Sport & Spiel

Transfer-Countdown läuft: Dann schliessen Europas Märkte

Die heisseste Phase des Fussball-Sommers beginnt: In wenigen Tagen schliessen in Europas wichtigsten Ligen die Transferfenster. Für Clubs, Spieler und Fans bedeutet das nochmals Hochbetrieb. Millionen-Deals können innerhalb weniger Stunden entstehen oder platzen. Besonders spannend: Während Deutschland bereits Ende August Schluss macht, können Clubs in England, Spanien, Italien und Frankreich noch bis zum 1. September handeln – und in der Schweiz bleibt sogar noch länger Zeit. Wer seinen Kader für die Saison 2026/27 noch verstärken will, gerät nun zunehmend unter Zeitdruck. Sportchefs führen parallel mehrere Verhandlungen, Spieler warten auf Freigaben und bei zahlreichen Clubs dürfte erst am sogenannten Deadline Day endgültig entschieden werden, wer bleibt und wer noch wechselt.

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Champions-League-Auslosung: Hammerlose für Europas Topklubs

Die Ligaphase der Champions League 2026/27 ist ausgelost – und sie bringt bereits vor dem ersten Spieltag einige echte Kracher. Arsenal trifft unter anderem auf Real Madrid und Bayern München, Manchester City bekommt es mit Paris Saint-Germain und Barcelona zu tun. Besonders spektakulär wird es für Champions-League-Neuling LASK: Die Linzer reisen zu Real Madrid und empfangen den FC Liverpool. Die UEFA nahm die Auslosung am Donnerstagabend in Monaco vor. Insgesamt 36 Mannschaften nehmen an der Ligaphase teil. Jeder Club bestreitet acht Partien gegen acht unterschiedliche Gegner – vier davon zu Hause und vier auswärts.

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Wunder von Linz: LASK dreht ein 0:4 und steht erstmals in der Champions League

Was für eine Nacht in Linz: Der LASK hat eine nahezu aussichtslose Ausgangslage gegen Celtic Glasgow gedreht und erstmals in seiner Vereinsgeschichte die Ligaphase der UEFA Champions League erreicht. Nach dem 0:3 im Hinspiel und einem weiteren Gegentor im Rückspiel lagen die Oberösterreicher zwischenzeitlich mit vier Toren zurück. Dann begann eine der spektakulärsten Aufholjagden dieser Champions-League-Qualifikation.

Celtic war mit einem komfortablen 3:0 aus dem Hinspiel nach Linz gereist. Als Callum McGregor in der 21. Minute auch noch das 1:0 für die Schotten erzielte, schien die Entscheidung gefallen. Der LASK benötigte zu diesem Zeitpunkt vier Tore, nur um eine Verlängerung zu erzwingen.

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Schweizer Cup aktuell: Diese Duelle warten in der zweiten Runde

Der Schweizer Cup 2026/27 geht in die nächste Phase. Nach der ersten Hauptrunde stehen die Paarungen für die Sechzehntelfinals fest. Mehrere Super-League-Clubs müssen dabei auswärts bei Unterklassigen antreten. Besonders interessant sind die Duelle FC Aarau gegen FC Zürich, FC Winterthur gegen FC Luzern sowie Stade Nyonnais gegen den FC Basel. Die zweite Hauptrunde wird vom 16. bis 18. Oktober 2026 ausgetragen. Für die Clubs aus der Super League beginnt damit die nächste Etappe auf dem Weg zum Cupfinal. Der besondere Reiz des Wettbewerbs bleibt dabei erhalten: Unterklassige Mannschaften erhalten Heimrecht und können vor eigenem Publikum für eine Überraschung sorgen.

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Super League: Basel, YB und St. Gallen setzen früh ein Zeichen

Der vierte Spieltag der Super League hat die Kräfteverhältnisse an der Spitze weiter geschärft. Der FC Basel gewann den Klassiker beim FC Zürich mit 2:1 und zog damit vorerst auf neun Punkte. Die Young Boys setzten sich zuhause mit 4:2 gegen Aufsteiger Vaduz durch und bleiben ungeschlagen. Der FC St. Gallen konnte dagegen gar nicht eingreifen: Das ursprünglich für dieses Wochenende angesetzte Auswärtsspiel in Lugano wurde wegen der Conference-League-Playoffs beider Klubs auf den 16. September verschoben.

Damit ergibt sich nach dem Wochenende ein interessantes Bild. Basel steht nach vier Partien bei neun Punkten, YB und St. Gallen kommen bei jeweils einem Spiel weniger auf sieben Zähler. Tabellenführer bleibt vorerst der FC Lugano mit neun Punkten aus drei Spielen. Die drei Traditionsklubs aus Basel, Bern und St. Gallen sind damit früh in jener Region angekommen, in der sie sich auch langfristig sehen wollen.

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Schweizer Nati vor der Nations League – diese sechs Spiele stehen als Nächstes an

Nach der Weltmeisterschaft richtet sich der Blick der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft bereits auf die nächsten Pflichtspiele. Ende September beginnt für die Schweiz die neue Kampagne in der UEFA Nations League. Innerhalb von weniger als zwei Monaten stehen gleich sechs Partien gegen Nordmazedonien, Schottland und Slowenien auf dem Programm. Die ersten beiden Begegnungen werden auswärts ausgetragen, danach folgen zwei Heimspiele in Luzern.

Die nächste Partie der Schweizer A-Nationalmannschaft findet am Samstag, 26. September 2026, statt. Um 20.45 Uhr trifft die Schweiz im Todor-Proeski-Stadion in Skopje auf Nordmazedonien. Nur drei Tage später wartet bereits die nächste Aufgabe: Am Dienstag, 29. September, spielt die Nati um 20.45 Uhr im Hampden Park gegen Schottland.

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Europas Topligen sind zurück – erste Ausrufezeichen in England, Italien und Spanien

Die grossen europäischen Fussballligen sind zurück – und bereits das erste Wochenende der Saison 2026/27 brachte einige deutliche Signale. Arsenal startete souverän in die Titelverteidigung, Manchester United erlebte einen Fehlstart und Liverpool musste hart um Punkte kämpfen. In Italien kamen mehrere der grossen Klubs erfolgreich aus den Startlöchern, während in Spanien Barcelona und Real Madrid bereits früh ihre Ambitionen unterstrichen.

Das erste grosse Liga-Wochenende lieferte damit von England über Italien bis Spanien reichlich Gesprächsstoff. Besonders auffällig: Mehrere Favoriten erfüllten ihre Aufgabe, doch längst nicht alle Topklubs kamen problemlos durch den Auftakt.

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Harry Kane krönt eine historische Saison – Deutschlands Fussballer des Jahres 2026

Harry Kane ist Deutschlands Fussballer des Jahres 2026. Der Stürmer des FC Bayern München setzte sich bei der traditionsreichen Wahl der deutschen Sportjournalistinnen und Sportjournalisten deutlich durch und krönt damit eine aussergewöhnliche Saison. Mit 272 Stimmen verwies der englische Nationalmannschaftskapitän seinen Bayern-Teamkollegen Michael Olise und den Stuttgarter Deniz Undav auf die weiteren Plätze. Gleichzeitig wurde Bayerns Vincent Kompany zum Trainer des Jahres gewählt – damit gehen zwei der wichtigsten persönlichen Auszeichnungen des deutschen Fussballs nach München.

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Breel Embolo (29) wechselt zu Atlanta United – neues Kapitel für den Nati-Stürmer

Breel Embolo schlägt ein neues Kapitel seiner Karriere auf. Der 29-jährige Schweizer Nationalstürmer wechselt von Stade Rennes in die Major League Soccer zu Atlanta United. Der US-Klub bestätigte den Transfer am Sonntag. Embolo unterschreibt einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2029/30 und erhält bei Atlanta den Status eines «Designated Player».

Damit endet für Embolo vorerst eine zehnjährige Karriere in den grossen europäischen Ligen. Nach seinem Durchbruch beim FC Basel spielte der kräftige Mittelstürmer für Schalke 04, Borussia Mönchengladbach und die AS Monaco, ehe er 2025 innerhalb Frankreichs zu Stade Rennes wechselte.

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Basel dreht den Klassiker beim FC Zürich und gewinnt 2:1

Der Schweizer Fussball-Klassiker zwischen dem FC Zürich und dem FC Basel hat auch diesmal geliefert, was dieses Duell seit Jahrzehnten auszeichnet: Emotionen, Härte, Wendungen und eine Partie, die bis tief in die Schlussphase offenblieb. Am Ende setzte sich Basel auswärts mit 2:1 durch – obwohl der FCZ früh in Führung gegangen war und lange gute Aussichten auf einen Erfolg hatte.

Gerade Spiele zwischen Zürich und Basel besitzen im Schweizer Fussball eine besondere Bedeutung. Es geht nicht nur um drei Punkte, sondern um zwei grosse Fussballstädte, traditionsreiche Klubs und eine Rivalität, die Generationen von Fans geprägt hat. Entsprechend intensiv entwickelte sich auch dieser Klassiker im Letzigrund. Zürich erwischte den besseren Start, Basel benötigte Geduld – und entschied die Begegnung schliesslich erst in der Schlussphase.

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Bayern gewinnt den Supercup gegen Dortmund

Der FC Bayern München hat den ersten deutschen Titel der Saison 2026/27 gewonnen. Im Franz-Beckenbauer-Supercup setzte sich der Rekordmeister am Samstagabend vor 81'365 Zuschauern im ausverkauften Signal Iduna Park mit 2:1 gegen Borussia Dortmund durch. Die Partie zwischen dem Double-Gewinner aus München und dem deutschen Vizemeister war zugleich das erste grosse Kräftemessen der neuen Spielzeit.

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Serie A startet: Wer jagt Meister Inter?

Heute Abend beginnt in Italien wieder der Kampf um den Scudetto. Meister Inter startet als klare Referenz in die Serie-A-Saison 2026/27, doch Napoli, Juventus, Milan, Roma und Überraschungsteam Como haben gute Gründe, sich mehr auszurechnen als eine Statistenrolle. Für Schweizer Fussballfans kommt eine zusätzliche Perspektive hinzu: Manuel Akanji verteidigt mit Inter den Titel, Ardon Jashari will bei Milan den nächsten Schritt machen, Simon Sohm beginnt ein neues Kapitel in Venedig und auch Parma besitzt mit Sascha Britschgi einen jungen Schweizer. Nach einer Saison voller Überraschungen deutet vieles darauf hin, dass Italiens Meisterschaft erneut deutlich offener werden könnte, als es die Favoritenrolle des Titelverteidigers vermuten lässt.

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Vom Meistermärchen zur 0:7-Klatsche: Warum der FC Thun plötzlich so verwundbar ist

Vor gut einem Jahr stieg der FC Thun in die Super League auf, wenige Monate später vollendeten die Berner Oberländer mit dem Schweizer Meistertitel eines der erstaunlichsten Fussballmärchen des Landes. Nun zeigt die neue Saison die andere Seite dieses Erfolgs. Nach drei Meisterschaftsspielen stehen bereits zwei Niederlagen und elf Gegentore zu Buche. Im Europa-League-Playoff bei Lech Poznań folgte mit dem 0:7 der bisherige Tiefpunkt. Die Ursachen reichen deutlich weiter als bis zu einem schlechten Abend in Polen.

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Fussball, Eishockey oder Ski: Was begeistert die Schweiz am meisten?

Fussball füllt die grössten Stadien, Eishockey erzeugt eine Intensität, die weit über die Hallen hinausreicht, und wenn die Schweizer Ski-Elite in Wengen um Hundertstelsekunden kämpft, sitzt ein erheblicher Teil des Landes vor dem Fernseher. Gleichzeitig bewegen sich Millionen Schweizerinnen und Schweizer selbst lieber auf Wanderwegen, Velos oder Skipisten als auf einem Fussballplatz. Welche Sportart begeistert die Schweiz also tatsächlich am meisten? Die aktuellen Zahlen liefern eine überraschend klare Antwort – allerdings nur, wenn man Zuschauer, Aktive, Medienreichweite und kulturelle Bedeutung gemeinsam betrachtet.

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Transfer-Wahnsinn 2026: Das sind die 10 teuersten Deals im europäischen Topfussball

Der europäische Transfermarkt kennt in diesem Sommer kaum noch Grenzen. Chelsea, Manchester City, Real Madrid, Tottenham, Arsenal, Barcelona, Milan und Liverpool investieren gewaltige Summen in neue Stars. Stand 20. August 2026 kommen die zehn teuersten abgeschlossenen Transfers zu europäischen Topklubs zusammen auf rund 980 Millionen Euro – umgerechnet etwa 911 Millionen Schweizer Franken.

Und das Transferfenster ist noch nicht einmal geschlossen. Während weitere Millionen-Deals vorbereitet werden, haben einige der grössten Klubs Europas ihre Mannschaften bereits tiefgreifend verändert.

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So funktioniert der Schweizer Fussball: Ligen, Cup und Aufstiegssystem erklärt

Der Schweizer Clubfussball wirkt auf den ersten Blick einfach: Punkte sammeln, die Tabelle anführen, aufsteigen. Tatsächlich greifen mehrere Wettbewerbe, Organisationen und Sonderregeln ineinander. Die Super League endet mit einer Teilung in zwei Gruppen, zwischen den beiden höchsten Ligen kann eine Barrage entscheiden, und weiter unten verbinden nationale, interregionale und regionale Spielklassen mehr als tausend Vereine. Der Schweizer Cup folgt einer anderen Logik als die Meisterschaft: Eine Niederlage beendet den Wettbewerb, unterklassige Clubs erhalten lange Heimrecht und können auf einen Gegner aus dem Profifussball treffen. Der folgende Überblick beschreibt das System der Männer in der Saison 2026/27 und ordnet den eigenständigen Wettbewerb der Frauen ein. Er zeigt zugleich, weshalb ein sportlicher Aufstieg allein noch keinen Platz in der nächsthöheren Liga garantiert.

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Faszination Fussball: Wie Clubs, Stadien und Familien die Schweiz verbinden

Ein Ball rollt über einen Quartierplatz, am Spielfeldrand werden Kuchen verkauft, wenig später hebt in einem grossen Stadion ein ganzer Block zum gleichen Gesang an. Fussball kann in der Schweiz sehr verschieden aussehen. Seine stärksten Momente folgen dennoch demselben Prinzip: Menschen teilen für eine begrenzte Zeit Regeln, Hoffnungen und Erinnerungen. Die Faszination reicht vom spontanen Spiel bis zum Profibetrieb. Geprägt wird sie von knappen Resultaten, regionalen Rivalitäten, Familienritualen und einem Vereinsnetz, das Woche für Woche Tausende Begegnungen ermöglicht. Zugleich verändert sich der Sport: Der Frauenfussball wächst, Stadien werden zu vielseitigen Veranstaltungsorten und die Ansprüche an Sicherheit, Fairness und Infrastruktur steigen.

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