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Guus Til schockt Porto – PSV feiert wichtigen 1:0-Auswärtssieg

Die PSV Eindhoven feiert in der Champions League ihren ersten Sieg der Saison. Die Niederländer gewinnen am Dienstag, 20. Oktober 2026, beim FC Porto mit 1:0. Guus Til erzielt in der 57. Minute den entscheidenden Treffer nach Vorarbeit von Sven Mijnans. Für die Portugiesen bedeutet die Niederlage den dritten Rückschlag im dritten Spiel der Ligaphase. Im Estádio do Dragão entwickelt sich zunächst eine umkämpfte Begegnung. PSV besitzt mehr Spielanteile, kann seine Überlegenheit vor der Pause aber nicht in Tore ummünzen. Nach dem Seitenwechsel gelingt Til die Führung. Porto versucht mit offensiven Wechseln zu reagieren, während Eindhoven weitere Möglichkeiten erhält und zweimal am Aluminium scheitert. Der Erfolg bringt PSV nach drei Spielen auf vier Punkte. Porto bleibt dagegen ohne Zähler und gerät im Kampf um die K.-o.-Phase zunehmend unter Druck. Für die Mannschaft von Peter Bosz ist es zudem der erste Champions-League-Auswärtssieg ohne Gegentor seit November 2007. Damals gewann Eindhoven bei ZSKA Moskau ebenfalls mit 1:0.

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PSG schlägt Barcelona 4:2 – Vitinha entscheidet den Champions-League-Krimi

Paris Saint-Germain gewinnt das Spitzenspiel der Champions League gegen den FC Barcelona mit 4:2. Im Parc des Princes erleben die Zuschauer am Dienstag, 20. Oktober 2026, einen offenen Schlagabtausch mit sechs Treffern. Zweimal gelingt Barcelona der Ausgleich, doch Vitinha und Fabián Ruiz entscheiden die Begegnung in der Schlussphase. PSG bleibt damit nach drei Spielen ohne Punktverlust. Désiré Doué bringt die Pariser in der 38. Minute in Führung. Xavi Espart gleicht nach der Pause aus, ehe Lucas Hernández PSG erneut nach vorne köpft. Lamine Yamal erzielt in der 79. Minute mit einem sehenswerten Abschluss das 2:2. Nur zwei Minuten später trifft Vitinha zum 3:2. Fabián Ruiz sorgt in der 86. Minute für die endgültige Entscheidung. Für den Titelverteidiger aus Paris ist es bereits der dritte Champions-League-Sieg dieser Saison. Die Mannschaft von Luis Enrique steht mit neun Punkten gemeinsam mit Liverpool an der Spitze. Barcelona kassiert unter Hansi Flick seine erste Niederlage der Saison. Vor dem Clásico gegen Real Madrid am Sonntag kommt dieser Rückschlag für die Katalanen zu einem ungünstigen Zeitpunkt.

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McTominay rettet Napoli – 4:3-Spektakel gegen Bodø/Glimt

Die SSC Napoli feiert in der Champions League ihren ersten Saisonsieg. Die Mannschaft von Massimiliano Allegri bezwingt Bodø/Glimt am Dienstag, 20. Oktober 2026, im Stadio Diego Armando Maradona mit 4:3. Scott McTominay wird mit zwei Treffern zum entscheidenden Spieler einer turbulenten Begegnung. Zweimal gleichen die Norweger aus, ehe Napoli in der Schlussphase den Sieg sicherstellt. Matteo Politano bringt die Gastgeber bereits in der ersten Minute in Führung. Jens Petter Hauge gleicht in der 27. Minute aus, ehe McTominay Napoli kurz vor der Pause erneut nach vorne schiesst. Andreas Helmersen stellt in der 63. Minute auf 2:2. McTominay (75.) und ein Eigentor von Odin Bjørtuft (89.) bringen die Italiener mit 4:2 in Führung. Sondre Fet verkürzt in der Nachspielzeit zum 4:3-Endstand. Nach Niederlagen gegen Arsenal und Villarreal beendet Napoli seinen Fehlstart in der europäischen Ligaphase. Für McTominay ist der Doppelpack auch persönlich bedeutsam: Der schottische Nationalspieler hatte im September wegen einer Herzrhythmusstörung einen medizinischen Eingriff benötigt. Mit seiner Leistung gegen Bodø/Glimt meldet er sich eindrucksvoll als Leistungsträger zurück.

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Liverpool dreht 0:2 gegen Villarreal – Wirtz trifft beim 4:3-Sieg

Der FC Liverpool feiert in der Champions League eine spektakuläre Aufholjagd. Die Mannschaft von Trainer Andoni Iraola bezwingt Villarreal am Dienstagabend an der Anfield Road nach einem 0:2-Rückstand mit 4:3. Alexis Mac Allister trifft doppelt, Ronald Araújo erzielt den Ausgleich und Florian Wirtz das entscheidende vierte Tor. Liverpool gewinnt damit auch sein drittes Spiel der Ligaphase. Georges Mikautadze bringt Villarreal bereits in der vierten Minute in Führung, Sergi Cardona erhöht nach 29 Minuten auf 2:0. Doch Liverpool kämpft sich zurück: Mac Allister (36.) und Araújo (45.+2) gleichen noch vor der Pause aus. Nach dem Seitenwechsel drehen Mac Allister (65.) und Wirtz (68.) die Begegnung vollständig. Tani Oluwaseyi verkürzt in der 87. Minute nochmals auf 3:4. Vor 59'610 Zuschauern gehört der erst 18-jährige Rio Ngumoha zu den herausragenden Spielern. Der englische Flügelspieler bereitet zwei Treffer vor und stellt die spanische Defensive wiederholt vor Probleme. Liverpool steht nach drei Champions-League-Partien bei neun Punkten. Villarreal bleibt nach drei Spielen bei drei Zählern.

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Fiorentina will Simone Inzaghi – Paratici plant Trainercoup für 2027

Die AC Fiorentina hat Simone Inzaghi als Wunschkandidaten für die kommende Saison ins Visier genommen. Nach Informationen von soccer.ch möchte Sportdirektor Fabio Paratici den früheren Inter-Trainer spätestens im Sommer 2027 nach Florenz holen. Inzaghi steht derzeit beim saudi-arabischen Spitzenklub Al-Hilal unter Vertrag, sein Arbeitspapier läuft am 30. Juni 2027 aus. Der 50-Jährige strebt nach seiner Zeit in Saudi-Arabien eine Rückkehr in die italienische Serie A an. Paratici beschäftigt sich bereits mit der sportlichen Ausrichtung für die nächste Saison. Inzaghi gilt dabei als bevorzugte Lösung für die Trainerposition der Fiorentina. Der Zeitpunkt könnte günstig sein: Nach zwei Jahren bei Al-Hilal steht der Italiener vor einer Entscheidung über seine weitere Karriere. Sein Berater Federico Pastorello hatte Anfang Oktober erklärt, dass Inzaghis Zukunft nach Saisonende neu beurteilt werde. Für Fiorentina wäre die Verpflichtung ein ambitionierter Schritt. Die Viola befindet sich nach einem schwierigen Saisonstart in einer sportlichen Neuorientierung. Paratici möchte den Klub langfristig wieder näher an die italienischen Spitzenmannschaften heranführen. Ein Trainer mit Inzaghis Erfahrung und Erfolgsbilanz könnte dabei eine zentrale Rolle übernehmen.

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Roma überrollt Slovan Bratislava – vier Tore im Olimpico

Die AS Roma feiert in der Champions League ihren ersten Sieg der Saison. Die Italiener bezwingen Slovan Bratislava am Dienstag, 20. Oktober 2026, im Stadio Olimpico mit 4:0. Mario Hermoso, Nahuel Molina, Niccolò Pisilli und Donyell Malen treffen für die Mannschaft von Gian Piero Gasperini. Nach der bitteren Niederlage gegen Real Madrid gelingt Roma damit eine überzeugende Reaktion. Vor 64'399 Zuschauern übernimmt Roma früh die Kontrolle. Hermoso eröffnet in der 21. Minute mit einem Kopfball das Skore, Molina erhöht noch vor der Pause auf 2:0. Nach dem Seitenwechsel sorgen Pisilli in der 52. Minute und Malen mit einem verwandelten Penalty in der 58. Minute für den deutlichen Endstand. Die Gäste aus Bratislava kommen kaum zu gefährlichen Abschlüssen. Mit vier Punkten aus drei Spielen verbessert Roma ihre Ausgangslage in der Ligaphase. Slovan Bratislava bleibt nach drei Niederlagen ohne Punkt. Einen Schweizer Bezug hat die Begegnung durch das Schiedsrichterteam: Sandro Schärer leitet das Spiel, unterstützt von Stéphane De Almeida, Jonas Erni und Videoassistent Fedayi San.

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Fenerbahçe verspielt 2:0-Führung – Slavia schockt Istanbul

Fenerbahçe Istanbul wartet in der Champions League weiterhin auf den ersten Sieg. Die Türken kommen am Dienstag, 20. Oktober 2026, gegen Slavia Prag trotz einer frühen 2:0-Führung nicht über ein 2:2 hinaus. Oğuz Aydın und Mason Greenwood treffen innerhalb der ersten elf Minuten. Doch die Tschechen kämpfen sich zurück und erzielen in der 90. Minute den Ausgleich. Vor heimischem Publikum erwischt Fenerbahçe einen Traumstart. Aydın trifft bereits in der vierten Minute nach Vorarbeit von Milan Škriniar. Sieben Minuten später erhöht Greenwood nach einem Zuspiel von Nélson Semedo. Lukáš Provod verkürzt jedoch schon in der 15. Minute. Danach bleibt die Begegnung umkämpft, ehe der eingewechselte Pavel Kačor kurz vor Schluss zum 2:2 trifft. Für Fenerbahçe ist das Unentschieden ein weiterer Rückschlag nach der deutlichen 0:6-Niederlage bei Aston Villa. Besonders der Schweizer Nationalspieler Johan Manzambi hatte den türkischen Klub damals vor Probleme gestellt. Nach drei Champions-League-Partien besitzt Fenerbahçe lediglich zwei Punkte. Slavia Prag holt mit dem späten Ausgleich seinen ersten Zähler der Ligaphase.

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Guirassy trifft doppelt – Kobel rettet Dortmund den Sieg in Baku

Borussia Dortmund gewinnt am Dienstag, 20. Oktober 2026, in der Champions League beim FK Sabah mit 2:1. Serhou Guirassy erzielt in Baku beide Treffer für die Mannschaft von Niko Kovač. Der Schweizer Nationaltorhüter Gregor Kobel verhindert mit wichtigen Paraden einen Punktverlust gegen den mutigen Aussenseiter. Mit dem zweiten Sieg im dritten Spiel verbessert Dortmund seine Ausgangslage in der Ligaphase. Guirassy bringt die Gäste bereits in der 10. Minute in Führung. Sabah lässt sich davon nicht beeindrucken und gleicht durch Aden McCarthy in der 39. Minute aus. Nach der Pause schlägt Dortmund erneut zu: Guirassy verwertet in der 53. Minute ein Zuspiel von Joey Veerman zum 2:1. Anschliessend verteidigen die Gäste ihren knappen Vorsprung. Für Gregor Kobel wird die Begegnung zu einer anspruchsvollen Aufgabe. Der Schweizer steht mehrmals im Mittelpunkt, weil Sabah die Dortmunder Defensive mit schnellen Angriffen unter Druck setzt. Der BVB kommt damit nach der 0:1-Niederlage bei Bodø/Glimt wieder zu drei Punkten, offenbart aber weiterhin Schwierigkeiten in der Defensive.

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Manzambi fällt verletzt aus – Aston Villa muss auf Schweizer verzichten

Johan Manzambi verpasst das Champions-League-Heimspiel von Aston Villa gegen Viking Stavanger am Mittwoch, 21. Oktober 2026. Der 21-jährige Schweizer Nationalspieler hat sich beim 1:0-Auswärtssieg gegen Newcastle United verletzt. Trainer Unai Emery bestätigte am Dienstag, dass der Offensivspieler nicht einsatzfähig ist. Wie lange Manzambi ausfallen wird, bleibt offen. Ausgerechnet nach seinem entscheidenden Treffer gegen Newcastle muss Manzambi eine Zwangspause einlegen. Der Genfer köpfte Aston Villa am Samstag in der 36. Minute zum Sieg, musste in der 72. Minute aber angeschlagen ausgewechselt werden. Eine erste Untersuchung deutete auf eine kleinere Verletzung hin. Für die Europacup-Partie reicht es dennoch nicht. Der Ausfall kommt für den Schweizer in einer besonders erfolgreichen Phase. Erst am vergangenen Mittwoch hatte Manzambi bei seinem Champions-League-Debüt gegen Fenerbahçe getroffen und beim historischen 6:0 zusätzlich einen Penalty herausgeholt. Für Aston Villa ist sein Fehlen ein empfindlicher Rückschlag, zumal mehrere weitere Spieler verletzungsbedingt fehlen.

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Tottenham feiert ersten Saisonsieg – Maddison trifft bei Comeback

Tottenham Hotspur feiert den ersten Premier-League-Sieg der Saison. Die Mannschaft von Roberto De Zerbi schlägt Coventry City am Montagabend mit 3:1 und verlässt den letzten Tabellenplatz. James Maddison trifft bei seiner Rückkehr in die Startelf, Omar Marmoush erzielt sein erstes Spurs-Tor und Ben Davies entscheidet die Partie spät. Jack Rudoni gleicht Maddisons Führung (14.) kurz nach der Pause aus (49.). Doch Marmoush bringt Tottenham erneut nach vorne (58.), Davies trifft zum 3:1 (90.+6). Für einen emotionalen Moment sorgt Dejan Kulusevski: Der Schwede kehrt nach 526 Tagen Verletzungspause zurück. Nach sechs sieglosen Meisterschaftspartien klettert Tottenham auf Rang 16; Coventry fällt auf Rang 17. Aus Schweizer Sicht interessant: Aston Villa mit Nationalspieler Johan Manzambi hatte den Spurs im September eine Heimniederlage zugefügt.

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Ronaldo vor Al-Nassr-Beteiligung – RedBird plant Millionen-Einstieg

Der Eigentümer der AC Milan, Gerry Cardinale, hat Cristiano Ronaldos Klub Al-Nassr im Blick. Seine Investmentgesellschaft RedBird Capital Partners spricht mit dem saudischen Staatsfonds PIF über den Kauf von 70 Prozent des Vereins. Im Raum steht ein Preis von einer Milliarde Saudi-Riyal, umgerechnet rund 221 Millionen Franken. Ronaldo selbst könnte künftig 20 Prozent der Anteile halten. Die Gespräche laufen bereits seit Wochen. Mindestens zweimal haben Vertreter von RedBird und PIF über einen Einstieg verhandelt. Gleichzeitig soll die Bilanz von Al-Nassr durch neue Sponsoringvereinbarungen um Verbindlichkeiten von 800 Millionen Riyal – rund 177 Millionen Franken – entlastet werden. Die Gespräche befinden sich noch in einer frühen Phase. Der mögliche Besitzerwechsel zeigt, wie stark sich der saudische Klubfussball wandelt: Nach Jahren staatlich finanzierter Startransfers sollen private Investoren mehr Verantwortung übernehmen. Für Schweizer Fussballinteressierte ist insbesondere die Frage spannend, ob Ronaldo seine weltweite Bekanntheit künftig nicht nur als Spieler, sondern auch als Eigentümer eines Vereins vermarkten wird.

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Manchester City droht trotz Traumstart der Abstieg – Finanzskandal erschüttert England

Manchester City führt die Premier League mit sieben Siegen aus sieben Spielen an – und könnte trotzdem absteigen. Nach dem Schuldspruch im Finanzverfahren wird in England über einen historischen Punktabzug diskutiert, der den Klub in die Championship stürzen könnte. Im Zentrum stehen Bilanzverzerrungen von mehr als 900 Millionen Pfund, umgerechnet rund 990 Millionen Franken. Über die Strafe ist noch nicht entschieden. Die unabhängige Kommission stellte am 29. September schwerwiegende Regelverstösse in neun Spielzeiten zwischen 2009 und 2018 fest. Demnach erhöhte City Einnahmen künstlich, verschwieg Kosten und führte Prüfer in die Irre. Der Klub bestreitet die Feststellungen und hat Berufung eingelegt. Die Affäre erschüttert die Glaubwürdigkeit der Premier League. Einen Schweizer Bezug bietet Manuel Akanji: Der heutige Inter-Verteidiger gewann mit City 2023 die Champions League. Die Sanktionen betreffen den Klub, nicht die Spieler.

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Ronaldo für 30 Tage gesperrt – Nationalteam-Comeback im November möglich

Cristiano Ronaldo ist vom portugiesischen Fussballverband für 30 Tage gesperrt worden. Der Disziplinarrat verhängt gegen den 41-jährigen Nationalmannschaftskapitän zudem eine Busse von 255 Euro. Grund ist seine eigenmächtige Abreise aus dem Trainingslager in Kopenhagen am 30. September 2026. Weil bereits 19 Sperrtage angerechnet werden, könnte Ronaldo im November in die Nationalmannschaft zurückkehren. Der Konflikt begann beim 2:1-Auswärtssieg gegen Norwegen. Nationaltrainer Jorge Jesus liess Ronaldo während der gesamten Partie auf der Ersatzbank, obwohl ihm nach eigener Darstellung ein Einsatz von rund 30 Minuten zugesagt worden war. Nach weiteren Meinungsverschiedenheiten über die öffentliche Kommunikation verliess Ronaldo das portugiesische Team vor dem Nations-League-Spiel gegen Dänemark. Der Entscheid beendet das Disziplinarverfahren, nicht aber die Diskussion über Ronaldos Zukunft in der Seleção. Für den portugiesischen Verband geht es darum, die Autorität des Trainers zu wahren und zugleich den erfolgreichsten Nationalspieler seiner Geschichte wieder einzubinden. Auch in der Schweiz sorgt die Frage nach dem Umgang mit einem Weltstar für Aufmerksamkeit.

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Juventus verliert seine Identität – Wer stoppt den Niedergang?

Juventus Turin verliert nicht nur Fussballspiele. Der italienische Rekordmeister verliert seit Jahren etwas, das seinen Aufstieg zur europäischen Weltmacht überhaupt erst ermöglicht hat: seinen kompromisslosen Anspruch, gewinnen zu müssen. Seit dem letzten Scudetto 2020 ist die nationale Dominanz verschwunden. Das 0:3 gegen Lazio zeigt nun, wie tief die Krise reicht. Nicht nur Luciano Spalletti steht infrage, sondern eine Klubführung, die wiederholt Geld, Zeit und Vertrauen verspielt hat. Besonders alarmierend sind die Widersprüche in der Personalpolitik. Im April verlängerte Juventus Spallettis Vertrag bis 2028, obwohl die Champions-League-Qualifikation noch nicht gesichert war. Im Oktober erhielt Nico González einen neuen Vertrag bis 2030, nachdem er im Vorjahr noch an Atlético Madrid abgegeben worden war. Gleichzeitig meldet der Klub für 2025/26 einen Verlust von 66 Millionen Euro. Die Entscheidungen werfen die Frage auf, ob Juventus überhaupt noch nach einer langfristigen sportlichen Strategie handelt. Für Millionen Anhänger in Italien und weltweit steht weit mehr als eine enttäuschende Saison auf dem Spiel. Juventus gehört der Agnelli-Elkann-Familie seit Generationen und ist eine der bedeutendsten Fussballmarken Europas. Auch in der Schweiz besitzt der Klub eine grosse Anhängerschaft. Doch internationaler Ruhm schützt nicht vor einem schleichenden Prestigeverlust. Wenn sich ein Verein dieser Grösse über Jahre mit Mittelmass arrangiert, beschädigt er sein eigenes Fundament.

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Madueke erlöst Arsenal – knapper Auswärtssieg bei Nottingham Forest

Arsenal bleibt Manchester City im Titelrennen der Premier League auf den Fersen. Die Mannschaft von Mikel Arteta gewinnt am Sonntag, 18. Oktober 2026, auswärts bei Nottingham Forest mit 1:0. Noni Madueke erzielt in der 80. Minute den entscheidenden Treffer. Für die Londoner reicht ein einziger Schuss aufs Tor, um drei wichtige Punkte aus dem City Ground mitzunehmen. Der englische Meister hat gegen defensiv disziplinierte Gastgeber erhebliche Schwierigkeiten. Arsenal kontrolliert zwar rund 74 Prozent des Ballbesitzes, kommt jedoch kaum zu zwingenden Abschlüssen. Erst der zur Halbzeit eingewechselte Madueke bringt die Entscheidung. Sein Schuss wird von Jair Cunha abgefälscht und landet unhaltbar für Torhüter Matz Sels im Netz. Auch aus Schweizer Sicht ist die Begegnung interessant. Nationalspieler Dan Ndoye steht bei Nottingham Forest in der Startformation und wird in der 73. Minute ausgewechselt. Seine Mannschaft bleibt nach der Niederlage mit fünf Punkten auf einem Abstiegsplatz. Arsenal erhöht sein Konto dagegen auf 18 Zähler und liegt weiterhin drei Punkte hinter dem makellosen Tabellenführer Manchester City.

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Cup-Kracher: YB empfängt Basel im Achtelfinal

Der Schweizer Cup bekommt bereits im Achtelfinal einen seiner grössten Klassiker: Die Young Boys treffen im heimischen Wankdorf auf den FC Basel. Die Auslosung vom Sonntag, 18. Oktober 2026, beschert den beiden Traditionsklubs ein direktes Duell um den Einzug in den Viertelfinal. Die Partie ist für Mittwoch, 2. Dezember, vorgesehen. Einer der beiden Titelanwärter wird den Wettbewerb damit noch vor der Winterpause verlassen. YB qualifiziert sich mit einem souveränen 5:0-Auswärtssieg gegen die AC Taverne für die Runde der letzten 16. Basel setzt sich bereits am Freitag bei Stade Nyonnais mit 3:0 durch. Akpe Victory und Zan Celar bringen die Basler innerhalb der ersten 17 Minuten in Führung, ehe Aaron Malouda kurz vor Schluss den Endstand erzielt. Nun wartet auf beide Mannschaften eine wesentlich anspruchsvollere Aufgabe. Das Duell besitzt eine lange Cup-Tradition. Bereits 17-mal standen sich die Berner und Basler in diesem Wettbewerb gegenüber. Zuletzt setzte sich YB im Halbfinal 2023 durch und gewann anschliessend den Schweizer Cup. Neben dem Klassiker in Bern stehen mit St. Gallen gegen Lugano und Lausanne-Sport gegen GC zwei weitere Begegnungen zwischen Super-League-Klubs auf dem Programm.

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