08. Oktober 2026

Ceferin tritt 2027 erneut zur UEFA-Wahl an

Aleksander Ceferin stellt sich 2027 erneut zur Wahl als UEFA-Präsident. Der Slowene hat damit seine frühere Ankündigung, nach Ablauf der aktuellen Amtszeit nicht mehr kandidieren zu wollen, revidiert. Nach Angaben der UEFA baten ihn alle 55 europäischen Nationalverbände einstimmig darum, für eine letzte Amtszeit anzutreten. Ceferin bestätigte seinen Entscheid am Donnerstag bei einem Treffen der Präsidenten und Generalsekretäre der 55 UEFA-Mitgliedsverbände in Berlin. Die Wahl findet am 22. April 2027 beim 51. Ordentlichen UEFA-Kongress in Astana in Kasachstan statt. Der 58-Jährige führt den europäischen Fussballverband seit September 2016. Die Personalentscheidung fällt in eine politisch hochbrisante Phase des Weltfussballs. UEFA und ihre europäischen Mitgliedsverbände erhöhen gleichzeitig den Druck auf die Führung der FIFA und verlangen tiefgreifende Reformen. Auch der asiatische Fussballverband AFC sucht inzwischen das Gespräch über Veränderungen bei der FIFA-Führung.

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Elvira Herzog fällt für die WM-Playoffs aus

Die Schweizer Frauen-Nati muss in den entscheidenden WM-Playoffs gegen Israel ohne Torhüterin Elvira Herzog auskommen. Die 26-Jährige von RB Leipzig fällt kurzfristig aus und steht Nationaltrainer Rafel Navarro damit für die bevorstehenden Partien nicht zur Verfügung. Angaben zur genauen Verletzung und zur Dauer des Ausfalls wurden zunächst nicht kommuniziert. Herzog gehörte zum 23-köpfigen Schweizer Aufgebot und war gemeinsam mit Livia Peng und Lourdes Romero Grzondziel für die Torhüterposition vorgesehen. Für die Nummer eins hatte sich Navarro allerdings bereits vor dem Zusammenzug festgelegt: Gegen Israel soll Chelsea-Keeperin Peng im Schweizer Tor stehen. Herzogs Ausfall reduziert nun vor allem die personellen Möglichkeiten hinter ihr. Für die Schweiz kommt die Nachricht unmittelbar vor dem ersten entscheidenden Spiel auf dem Weg zur WM 2027 in Brasilien. Am Freitag um 15.30 Uhr trifft die Nati im ungarischen Mezőkövesd auf Israel, vier Tage später folgt das Rückspiel in Sitten. Die Ausgangslage vor dem Playoff-Duell gegen Israel und den weiteren Schweizer Weg zur Weltmeisterschaft haben wir bereits ausführlich zusammengefasst.

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Granit Xhaka verurteilt – Nati-Zukunft erneut im Fokus

Granit Xhaka ist im Zusammenhang mit einem gefälschten Covid-Zertifikat verurteilt worden. Die Staatsanwaltschaft Luzern sprach gegen den Captain der Schweizer Nationalmannschaft eine bedingte Geldstrafe von 50 Tagessätzen zu je 3000 Franken aus – insgesamt 150'000 Franken bei einer Probezeit von zwei Jahren. Xhaka hat den Entscheid akzeptiert. Der 34-Jährige bestätigte die Verurteilung am Donnerstag selbst. Er erklärte, bei der Staatsanwaltschaft vollständig ausgesagt, die Verfahrenskosten bereits bezahlt und das Urteil angenommen zu haben. Hintergrund ist ein gefälschtes Covid-Zertifikat, das Xhaka nach eigenen Angaben im Jahr 2022 gekauft hatte. Sportlich ist die Angelegenheit damit noch nicht vollständig abgeschlossen. Der Schweizerische Fussballverband nahm den Entscheid zur Kenntnis und erklärte, dass nun die bereits angekündigten Gespräche über die gemeinsame Zukunft geführt werden können. Noch im September war gegen Xhaka wegen des Covid-Zertifikats ein Strafverfahren eröffnet worden.

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Nyonnais gegen Aarau: Schlusslicht fordert den FCA

Der FC Stade Nyonnais empfängt am Freitagabend den FC Aarau im Centre sportif de Colovray. Die Ausgangslage ist deutlich: Nyonnais steht nach neun Runden mit lediglich zwei Punkten am Tabellenende und wartet noch auf den ersten Saisonsieg, während Aarau mit zwölf Punkten auf Rang fünf liegt. Für den FCA ist ein Auswärtserfolg wichtig, um den Anschluss an die Spitzengruppe nicht zu verlieren. Aarau geht nach einer 1:2-Niederlage beim FC Winterthur in die Partie. Die Aargauer hielten dort lange dagegen, mussten nach einer Gelb-Roten Karte gegen David Acquah aber mehr als eine halbe Stunde in Unterzahl spielen. Serge Müller hatte per Penalty zum zwischenzeitlichen 1:1 getroffen, ehe Théo Golliard Winterthur in der 76. Minute den Sieg sicherte. Nyonnais steckt derweil tief in einer sportlichen Krise. Nach neun Spielen stehen zwei Unentschieden und sieben Niederlagen zu Buche, das Torverhältnis lautet 6:23. Zuletzt setzte es beim FC Wil eine deutliche 0:5-Niederlage. Aarau musste sich vor der Pause im Spitzenspiel beim FC Winterthur knapp mit 1:2 geschlagen geben.

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Carouge empfängt Yverdon: Abascal vor Meisterschaftsdebüt

Étoile Carouge empfängt am Freitagabend Yverdon Sport im Stade de la Fontenette. Während die Genfer nach neun Runden mit neun Punkten auf Rang acht stehen, reist Yverdon als Tabellendritter mit 16 Zählern an. Besonders im Fokus steht Guillermo Abascal: Der neue Yverdon-Trainer bestreitet in Carouge sein erstes Meisterschaftsspiel mit den Waadtländern. Die Formkurven unterscheiden sich deutlich. Carouge wartet seit vier Meisterschaftsspielen auf einen Sieg und musste sich unmittelbar vor der Pause beim SC Kriens mit 1:4 geschlagen geben. Yverdon verlor dagegen erst eine seiner neun Ligapartien und holte zuletzt beim 0:0 gegen Leader Stade-Lausanne-Ouchy einen Punkt. Das erste Direktduell der laufenden Saison endete Ende Juli in Yverdon 1:1. Seither haben sich die Waadtländer in der Spitzengruppe etabliert. Beim 0:0 gegen Tabellenführer Stade-Lausanne-Ouchy verpasste Yverdon trotz langer Überzahl allerdings die Chance, noch näher an die Spitze heranzurücken.

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Xamax empfängt Winterthur: Druck trifft auf Aufstiegsform

Neuchâtel Xamax empfängt am Freitagabend den FC Winterthur in der Maladière. Während die Neuenburger nach fünf Niederlagen aus den letzten sechs Meisterschaftsspielen dringend eine Reaktion benötigen, reist Winterthur als Tabellen-Zweiter und mit drei Liga-Siegen in Serie an. Anpfiff der Partie der 10. Challenge-League-Runde ist um 19.30 Uhr. Xamax steht nach neun Spielen bei zwölf Punkten und auf Rang sechs. Der Saisonstart war vielversprechend, danach verlor die Mannschaft von Bruno Berner jedoch deutlich an Schwung. Besonders das 0:3 zuhause gegen Rapperswil-Jona unmittelbar vor der längeren Pause hinterliess Spuren. Winterthur steht dagegen bei 18 Punkten und ist erster Verfolger von Leader Stade-Lausanne-Ouchy. Auch der direkte Vergleich dieser Saison spricht für die Zürcher. Am 4. September gewann Winterthur auf der Schützenwiese gleich mit 4:0 gegen Xamax. Seither hat sich der FCW weiter gesteigert und zuletzt auch das Spitzenspiel gegen Aarau gewonnen. Beim 2:1 gegen Aarau bestätigte Winterthur seine starke Position in der Spitzengruppe.

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Rapperswil-Jona fordert ungeschlagenen Leader SLO

Der FC Rapperswil-Jona empfängt am Freitagabend den ungeschlagenen Tabellenführer Stade-Lausanne-Ouchy im Sportstadion Grünfeld. Die Waadtländer führen die Challenge League nach neun Runden mit 21 Punkten an und haben erst drei Gegentore kassiert. Rapperswil-Jona kommt jedoch mit Rückenwind und will dem Leader vor eigenem Publikum die erste Niederlage zufügen. Die St. Galler stehen nach neun Spielen bei zehn Punkten und weisen ein Torverhältnis von 15:16 auf. Besonders der jüngste 3:0-Auswärtssieg bei Neuchâtel Xamax war ein Ausrufezeichen. Zuvor hatte Rapperswil-Jona bereits Yverdon mit 2:0 bezwungen und damit gezeigt, dass die Mannschaft auch gegen Teams aus der oberen Tabellenregion bestehen kann. Stade-Lausanne-Ouchy reist mit einer beeindruckenden Bilanz ins Grünfeld. Sechs Siege und drei Unentschieden bedeuten Rang eins und weiterhin keine Niederlage. Zuletzt verteidigte SLO seine Ungeschlagenheit beim 0:0 gegen Yverdon sogar während einer langen Phase in Unterzahl.

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Kriens gegen Wil: Aufsteiger will starke Heimserie fortsetzen

Der SC Kriens empfängt am Freitagabend den FC Wil 1900 zum 10. Spieltag der Challenge League im Kleinfeld. Die Innerschweizer stehen nach neun Runden mit 14 Punkten auf Rang vier und haben sich als Aufsteiger schnell in der Liga etabliert. Wil reist mit neun Punkten und Rang neun an, kommt aber nach dem deutlichen 5:0 gegen Stade Nyonnais mit neuem Selbstvertrauen. Kriens hat vor der Länderspielpause nochmals ein starkes Zeichen gesetzt und Étoile Carouge zuhause mit 4:1 geschlagen. Damit stehen nach neun Partien vier Siege, zwei Unentschieden und drei Niederlagen zu Buche. Besonders zuhause präsentiert sich das Team stabil: Drei der bisherigen fünf Meisterschaftsspiele im Kleinfeld wurden gewonnen. Wil steckt trotz des jüngsten Kantersiegs weiterhin in der unteren Tabellenhälfte. Die Ostschweizer weisen nach neun Spielen zwei Siege, drei Unentschieden und vier Niederlagen auf. Bereits im ersten Direktduell dieser Saison setzte sich Kriens auswärts mit 2:0 durch. Schon nach den ersten Saisonwochen gehörte Kriens zu den positiven Überraschungen der Challenge League.

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Vaduz gegen Basel: Jokanovic vor Meisterschaftsdebüt

Der FC Vaduz empfängt am Sonntag um 16.30 Uhr den FC Basel im Rheinpark Stadion. Für die Liechtensteiner geht es darum, mit einem Heimsieg den Anschluss an die Konkurrenz wiederherzustellen, während der FCB unter dem neuen Trainer Slavisa Jokanovic endlich Stabilität finden will. Basel liegt nach neun Runden mit 13 Punkten auf Rang vier, Vaduz mit sechs Zählern auf Rang elf. Vaduz nutzte die Länderspielpause für ein Testspiel gegen SW Bregenz, das 1:1 endete. Zuvor hatte der Aufsteiger zuhause mit 1:2 gegen den FC Thun verloren. Der Klub spricht vor dem Basel-Spiel von einem klaren Fokus auf den nächsten Ernstkampf und rechnet mit einem sehr gut gefüllten Rheinpark Stadion. Beim FCB richtet sich der Blick auf Jokanovic. Der 58-Jährige wurde Ende September als neuer Cheftrainer verpflichtet und soll die Basler nach dem durchzogenen Saisonstart stabilisieren. Sein erster Test verlief allerdings ernüchternd: Gegen den FC Winterthur verlor Basel während der Länderspielpause mit 3:7. Jokanovic hatte den FCB nach dem Ende der Interimslösung mit Luigi Nocentini übernommen.

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St. Gallen empfängt Lausanne zum OLMA-Match

Der FC St. Gallen empfängt am Sonntag um 16.30 Uhr Lausanne-Sport im Berit Sitterstadion. Für die Ostschweizer ist die Partie gleichzeitig die Rückkehr des traditionellen OLMA-Matches, sportlich geht es aber vor allem um wichtige Punkte: St. Gallen steht mit 13 Zählern auf Rang fünf, Lausanne mit sechs Punkten am Tabellenende. St. Gallen ging mit einem wichtigen Erfolg in die Länderspielpause. Die Mannschaft gewann beim FC Basel mit 3:1 und reagierte damit auf die vorangegangenen Niederlagen gegen Lugano und Sion. Lausanne wartet dagegen seit mehreren Wochen auf einen Meisterschaftssieg und verlor zuletzt zuhause mit 0:4 gegen Tabellenführer Lugano. Die Ausgangslage spricht damit für die Ostschweizer, doch Lausanne hat während der Pause personell reagiert. Mit Alexis Blin verpflichtete der Klub einen erfahrenen defensiven Mittelfeldspieler bis Sommer 2027. Gleichzeitig muss Lausanne mehrere gewichtige Ausfälle verkraften. St. Gallen kann sich derweil am 3:1-Auswärtssieg beim FC Basel orientieren.

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GC empfängt YB: Janssens Premiere gegen ungeschlagene Berner

Der Grasshopper Club Zürich empfängt am Sonntag die Young Boys zum Super-League-Duell im Letzigrund. Während YB nach neun Runden noch ungeschlagen ist und mit 19 Punkten zur Spitzengruppe gehört, beginnt für GC mit Olaf Janssen eine neue Phase. Der neue Trainer steht gegen die Berner vor seinem ersten Meisterschaftsspiel an der Seitenlinie. Die Ausgangslage könnte unterschiedlicher kaum sein. GC liegt mit acht Punkten auf Rang zehn und musste vor der Pause eine deutliche 1:5-Niederlage in Luzern hinnehmen. YB dagegen gewann zuletzt nach einem 0:2-Rückstand noch mit 3:2 gegen Servette und blieb damit auch im neunten Meisterschaftsspiel ohne Niederlage. Für GC steht entsprechend nicht nur das Resultat im Mittelpunkt, sondern auch die Frage, wie schnell Janssen seiner neuen Mannschaft eine klarere Struktur geben kann. Der 59-jährige Deutsche übernahm die Grasshoppers Anfang Oktober und unterschrieb bis Sommer 2027.

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FC Zürich gegen Thun: Direktduell im engen Mittelfeld

Der FC Zürich empfängt am Samstagabend den FC Thun im Letzigrund. Vor der 10. Runde trennt die beiden Mannschaften nur ein Punkt: Der FCZ liegt mit elf Zählern auf Rang sieben, der amtierende Meister aus dem Berner Oberland folgt mit zehn Punkten auf Rang neun. Entsprechend gross ist die Bedeutung des direkten Duells. Zürich steht nach neun Spielen bei drei Siegen, zwei Unentschieden und vier Niederlagen. Thun weist mit drei Siegen, einem Remis und fünf Niederlagen eine ähnlich wechselhafte Bilanz auf. Auch bei der Tordifferenz liegen beide Teams nahe beieinander: Der FCZ steht bei 14:20 Toren, Thun bei 15:23. Für den Meister aus Thun verliefen die vergangenen Wochen besonders schwierig. Nach mehreren Niederlagen gelang zuletzt immerhin wieder ein wichtiger 2:1-Auswärtssieg beim FC Vaduz. Furkan Dursun führte Thun dabei mit einem Tor und einer Vorlage aus der Negativserie.

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Servette gegen Sion: Rhone-Derby mit brisanter Ausgangslage

Im Stade de Genève steigt am Samstag das erste Rhone-Derby der Saison zwischen Servette und dem FC Sion. Die Walliser reisen als Tabellen-Dritter mit 19 Punkten nach Genf, während Servette mit zehn Zählern auf Rang acht steht. Um 18.00 Uhr geht es für beide Mannschaften nicht nur um Prestige, sondern auch um wichtige Punkte vor der nächsten Phase der Meisterschaft. Sion hat sich in den ersten neun Runden als eines der stärksten Teams der Super League etabliert. Die Mannschaft von Didier Tholot gewann sechs ihrer neun Spiele, erzielte 23 Tore und musste erst 14 Gegentreffer hinnehmen. Servette fand nach einem schwierigen Saisonstart zwischenzeitlich besser in die Spur, verlor vor der Pause aber trotz einer 2:0-Führung noch mit 2:3 bei den Young Boys. Die jüngsten Resultate sprechen für die Walliser. Sion gewann nacheinander in Basel, gegen Thun, in St. Gallen und bei GC, ehe zuhause gegen den FC Zürich ein 1:1 folgte. Besonders überzeugend war der 3:0-Auswärtssieg des FC Sion in St. Gallen, bei dem die Walliser ihre Effizienz im Umschaltspiel eindrücklich unter Beweis stellten.

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Lugano gegen Luzern: Leader vor nächstem Härtetest

Der FC Lugano empfängt am Samstagabend den FC Luzern zum 10. Spieltag der Super League. Die Tessiner führen die Tabelle mit 25 Punkten aus neun Spielen an und sind in der Meisterschaft weiterhin ungeschlagen. Luzern reist als Sechster ins Tessin und will den souveränen Leader erstmals zu Fall bringen. Die Partie in der AIL Arena wird bereits um 18.00 Uhr angepfiffen. Ursprünglich war der Anpfiff für 20.30 Uhr vorgesehen, die Swiss Football League zog das Spiel aus Sicherheits- und Rückreisegründen vor. Für Lugano geht es darum, die hervorragende Ausgangslage vor den Verfolgern Young Boys und Sion weiter zu festigen. Sportlich spricht die bisherige Bilanz klar für die Mannschaft von Mattia Croci-Torti. Lugano holte aus neun Meisterschaftspartien acht Siege und ein Unentschieden und weist ein Torverhältnis von 27:7 auf. Luzern steht bei zwölf Punkten aus neun Spielen und hat bislang drei Siege, drei Unentschieden und drei Niederlagen verbucht. Warum Lugano derzeit nicht nur punktet, sondern strukturell wie ein echtes Spitzenteam wirkt, zeigt auch die bisherige Entwicklung der Tessiner.

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City unter Druck – warum droht PSG nicht dasselbe Schicksal?

Manchester City steht nach dem Entscheid einer unabhängigen Premier-League-Kommission massiv unter Druck. Doch weshalb befindet sich Paris Saint-Germain trotz jahrelanger Milliardeninvestitionen nicht in einer vergleichbaren Situation? Der entscheidende Unterschied liegt nicht in der Höhe der Ausgaben, sondern in den unterschiedlichen Verfahren und darin, welche konkreten Regelverstösse einem Klub nachgewiesen werden. Bei Manchester City geht es inzwischen um weit mehr als um einen besonders teuren Kader. Die Premier League teilte am 29. September mit, dass eine unabhängige Kommission den Klub wegen schwerwiegender Verstösse gegen die Finanzregeln über einen Zeitraum von neun Spielzeiten für schuldig befunden habe. Dabei geht es unter anderem um falsch dargestellte Finanzinformationen, künstlich erhöhte Einnahmen und sogenannte Scheinvereinbarungen mit kommerziellen Partnern. City weist ein Fehlverhalten weiterhin zurück und geht gegen den Entscheid vor. PSG hat ebenfalls eine lange Geschichte mit den Finanzkontrollen der UEFA. Der französische Spitzenklub befand sich zuletzt sogar unter einem sogenannten Settlement Agreement. Im Juni 2026 stellte die UEFA jedoch fest, dass Paris die vorgegebenen finanziellen Ziele für die Berichtsjahre 2023, 2024 und 2025 erfüllt hatte. PSG durfte deshalb das besondere Überwachungsregime verlassen.

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Tresoldi lässt Klopp und Mancini warten

Nicolò Tresoldi bleibt im Tauziehen zwischen Deutschland und Italien vorerst bei seiner Linie. Der 22-jährige Stürmer des FC Brügge bestätigte Gespräche mit Jürgen Klopp und Roberto Mancini, will sich aber erst nach der U21-EM 2027 endgültig für eine A-Nationalmannschaft entscheiden. Bis dahin konzentriert er sich vollständig auf Deutschlands U21. Tresoldi bezeichnet sein Verhältnis zu beiden Ländern als ausgeglichen. Er wurde in Cagliari geboren, wuchs bis zu seinem 13. Lebensjahr in Italien auf und wechselte danach nach Deutschland. Seit 2022 durchlief er mehrere deutsche Nachwuchsauswahlen. Weil er noch kein Pflichtspiel für eine A-Nationalmannschaft bestritten hat, bleibt eine spätere Entscheidung zwischen Deutschland und Italien weiterhin möglich. Sowohl Klopp als auch Mancini haben bereits persönlich mit ihm gesprochen. Deutschland sieht in Tresoldi einen Kandidaten für die Zukunft des A-Teams, Italien möchte den Angreifer ebenfalls gewinnen. Mancini sucht im Rahmen seines Neuaufbaus der italienischen Nationalmannschaft gezielt nach jungen Spielern mit Entwicklungspotenzial.

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Ronaldo würdigt Messi nach dessen Nati-Abschied

Cristiano Ronaldo hat nach Lionel Messis Abschied aus der argentinischen Nationalmannschaft öffentlich Respekt gezollt. Unter Messis emotionalem Abschiedspost schrieb der Portugiese, dass dessen Geschichte mit Argentinien für immer bleiben werde. Nach fast zwei Jahrzehnten sportlicher Rivalität ist die Botschaft ein bemerkenswertes Zeichen gegenseitiger Anerkennung. Messi hatte einen Tag nach seinem letzten Länderspiel nochmals ausführlich auf seine Zeit mit der Albiceleste zurückgeblickt. Er erklärte, dass sich der Rücktritt für ihn richtig anfühle, und bedankte sich bei seiner Familie, seinen Mitspielern, Trainern, den Fans und auch bei Diego Maradona. Im letzten Spiel gegen Benin verabschiedete sich der 39-Jährige mit einem Tor und zwei Assists beim 3:0 im Monumental. Ronaldo reagierte darauf mit einer kurzen, aber klaren Botschaft. Er würdigte Messis lange Karriere für Argentinien und schrieb, dieser habe seinen ganzen Respekt für das, was er mit der Nationalmannschaft erreicht habe. Messis Abschied im Monumental war bereits am Vorabend zu einem der emotionalsten Momente des Fussballjahres geworden.

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Sneijder über Van Persie: Auf dem Platz Freunde, privat nicht

Wesley Sneijder hat überraschend offen über sein Verhältnis zu Robin van Persie während der gemeinsamen Zeit in der niederländischen Nationalmannschaft gesprochen. Auf dem Platz hätten beide hervorragend funktioniert, privat sei von Freundschaft dagegen keine Rede gewesen. Sneijder erklärte sogar, dass er ausserhalb des Fussballs praktisch nicht mit Van Persie gesprochen habe. Sportlich bildeten die beiden über viele Jahre eine der wichtigsten Achsen der niederländischen Nationalmannschaft. Sneijder agierte meist als offensiver Mittelfeldspieler hinter Mittelstürmer Van Persie. Der frühere Inter-Star beschreibt das Verhältnis deshalb als rein professionell: Beide hätten gewusst, dass sie sich auf dem Platz brauchten, um Spiele zu gewinnen. Persönliche Nähe sei dafür nicht nötig gewesen. Sneijder betont, dass beide ihre Distanz akzeptiert hätten und trotzdem gemeinsam für Oranje funktionierten. Der ehemalige niederländische Rekordnationalspieler steht sinnbildlich für eine Generation, die 2010 bis in den WM-Final vorstiess. Die heutige Nationalmannschaft befindet sich dagegen längst in einer neuen Ära und wird inzwischen von Xavi Hernández geführt.

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