22. September 2026

Schweizer U17 startet gegen Wales in wichtigen Testblock vor der EM-Qualifikation

Die Schweizer U17-Nationalmannschaft bestreitet am Mittwoch in Oliva Nova ihr erstes von drei Testspielen innerhalb weniger Tage. Zum Auftakt trifft die Auswahl des Schweizerischen Fussballverbandes um 11.00 Uhr auf Wales, bevor Duelle mit Nordirland und Schweden folgen. Der aktuelle Zusammenzug in Spanien dauert vom 21. bis 29. September und dient als unmittelbare Vorbereitung auf die erste Runde der U17-EM-Qualifikation im Oktober. Für die jungen Schweizer geht es deshalb nicht nur um Resultate, sondern vor allem darum, sich unter Wettkampfbedingungen auf die bevorstehenden Aufgaben einzuspielen. Der erste Gegner Wales eröffnet am Mittwoch den dreiteiligen Testblock. Bereits am Freitag, 25. September, folgt um 16.00 Uhr die Partie gegen Nordirland. Zum Abschluss trifft die Schweiz am Montag, 28. September, um 11.00 Uhr auf Schweden. Alle drei Begegnungen werden in Oliva Nova ausgetragen.

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Ronaldo fordert harte Konsequenzen nach geschmacklosen Jota-Gesängen

Cristiano Ronaldo hat sich nach geschmacklosen Gesängen gegen Rúben Neves deutlich zu Wort gemeldet. Fans von Al-Taawoun hatten während des Spiels gegen Al-Hilal den Namen des verstorbenen Diogo Jota skandiert, worauf Ronaldo lebenslange Stadionverbote für die beteiligten Anhänger forderte. Die Szene ereignete sich beim 6:0-Auswärtssieg von Al-Hilal bei Al-Taawoun. Als die Jota-Rufe von den Rängen zu hören waren, reagierte Neves sichtbar und deutete zunächst auf sein Auge und danach in Richtung Himmel. Der portugiesische Mittelfeldspieler war mit Jota eng befreundet und hatte bei dessen Beerdigung zu den Sargträgern gehört. Inzwischen hat auch der saudi-arabische Fussballverband reagiert. Al-Taawoun muss seine nächsten beiden Heimspiele der Saudi Pro League ohne Zuschauer austragen und wurde mit 100'000 Saudi-Riyal gebüsst. Ronaldo hatte zuvor öffentlich erklärt, dass solches Verhalten für ihn die Grenzen des Fussballs überschreite.

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Drei Spielsperren für Lausannes Koné – Sions Sylla muss zweimal zuschauen

Die Swiss Football League hat nach den Platzverweisen vom Wochenende die Strafmasse festgelegt. Sékou Koné vom FC Lausanne-Sport wird für drei Meisterschaftsspiele gesperrt, Fodé Sylla vom FC Sion muss zwei Partien aussetzen. Beide Mittelfeldspieler wurden wegen groben Foulspiels vom Platz gestellt. Koné sah beim 0:4 gegen den FC Lugano die Rote Karte. Die SFL wertete sein Einsteigen als grobes Foulspiel mit erhöhter Gesundheitsgefährdung für den Gegenspieler und verhängte deshalb eine Sperre von drei Meisterschaftsspielen. Sylla wurde beim 1:1 zwischen dem FC Sion und dem FC Zürich nach einem VAR-Eingriff vom Platz gestellt. Auch bei ihm lautet die Begründung grobes Foulspiel. Der 20-Jährige wird für zwei Meisterschaftspartien gesperrt. :contentReference[oaicite:0]{index=0}

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Infantino schlägt externe Prüfung der FIFA-Governance vor

FIFA-Präsident Gianni Infantino reagiert auf die anhaltende Diskussion um die Führung des Weltverbands mit einem Reformvorschlag. Der 56-jährige Schweizer hat dem FIFA-Council eine unabhängige externe Überprüfung der Governance-Strukturen vorgeschlagen. Zudem soll ein strukturierter Dialog mit den 211 Mitgliedsverbänden und den Konföderationen über mögliche Änderungen bei wichtigen strategischen Entscheidungen beginnen. Infantino wandte sich am Montag in einem Schreiben an das FIFA-Council und die Präsidenten sämtlicher 211 Mitgliedsverbände. Dabei geht es insbesondere um die Frage, wie grosse strategische Projekte künftig vorbereitet, kontrolliert und beschlossen werden sollen. Vorschläge sollen bereits beim nächsten FIFA-Council am 15. Oktober diskutiert werden können. Hintergrund ist vor allem die Auseinandersetzung um das inzwischen aufgegebene Projekt «FIFA Forward Enterprise». Der Vorschlag sah eine neue kommerzielle FIFA-Gesellschaft vor, bei der auch externe Investoren hätten beteiligt werden können. Das Vorhaben stiess bei mehreren Konföderationen und Nationalverbänden auf Widerstand und wurde schliesslich nicht weiterverfolgt.

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Union Berlin hält an Lustrinelli fest – Schweizer Trainer soll die Wende schaffen

Beim 1. FC Union Berlin bleibt Mauro Lustrinelli trotz des Fehlstarts und der historischen 0:7-Niederlage beim FC Bayern im Amt. Präsident Dirk Zingler setzt nach aktuellem Stand weiter auf den Schweizer Trainer. Gleichzeitig ist klar: Nach nur einem Punkt aus vier Bundesliga-Spielen und bereits 17 Gegentoren steht Union sportlich deutlich unter Druck. Die Niederlage in München war die höchste Bundesliga-Pleite der Vereinsgeschichte. Nach einem 3:3 gegen Eintracht Frankfurt zum Auftakt folgten ein 0:4 in Leverkusen, ein 1:3 gegen Schalke und schliesslich das 0:7 bei Bayern. Lustrinelli wartet damit weiterhin auf seinen ersten Bundesliga-Sieg mit Union. Trotzdem gibt es bislang kein Signal für einen Trainerwechsel. Union will dem im Sommer begonnenen Umbau Zeit geben. Lustrinelli versucht, die Mannschaft offensiver auszurichten und stärker mit Viererkette sowie mehr Ballbesitz spielen zu lassen. Dieser Prozess ist bislang allerdings nur phasenweise zu erkennen.

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Domenico Tedesco beim FC Basel ein Thema – Rotblau prüft mehrere Trainerprofile

Die Trainersuche beim FC Basel läuft weiter – und dabei ist mit Domenico Tedesco ein prominenter Name aufgetaucht. Wie soccer.ch vernommen hat, gehört der 41-Jährige zum Kreis jener Trainerprofile, mit denen sich die Basler beschäftigen. Tedesco ist allerdings nur einer von mehreren Kandidaten, die derzeit geprüft werden. Eine Einigung gibt es nicht, ebenso wenig ist bekannt, ob bereits konkrete Vertragsverhandlungen stattgefunden haben. Klar ist lediglich, dass der FC Basel den Markt breit sondiert und verschiedene Profile miteinander vergleicht. Interimstrainer Luigi Nocentini bleibt deshalb vorerst für die erste Mannschaft verantwortlich. Tedesco wäre kurzfristig verfügbar. Der FC Bologna trennte sich erst am 16. September von ihm, nachdem der Serie-A-Klub aus den ersten vier Meisterschaftsspielen lediglich einen Punkt geholt hatte. Raffaele Palladino übernahm anschliessend den Trainerposten in Bologna.

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Kolo Muani nach Fingerbruch operiert – Juventus gibt Entwarnung

Randal Kolo Muani hat sich nach seinem Fingerbruch einer Operation unterziehen müssen. Der Eingriff am kleinen Finger der rechten Hand verlief nach Angaben von Juventus erfolgreich. Der französische Stürmer soll trotz der Verletzung regulär zur Verfügung stehen. Kolo Muani hatte sich die Verletzung in der ersten Halbzeit des 2:0-Heimsiegs gegen Atalanta zugezogen. Untersuchungen nach der Partie ergaben einen Bruch der proximalen Phalanx am fünften Finger der rechten Hand. Deshalb wurde eine operative Versorgung mittels Osteosynthese notwendig. Der Eingriff wurde am Montag im J|medical von Dr. Loris Pegoli durchgeführt. Juventus teilte anschliessend mit, dass die Operation vollständig gelungen sei. Besonders wichtig für Trainer Luciano Spalletti: Der Angreifer soll wegen der Fingerverletzung keine längere Pause benötigen.

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