01. Oktober 2026

Juventus plant den nächsten Angriff – 100 Millionen für neue Verstärkungen

Juventus will zurück in die Champions League und bereitet dafür den nächsten grossen Angriff auf dem Transfermarkt vor. Im Rahmen einer Kapitalerhöhung über bis zu 250 Millionen Euro sollen der sportlichen Führung zusätzliche Mittel zur Verfügung gestellt werden. Nach Berechnungen der "Gazzetta dello Sport" könnten mindestens rund 100 Millionen Euro für Investitionen zur Verfügung stehen – ein erheblicher Teil davon dürfte in den Kader fliessen. Hinter der Operation steht erneut Exor. Die Holding der Agnelli-Elkann-Familie will Juventus finanziell absichern und zunächst 60 Millionen Euro vorschiessen. Insgesamt soll die Kapitalmassnahme bis Dezember abgeschlossen sein. Zwischen 112 und 125 Millionen Euro werden nach den aktuellen Planungen benötigt, um erwartete Verluste der Geschäftsjahre 2026/27 und 2027/28 abzudecken. Der darüber hinausgehende Spielraum soll der sportlichen und wirtschaftlichen Entwicklung dienen. Damit zeichnet sich in Turin ein klarer Kurs ab. Juventus spielt nach Rang sechs in der vergangenen Saison 2026/27 nur in der Europa League und will diese Situation möglichst schnell korrigieren. Sportlich ist die Mannschaft von Luciano Spalletti nach fünf Serie-A-Runden mit zehn Punkten zwar noch nicht an der Tabellenspitze, doch nach dem 5:0 gegen NEC Nijmegen und dem 2:0 gegen Atalanta zeigte die Formkurve zuletzt deutlich nach oben. Beim Heimsieg gegen Atalanta überzeugten die Bianconeri insbesondere mit defensiver Stabilität und einer verbesserten Effizienz.

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Ronaldo bis zum Flughafen verfolgt – nun droht ihm eine Sperre

Der Streit zwischen Cristiano Ronaldo und Portugals Nationaltrainer Jorge Jesus eskaliert weiter. Nach neuen Berichten versuchten Jesus und Verbandspräsident Pedro Proença noch am Flughafen von Kopenhagen, den 41-Jährigen von seiner Abreise abzuhalten. Ronaldo blieb jedoch bei seinem Entscheid und flog nach Madrid – nun könnte die Angelegenheit auch disziplinarische Folgen haben. Ronaldo hatte das portugiesische Nationalteam bereits am Mittwoch verlassen, nachdem sich die Spannungen mit Jorge Jesus in den Tagen zuvor deutlich verschärft hatten. Wie die italienische "Gazzetta dello Sport" berichtet, fuhren Jesus und Proença dem Captain bis zum Flughafen nach und unternahmen dort einen letzten Versuch, den Bruch zu verhindern. Ohne Erfolg: Ronaldo bestieg seinen Privatjet und verliess Kopenhagen. Die Entwicklung ist eine neue Eskalationsstufe in einem Fall, über den SportAktuell bereits nach Ronaldos Abreise aus dem Trainingslager berichtet hatte. Besonders brisant ist nun die Frage nach möglichen Konsequenzen: Das Disziplinarreglement des portugiesischen Verbandes FPF sieht bei einem ungerechtfertigten Verlassen einer Aktivität der Nationalmannschaft grundsätzlich eine Sperre zwischen einem und sechs Monaten vor.

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Nationalrat sagt Ja zu 200 Millionen für Olympia 2038

Die Schweizer Kandidatur für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2038 hat im Parlament eine wichtige Hürde genommen. Der Nationalrat hat dem geplanten Bundesbeitrag von maximal 200 Millionen Franken mit 137 zu 40 Stimmen bei 14 Enthaltungen zugestimmt. Über die Vorlage muss nun noch der Ständerat entscheiden. Die finanzielle Unterstützung des Bundes ist an klare Bedingungen geknüpft. Kantone und Gemeinden müssen zusammen mindestens ebenfalls 200 Millionen Franken beisteuern. Der Bund übernimmt zudem keine Defizitgarantie für die Spiele. Sicherheitskosten sind im vorgesehenen Beitrag von 200 Millionen Franken nicht enthalten und würden zusätzlich anfallen. Für Diskussionen sorgte im Nationalrat auch die Frage einer Volksabstimmung. Ein Antrag, den Bundesbeschluss dem fakultativen Referendum zu unterstellen, scheiterte mit 78 zu 106 Stimmen. Damit ist auf Bundesebene derzeit keine Abstimmung über diesen Planungsbeschluss vorgesehen. Lokale und kantonale Entscheide an Austragungsorten bleiben davon unberührt.

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Argentinien fegt Bolivien 4:0 vom Platz – Nico Paz glänzt

Argentinien ist mit einem souveränen 4:0-Sieg gegen Bolivien in die erste Länderspielphase nach der Weltmeisterschaft gestartet. Im Estadio Mario Alberto Kempes in Córdoba trafen Lautaro Martínez, Nico Paz, Cristian Romero und José Manuel López für die Albiceleste. Besonders Nico Paz setzte mit einem Tor und einer Vorlage ein starkes Zeichen für die neue Phase unter Lionel Scaloni. Argentinien kontrollierte die Partie von Beginn an und ging in der 19. Minute in Führung. Alexis Mac Allister setzte Lautaro Martínez ein, der zum 1:0 traf. Nur zehn Minuten später erhöhte Nico Paz nach Vorarbeit von Exequiel Palacios auf 2:0. Auch nach der Pause blieb die Mannschaft klar überlegen. In der 54. Minute traf Cristian Romero nach einer Vorlage von Paz zum 3:0. José Manuel López setzte in der 86. Minute den Schlusspunkt und erzielte damit sein erstes Tor für die argentinische Nationalmannschaft. Für Argentinien war es der erste Auftritt seit dem verlorenen WM-Final gegen Spanien und zugleich der Beginn einer neuen Phase mit mehreren jüngeren Spielern.

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Botev-Präsident Iliyan Filipov in Plovdiv erschossen

Der bulgarische Fussball steht unter Schock: Iliyan Filipov, Präsident des Erstligisten Botev Plovdiv, ist in der Nacht auf Mittwoch in Plovdiv erschossen worden. Der 53-jährige Unternehmer wurde nahe seinem Wohnhaus tödlich getroffen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen vorsätzlicher Tötung, zu einem möglichen Motiv oder zu Tatverdächtigen gibt es bislang keine gesicherten Angaben. Nach Angaben der Behörden ging der Notruf in den frühen Morgenstunden ein. Als Polizei und Rettungskräfte am Tatort eintrafen, konnte Filipov nicht mehr gerettet werden. Die Bezirksstaatsanwaltschaft von Plovdiv leitete unmittelbar ein Ermittlungsverfahren ein. Botev Plovdiv bestätigte später den Tod seines Präsidenten und veröffentlichte eine Trauerbotschaft. Die Nachricht löste in Plovdiv grosse Bestürzung aus. Am Mittwochabend versammelten sich zahlreiche Fans vor dem Hristo-Botev-Stadion, legten Blumen nieder und entzündeten Kerzen. Auch Trainer Stanislav Genchev, der komplette Trainerstab, Spieler der ersten Mannschaft und Nachwuchsspieler nahmen an der Gedenkveranstaltung teil.

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Barça-Frauen zerlegen Roma 6:0 – Schertenleib spielt durch

Die Frauen des FC Barcelona haben in der Women's Champions League ein weiteres Ausrufezeichen gesetzt. Der Titelverteidiger gewann auswärts bei der AS Roma gleich mit 6:0 und steht nach zwei Partien bei der maximalen Ausbeute von sechs Punkten. Die Schweizer Nationalspielerin Sydney Schertenleib gehörte erneut zur Startelf und absolvierte die gesamte Partie. Caroline Graham Hansen eröffnete den Torreigen in der 19. Minute nach einem starken Solo. Kurz vor der Pause führte eine Aktion von Graham Hansen und Clàudia Pina zum Eigentor von Shukurat Oladipo. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Pina auf 3:0, Graham Hansen erzielte ihren zweiten Treffer und Pina schnürte ebenfalls einen Doppelpack. Ewa Pajor setzte in der 85. Minute mit dem 6:0 den Schlusspunkt. Für Barcelona setzt sich damit der starke Start in die europäische Saison fort. Bereits zum Auftakt hatte das Team von Pere Romeu Paris FC mit 5:2 bezwungen. Nach den Mittwochsspielen ist Barça das einzige Team der Ligaphase mit sechs Punkten. Für die Schweizer Perspektive bleibt besonders interessant, dass Schertenleib weiterhin regelmässig auf höchster europäischer Stufe eingesetzt wird.

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