Die neue Saison ist in vollem Gange – und beim FC Thun ist einiges los.
Im Video spricht Präsident Andres Gerber über die aktuelle Situation, die Bedeutung der erreichten Ligaphase und die Veränderungen im Team.
Heute Abend beginnt in Italien wieder der Kampf um den Scudetto. Meister Inter startet als klare Referenz in die Serie-A-Saison 2026/27, doch Napoli, Juventus, Milan, Roma und Überraschungsteam Como haben gute Gründe, sich mehr auszurechnen als eine Statistenrolle.
Für Schweizer Fussballfans kommt eine zusätzliche Perspektive hinzu: Manuel Akanji verteidigt mit Inter den Titel, Ardon Jashari will bei Milan den nächsten Schritt machen, Simon Sohm beginnt ein neues Kapitel in Venedig und auch Parma besitzt mit Sascha Britschgi einen jungen Schweizer. Nach einer Saison voller Überraschungen deutet vieles darauf hin, dass Italiens Meisterschaft erneut deutlich offener werden könnte, als es die Favoritenrolle des Titelverteidigers vermuten lässt.
Vor gut einem Jahr stieg der FC Thun in die Super League auf, wenige Monate später vollendeten die Berner Oberländer mit dem Schweizer Meistertitel eines der erstaunlichsten Fussballmärchen des Landes. Nun zeigt die neue Saison die andere Seite dieses Erfolgs. Nach drei Meisterschaftsspielen stehen bereits zwei Niederlagen und elf Gegentore zu Buche.
Im Europa-League-Playoff bei Lech Poznań folgte mit dem 0:7 der bisherige Tiefpunkt. Die Ursachen reichen deutlich weiter als bis zu einem schlechten Abend in Polen.
Fussball füllt die grössten Stadien, Eishockey erzeugt eine Intensität, die weit über die Hallen hinausreicht, und wenn die Schweizer Ski-Elite in Wengen um Hundertstelsekunden kämpft, sitzt ein erheblicher Teil des Landes vor dem Fernseher. Gleichzeitig bewegen sich Millionen Schweizerinnen und Schweizer selbst lieber auf Wanderwegen, Velos oder Skipisten als auf einem Fussballplatz.
Welche Sportart begeistert die Schweiz also tatsächlich am meisten? Die aktuellen Zahlen liefern eine überraschend klare Antwort – allerdings nur, wenn man Zuschauer, Aktive, Medienreichweite und kulturelle Bedeutung gemeinsam betrachtet.
Schweizer Fussballer prägen Mannschaften in der Premier League, Bundesliga, Serie A, Ligue 1 und La Liga. Granit Xhaka führt in England, Gregor Kobel hält bei Borussia Dortmund, Manuel Akanji verteidigt für Inter Mailand. Neben den etablierten Nationalspielern drängt eine jüngere Generation in Europas bedeutende Ligen.
Die Laufbahnen unterscheiden sich deutlich: Manche wechselten früh ins Ausland, andere entwickelten sich zunächst in der Super League. Gemeinsam ist ihnen eine Ausbildung im Schweizer Vereinsfussball. Der Überblick mit Stand vom 20. August 2026 zeigt, wo die wichtigsten Schweizer Legionäre spielen, welche Rollen sie übernehmen und welche Talente den nächsten Schritt geschafft haben.
Der europäische Transfermarkt kennt in diesem Sommer kaum noch Grenzen. Chelsea, Manchester City, Real Madrid, Tottenham, Arsenal, Barcelona, Milan und Liverpool investieren gewaltige Summen in neue Stars. Stand 20. August 2026 kommen die zehn teuersten abgeschlossenen Transfers zu europäischen Topklubs zusammen auf rund 980 Millionen Euro – umgerechnet etwa 911 Millionen Schweizer Franken.
Und das Transferfenster ist noch nicht einmal geschlossen. Während weitere Millionen-Deals vorbereitet werden, haben einige der grössten Klubs Europas ihre Mannschaften bereits tiefgreifend verändert.
Der Grasshopper Club Zürich freut sich, die Verpflichtung von Manex Guibelalde bekanntzugeben.
Der 22-jährige Spanier wechselt von Athletic Bilbao nach Zürich und unterschreibt beim GCZ einen Vertrag bis Ende der Saison 2028/29. Guibelalde wird künftig mit der Rückennummer 66 auflaufen.
Der Schweizer Clubfussball wirkt auf den ersten Blick einfach: Punkte sammeln, die Tabelle anführen, aufsteigen. Tatsächlich greifen mehrere Wettbewerbe, Organisationen und Sonderregeln ineinander. Die Super League endet mit einer Teilung in zwei Gruppen, zwischen den beiden höchsten Ligen kann eine Barrage entscheiden, und weiter unten verbinden nationale, interregionale und regionale Spielklassen mehr als tausend Vereine.
Der Schweizer Cup folgt einer anderen Logik als die Meisterschaft: Eine Niederlage beendet den Wettbewerb, unterklassige Clubs erhalten lange Heimrecht und können auf einen Gegner aus dem Profifussball treffen. Der folgende Überblick beschreibt das System der Männer in der Saison 2026/27 und ordnet den eigenständigen Wettbewerb der Frauen ein. Er zeigt zugleich, weshalb ein sportlicher Aufstieg allein noch keinen Platz in der nächsthöheren Liga garantiert.
Ein Ball rollt über einen Quartierplatz, am Spielfeldrand werden Kuchen verkauft, wenig später hebt in einem grossen Stadion ein ganzer Block zum gleichen Gesang an. Fussball kann in der Schweiz sehr verschieden aussehen. Seine stärksten Momente folgen dennoch demselben Prinzip: Menschen teilen für eine begrenzte Zeit Regeln, Hoffnungen und Erinnerungen.
Die Faszination reicht vom spontanen Spiel bis zum Profibetrieb. Geprägt wird sie von knappen Resultaten, regionalen Rivalitäten, Familienritualen und einem Vereinsnetz, das Woche für Woche Tausende Begegnungen ermöglicht. Zugleich verändert sich der Sport: Der Frauenfussball wächst, Stadien werden zu vielseitigen Veranstaltungsorten und die Ansprüche an Sicherheit, Fairness und Infrastruktur steigen.
Der FC Luzern gehört seit 1901 zur sportlichen Identität der Zentralschweiz. Seine Geschichte verbindet den bisher einzigen Schweizer Meistertitel von 1989 und drei Cupsiege mit Abstiegen, Neuaufbrüchen und langen Phasen ohne Trophäe. Gerade diese Wechselhaftigkeit erklärt, weshalb der Club weit über Resultate und Tabellenplätze hinaus wahrgenommen wird.
Die Heimspiele auf der Allmend, ein weit verzweigtes Nachwuchsnetz und der Frauenfussball machen den FCL zu einer regionalen Institution. Im 125. Vereinsjahr zeigt sich zugleich, wie anspruchsvoll diese Rolle geworden ist: Tradition, sportliche Ambitionen, wirtschaftliche Stabilität, Sicherheit und gesellschaftliche Verantwortung müssen dauerhaft zusammenfinden.
Der Schweizer Cup bringt eine Begegnung nach Nidwalden, die sportliche Brisanz und eine aussergewöhnliche Familiengeschichte verbindet: Der Erstligist SC Buochs empfängt am Sonntag, 16. August 2026, den Super-League-Vertreter FC Luzern. Im Mittelpunkt stehen drei Brüder aus Ennetbürgen. Bung Tsai Freimann spielt für Buochs, Bung Hua und Bung Meng Freimann gehören zum Kader des FC Luzern.
Auf dem Seefeld geht es jedoch um weit mehr als ein Familientreffen. Buochs startet mit einem Erfolgserlebnis in das Cupduell und besitzt eine bemerkenswerte Geschichte als Aussenseiter. Luzern reist dagegen nach einem schwierigen Meisterschaftsstart unter Druck an. Die Rollen scheinen klar verteilt, doch gerade diese Konstellation macht den Cup gefährlich: Ein früher Treffer, eine Standardsituation oder ein Fehler können den erwarteten Spielverlauf innert Sekunden verändern.
Die Ausgangslage könnte kaum reizvoller sein: Der FC Thalwil empfängt am Sonntag, 16. August 2026, den amtierenden Cupsieger FC St. Gallen 1879. Auf der Sportanlage Im Brand trifft der Aufsteiger in die 1. Liga Classic auf einen Super-League-Club, der erstmals seit 26 Jahren wieder einen nationalen Titel verteidigen darf. Das ausverkaufte Duell vereint sportliche Gegensätze, regionale Fussballkultur und die Hoffnung auf jene Überraschung, von der der Schweizer Cup lebt.
Für Thalwil ist die Partie der vorläufige Höhepunkt einer starken Entwicklung. St. Gallen reist dagegen mit einer klaren Pflichtaufgabe an den Zürichsee. Der Favorit besitzt mehr Tempo, Erfahrung und individuelle Qualität. Doch auf dem Kunstrasen, vor voll besetzten Rängen und gegen eine eingespielte Mannschaft kann jedes frühe Missverständnis gefährlich werden. Der erste Cupauftritt des Titelverteidigers verspricht deshalb mehr als ein vermeintlich eindeutiges Duell.
Der FC Basel trifft am Sonntag, 16. August 2026, auf den FC Barcelona. Das Freundschaftsspiel beginnt um 16.30 Uhr im St. Jakob-Park. Das reguläre Ticketkontingent ist ausverkauft: Damit erhält Basel wenige Wochen nach dem Start in die neue Saison ein internationales Fussballereignis, das sportliche Neugier, Familienerlebnis und Stadionkultur verbindet.
Für Barcelona bildet die Partie einen wichtigen Abschnitt der Saisonvorbereitung. Basel wiederum steht vor einer besonderen organisatorischen Aufgabe, da bereits am Samstag ein Cupspiel beim FC Courtételle angesetzt ist. Neben dem Geschehen auf dem Rasen prägen die gemeinsame Fussballgeschichte beider Städte, die Architektur des „Joggeli“ und die erwartete Atmosphäre diesen aussergewöhnlichen Spieltag.
Der Grasshopper Club Zürich freut sich, die Rückkehr von Giotto Morandi bekanntzugeben.
Der Schweizer Mittelfeldspieler kehrt zu den Grasshoppers zurück, für die er bereits mehrere Saisons und über 100 Spiele im blau-weissen Trikot absolviert hat. Er unterschreibt einen Vertrag bis Ende Saison 2027/28 und erhält die Rückennummer 11.
Der Profisport wird immer digitaler – und damit wächst auch die Angriffsfläche für Cyberkriminelle. Fussballclubs, Tennisturniere, Verbände und Fans nutzen heute digitale Tickets, Apps, Online-Shops, soziale Netzwerke und zahlreiche weitere Plattformen.
Diese Entwicklung bringt viele Vorteile, eröffnet Kriminellen aber gleichzeitig neue Möglichkeiten für Betrug, Phishing und Cyberangriffe.
Wenn der Ball sauber rollt, die Grasnarbe auch in den Torräumen geschlossen bleibt und jede Linie klar zu erkennen ist, steckt dahinter viel Arbeit. Ein Naturrasenplatz muss Tritte, Sprints, Grätschen, Stollen und wechselndes Wetter verkraften. Mähen allein reicht dafür nicht. Erst das Zusammenspiel aus Schnitt, Wasser, Nährstoffen, Bodenpflege, Reparaturen und passenden Nutzungspausen hält die Spielfläche belastbar.
Profivereine beschäftigen dafür spezialisierte Greenkeeper. Bei kleineren Clubs und Gemeinden übernehmen Platzwarte, Werkdienste oder freiwillige Helfer viele Aufgaben. Die Grundprinzipien bleiben dieselben, der Aufwand unterscheidet sich jedoch deutlich. Dieser Ratgeber zeigt, wie ein Fussballplatz über die Saison gepflegt wird, warum starre Kalender selten funktionieren und worauf es beim Markieren vor dem Spiel ankommt.
Flutlicht, Fangesänge und der erste Blick auf den Rasen: Ein Fussballspiel im Stadion ist deutlich intensiver als eine Übertragung am Bildschirm. Wer zum ersten Mal dabei ist, muss sich jedoch nicht von Blockplänen, digitalen Tickets und Einlasskontrollen verunsichern lassen. Mit der passenden Platzwahl und etwas Vorbereitung beginnt der Matchtag entspannt.
Die Einzelheiten unterscheiden sich je nach Klub, Stadion und Wettbewerb. Taschenmasse, Öffnungszeiten, Zahlungsmittel und Ticketregeln sind deshalb immer auf der offiziellen Seite des Veranstalters zu prüfen. Besonders bei Spielen mit grossem Publikumsinteresse können kurzfristige Hinweise zur Anreise, zu gesperrten Wegen oder zum Einlass hinzukommen.
Der Pass wird schneller, der Fuss findet plötzlich mehr Halt und nach einem Sturz brennt die Haut: Ob ein Fussballspiel auf Kunst- oder Naturrasen stattfindet, macht sich bei vielen Aktionen bemerkbar. Moderne Kunstrasensysteme kommen dem natürlichen Untergrund deutlich näher als frühere Generationen. Identisch sind die beiden Spielflächen dennoch nicht.
Für Spieler zählen vor allem Balltempo, Griffigkeit, Dämpfung und Berechenbarkeit. Beim Verletzungsrisiko lässt sich dagegen kein einfacher Sieger bestimmen. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass die Qualität und Pflege des Platzes, die Witterung, das Schuhwerk und die individuelle Gewöhnung häufig ebenso wichtig sind wie die Frage, ob echte oder künstliche Halme unter den Füssen liegen.