen Meister ETO FC Győr. Der Transfer wurde am Freitag offiziell bestätigt. Für Giger beginnt damit nach eineinhalb Jahren in Belgien ein neues Kapitel. Beim Traditionsclub aus Győr soll der Schweizer vor allem wieder zu regelmässiger Spielpraxis kommen. In den vergangenen Monaten war seine Rolle bei Union zunehmend kleiner geworden.

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Nati-U20: Senn übernimmt nach Privitelli-Abgang

Trainerwechsel bei der Schweizer U20-Nationalmannschaft: Damian Senn übernimmt das Team für die kommenden Zusammenzüge interimistisch. Der 35-jährige Thurgauer folgt auf Gian-Luca Privitelli, der den Schweizerischen Fussballverband verlassen hat und inzwischen den amtierenden Schweizer Meister FC Thun trainiert. Der SFV bestätigte die neue Lösung am Freitagnachmittag. Senn ist für die Schweizer Nachwuchsnationalmannschaft kein Unbekannter: Seit März 2025 gehört er bereits zum Trainerstaff der U20 und kennt damit sowohl die Spieler als auch die bisherigen Abläufe innerhalb des Teams.

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Sierro-Coup: Schweizer unterschreibt bei Parma

Vincent Sierro hat einen neuen Club: Der 30-jährige Schweizer Mittelfeldspieler wechselt ablösefrei zu Parma in die Serie A. Der italienische Traditionsclub bestätigte die Verpflichtung am Freitagnachmittag. Sierro unterschreibt einen Vertrag bis zum 30. Juni 2027 und kehrt damit nach seinem Engagement bei Al-Shabab zurück in den europäischen Fussball. Für Sierro beginnt damit ein neues Kapitel in einer der grossen europäischen Ligen. Nach seinem Abgang aus Saudi-Arabien war der Schweizer ohne Vertrag und konnte deshalb auch nach dem Ende des regulären Transferfensters verpflichtet werden.

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Villa-Hammer: Emery streicht Neuzugang aus der Champions League

Überraschung bei Aston Villa kurz vor dem Start der Champions League: Trainer Unai Emery verzichtet in der Ligaphase auf Deadline-Day-Neuzugang Taylor Harwood-Bellis. Auch Supertalent Brian Madjo fehlt im europäischen Kader. Der Schweizer Nationalspieler Johan Manzambi ist dagegen gemeldet – obwohl er derzeit verletzt ausfällt. Die UEFA hat Villas 23-köpfigen Kader inzwischen offiziell veröffentlicht. Besonders die Nichtberücksichtigung von Harwood-Bellis sorgt in England für Diskussionen: Der Innenverteidiger war erst am letzten Transfertag von Southampton nach Birmingham gewechselt.

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Servette erwischt Barça und Lyon

Servette Chênois kennt seine Gegner in der Ligaphase der Women's Champions League – und die Auslosung hat es in sich. Die Genferinnen treffen unter anderem auf Titelverteidiger FC Barcelona und Rekordsieger OL Lyonnes. Während Lyon nach Genf kommt, muss Servette beim spanischen Spitzenclub auswärts antreten. Die Auslosung fand am Freitagmittag in Nyon statt. Für Servette ist es die Rückkehr auf die grosse europäische Bühne – und gleich mehrere der sechs Gegner gehören zur europäischen Elite.

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FIFA wirft UEFA Schmutzkampagne vor

Der Machtkampf im Weltfussball eskaliert weiter. Die FIFA wirft der UEFA in US-Gerichtsunterlagen eine gezielte «Schmutzkampagne» gegen den Weltverband und Präsident Gianni Infantino vor. Im Zentrum steht das inzwischen aufgegebene Investorenprojekt «FIFA Forward Enterprise» – und die Frage, ob die Auseinandersetzung zu einem Strafverfahren in der Schweiz führen könnte. Die Gegenoffensive der FIFA rückt am Freitag international in den Fokus. Die UEFA hatte zuvor bei mehreren US-Gerichten die Herausgabe von Dokumenten und Beweismitteln beantragt. Diese sollen für eine mögliche Strafanzeige in der Schweiz verwendet werden. Die FIFA versucht nun, die Anträge abzuwehren oder zumindest aufzuschieben.

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SBB-Regel bringt Super-League-Spielplan ins Wanken

Die neue Regelung der SBB für Fan-Extrazüge hat plötzlich direkte Auswirkungen auf den Spielplan der Super League. Weil die Bahn nach späten Abendspielen nur noch dann reguläre Fanzüge einsetzt, wenn gleichzeitig auch der normale Zugverkehr noch läuft, könnten mehrere bereits angesetzte 20.30-Uhr-Partien vorverlegt werden. Beim Duell Lugano gegen YB ist dies bereits passiert – weitere Spiele könnten folgen. Für Clubs, Liga, Polizei und Fans entsteht damit eine neue Herausforderung bei der Planung von Samstagabend-Spielen. Besonders betroffen sind lange Auswärtsreisen, bei denen die Gästefans nach Spielende sonst nicht mehr mit einem regulären Zug nach Hause gelangen könnten.

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Schweizer U16-Talent Kuhlmann bei Real Madrid

Ein Schweizer Nachwuchsspieler ist im Talentsystem von Real Madrid angekommen. Der 16-jährige Quim Kuhlmann, zuletzt beim FC Girona, wird inzwischen im Kader von Real Madrid U18 geführt. Gleichzeitig gehört er zum Schweizer U16-Nationalteam. Damit setzt ein weiterer junger Schweizer seine Ausbildung bei einem der renommiertesten Nachwuchsprogramme Europas fort. Real Madrids Nachwuchsbereich wird in Spanien als Cantera bezeichnet und ist unter dem Namen «La Fábrica» bekannt. Für Kuhlmann bedeutet der Wechsel einen erheblichen Schritt nach vorne – sportlich allerdings zunächst auf Nachwuchsebene.

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FC Basel: Druck auf Lichtsteiner wächst

Beim FC Basel steigt der Druck auf Trainer Stephan Lichtsteiner wieder. Nach dem 1:2 zuhause gegen den FC Sion bleibt Rotblau bei zehn Punkten aus sechs Spielen stehen. Besonders bitter: Basel hatte die Partie lange kontrolliert und geführt, ehe eine Gelb-Rote Karte gegen Moussa Cissé das Spiel komplett veränderte. Nun wartet am Sonntag ausgerechnet Tabellenführer Lugano im St. Jakob-Park. Die Niederlage sorgt am Freitagmorgen für neue Diskussionen rund um den FCB-Trainer. Auch frühere Basler Grössen äussern sich kritisch zur Situation. Noch vor wenigen Tagen hatte sich Basel mit ordentlichen Resultaten etwas Ruhe verschafft. Diese ist nach dem Rückschlag gegen Sion bereits wieder kleiner geworden.

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Sion-Juwel Boteli trifft und provoziert

Winsley Boteli entwickelt sich beim FC Sion immer mehr zur grossen Entdeckung der Saison. Der erst 20-jährige Schweizer U21-Nationalspieler schoss die Walliser am Donnerstagabend mit einem Doppelpack zum 2:1-Auswärtssieg beim FC Basel. Doch Boteli sorgte nicht nur mit seinen Toren für Gesprächsstoff: Nach seinem entscheidenden Treffer provozierte er demonstrativ die Fans im St. Jakob-Park – und erklärte am Freitagmorgen, warum. Zwölf Tore in elf Pflichtspielen stehen inzwischen in seiner Saisonbilanz. Eine Quote, die Boteli zu einem der auffälligsten jungen Stürmer im Schweizer Fussball macht. Gegen Basel drehte er das Spiel innerhalb von nur drei Minuten praktisch im Alleingang.

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