29. Oktober 2026

Sport Forum Schweiz: Lia Wälti und Fachleute sprechen über Führung und Sponsoring

Am kommenden Montag trifft sich die Schweizer Sportbranche im KKL Luzern. Lia Wälti spricht über Führung im Sport, fünf Mentee-Gruppen präsentieren konkrete Ideen für mehr Frauen in Entscheidungspositionen. Auf dem Programm stehen zudem das Audi Revolut F1 Team, neue Zahlen zum Sponsoring, die wirtschaftliche Wirkung der Eishockey-WM und die Zukunft des Live-Sports. Luzern – Wer entscheidet im Schweizer Sport? Diese Frage rückt am kommenden Montag beim Sport Forum Schweiz in Luzern in den Mittelpunkt. Profi-Fussballerin und WNXT-Mitgründerin Lia Wälti spricht über Führung, Teamkultur und Verantwortung abseits des Spielfelds. Fünf Gruppen aus dem Mentoringprogramm „Leadership has no gender“ werden ihre Projekte für mehr Frauen in Führungspositionen präsentieren.

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Alexander Zverev ist erstmals die Nummer 1 der Tenniswelt

Alexander Zverev hat den grössten Meilenstein seiner Tenniskarriere erreicht. Der 29-jährige Deutsche besiegt Tallon Griekspoor beim ATP-500-Turnier in Wien mit 6:4, 7:5 und wird am Montag, 2. November 2026, erstmals die Weltrangliste anführen. Nach seinen beiden Grand-Slam-Triumphen in Paris und New York krönt der Hamburger damit eine aussergewöhnliche Saison. Zverev benötigt am Donnerstagabend lediglich 95 Minuten, um den Niederländer zu bezwingen. Bereits im ersten Game gelingt ihm ein Break. Im zweiten Satz entscheidet er die Begegnung mit einem weiteren Servicedurchbruch zum 6:5 und verwandelt anschliessend seinen Matchball mit einem Ass. Nach dem Sieg umarmt er seinen Vater Alexander senior und feiert den historischen Erfolg auf dem Centre Court der Wiener Stadthalle. Der Deutsche wird erst der zweite männliche Weltranglistenerste seines Landes nach Boris Becker im Jahr 1991. Dass er die Saison als Nummer eins abschliessen würde, stand bereits nach dem Ausscheiden von Carlos Alcaraz in Shanghai fest. Jetzt ist auch der genaue Zeitpunkt des Führungswechsels geklärt: Zverev löst Jannik Sinner bereits am kommenden Montag ab.

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Ronaldo gewinnt Ballon-d’Or-Fanwahl – bezahlte Stimmen sorgen für Kritik

Cristiano Ronaldo hat eine besondere Fan-Abstimmung zum 70-jährigen Bestehen des Ballon d’Or gewonnen. Sein erster Triumph aus dem Jahr 2008 wurde von den Teilnehmern zur bedeutendsten Ballon-d’Or-Auszeichnung aller Zeiten gewählt – vor Lionel Messis Erfolg von 2012. Doch die Wahl sorgt für Diskussionen: Jede Stimme kostete einen Euro, und Mehrfachabstimmungen waren ausdrücklich erlaubt. Auch Ronaldos anschliessender Instagram-Beitrag löst Kritik aus. Die Organisatoren veröffentlichten das Ergebnis am Mittwoch, 28. Oktober 2026. Ronaldo setzte sich mit seiner herausragenden Saison bei Manchester United durch, in der er die Champions League und die englische Meisterschaft gewonnen hatte. Auf Platz zwei landete Lionel Messi mit seiner Rekordsaison 2012, gefolgt von Ronaldos Ballon-d’Or-Triumph 2017 bei Real Madrid. Das Ergebnis liefert neuen Gesprächsstoff für den langjährigen Vergleich zwischen Messi und Ronaldo, der auch in der Schweiz zahlreiche Fussballfans beschäftigt. Allerdings wurde kein sechster offizieller Ballon d’Or an den Portugiesen vergeben. Die Abstimmung bewertet die Beliebtheit einzelner ausgezeichneter Spielzeiten und lässt wegen der kostenpflichtigen Mehrfachstimmen keine repräsentative Aussage über den besten Fussballer der Geschichte zu.

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Galliani fordert Malagò heraus – Machtkampf um Italiens Fussballverband

Der italienische Fussball steht vor einer richtungsweisenden Präsidentenwahl. Adriano Galliani, langjähriger Geschäftsführer der AC Milan, soll neuer Präsident des italienischen Fussballverbandes FIGC werden. Die Spieler- und Trainervereinigungen haben am Donnerstag, 29. Oktober 2026, seine Kandidatur offiziell unterstützt. Damit kommt es zum Machtkampf mit dem amtierenden Verbandskommissar Giovanni Malagò, hinter dem elf Serie-A-Vereine stehen. Die italienische Spielergewerkschaft AIC und der Trainerverband AIAC haben gemeinsam die erforderlichen Unterschriften für Gallianis Kandidatur gesammelt. Der 82-Jährige soll mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung und seinen Erfolgen bei Milan die anstehenden Reformen des italienischen Fussballs vorantreiben. Die Präsidentenwahl findet am 14. Dezember 2026 statt. Die Auseinandersetzung betrifft auch die Schweizer Nationalspieler in der Serie A. Manuel Akanji steht bei Inter Mailand unter Vertrag, Ardon Jashari bei der AC Milan. Entscheidungen des italienischen Verbandes über Wettbewerbsstrukturen, Nachwuchsförderung und sportliche Rahmenbedingungen beeinflussen auch ihre Vereine. Besonders bemerkenswert ist, dass ausgerechnet Inter zu den Unterstützern von Galliani gehört, während eine Mehrheit der Serie-A-Klubs Malagò bevorzugt.

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Milan und Inter präsentieren neues Stadion – Generali Stadium soll 2031 eröffnen

AC Milan und Inter Mailand haben am Donnerstag, 29. Oktober 2026, ihr neues gemeinsames Stadionprojekt präsentiert. Die künftige Arena trägt den Namen Generali Stadium, bietet Platz für rund 71'500 Zuschauer und soll 2031 eröffnet werden. Insgesamt planen die beiden italienischen Spitzenklubs Investitionen von etwa 2,3 Milliarden Euro. Das legendäre San Siro wird nach dem Umzug grösstenteils abgebrochen. Im Mailänder Castello Sforzesco stellten die Vereine gemeinsam mit den Architekturbüros Foster + Partners und MANICA das neue Stadionkonzept vor. Die Arena entsteht unmittelbar neben dem heutigen Giuseppe-Meazza-Stadion. Vorgesehen sind zwei kompakte Tribünenringe, steile Fankurven, moderne Hospitality-Bereiche und eine auffällige Aussenfassade, deren Beleuchtung sich den Vereinsfarben anpassen kann. Die Präsentation erfolgt nur zwei Tage vor dem Mailänder Derby zwischen Milan und Inter. Für die Schweizer Nationalspieler Manuel Akanji und Ardon Jashari könnte die neue Arena in einigen Jahren zur sportlichen Heimat werden. Bis dahin sollen beide Vereine weiterhin im traditionsreichen San Siro spielen.

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Juventus in der Sackgasse – Spalletti ratlos, Klubführung unter Druck

Juventus steckt in einer sportlichen Krise, die sich mit einem Trainingslager allein nicht beheben lässt. Nach dem 0:2 beim FC Genua zieht sich die Mannschaft von Luciano Spalletti von Freitagabend bis zum Heimspiel gegen Napoli am Sonntag ins Trainingszentrum Continassa zurück. Auch die Klubführung muss ihre Strategie hinterfragen. Geschäftsführer Giovanni Carnevali forderte am 29. Oktober mehr Verantwortung von den Spielern. Spalletti ordnete mit Zustimmung des Klubs das Trainingslager an. Juventus steht nach neun Serie-A-Runden mit 14 Punkten auf Platz acht und bereits elf Punkte hinter Inter und Lazio. Die 0:2-Niederlage in Genua legt die Probleme schonungslos offen. Kingsley Ehizibue (12.) und Tommaso Baldanzi (28.) trafen für die Gastgeber, bei denen der Schweizer Franz-Ethan Meichtry eingewechselt wurde. Auch die Klubführung steht in der Kritik.

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Ehemaliges Roma-Talent Diaby muss neun Jahre ins Gefängnis

Vom Nachwuchshoffnungsträger der AS Roma zum rechtskräftig verurteilten Entführer: Der ehemalige Fussballspieler Aboudramane Diaby muss neun Jahre ins Gefängnis. Italiens oberstes Gericht hat die Verurteilung wegen einer Entführung im Dezember 2022 in Rom endgültig bestätigt. Der frühere Verteidiger spielte einst für die Nachwuchsmannschaften der AS Roma und von Hellas Verona und schaffte später den Sprung in die Serie C. Die italienische Corte di Cassazione wies die Rechtsmittel gegen die Urteile zurück. Damit ist auch die fünfjährige Freiheitsstrafe gegen den Mittäter Osvaldo Isaac Jimenez Gonzalez rechtskräftig. Das Opfer, der damals 20-jährige Danilo Valeri, wurde in der Nacht auf den 23. Dezember 2022 vor einem Restaurant im römischen Stadtteil Ponte Milvio gewaltsam verschleppt. Die Geschichte sorgt im italienischen Fussball für Aufsehen, weil Diaby einst als vielversprechendes Nachwuchstalent galt. Während andere Spieler über die Nachwuchsausbildung der AS Roma den Weg in den Profifussball fanden, endete Diabys sportliche Laufbahn im Umfeld schwerer Straftaten. Das nun endgültige Urteil schliesst ein mehrjähriges Gerichtsverfahren ab.

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Schweizer Nati spielt gegen Slowenien neu in Maribor

Die Schweizer Fussballnationalmannschaft muss für ihr nächstes Nations-League-Spiel kurzfristig umplanen. Die Auswärtspartie gegen Slowenien am Freitag, 13. November 2026, wird nicht wie vorgesehen in Ljubljana, sondern im Stadion Ljudski vrt in Maribor ausgetragen. Grund für die Verlegung ist der schlechte Zustand des Rasens im Stadion Stožice. Der Anpfiff bleibt unverändert um 20.45 Uhr. Der slowenische Fussballverband hat den Stadionwechsel nach Gesprächen mit der Stadt Ljubljana und den Verantwortlichen der Sportanlagen beschlossen. Trotz intensiver Sanierungsarbeiten kann der stark beanspruchte Rasen bis zum Länderspiel nicht ausreichend regenerieren. Besonders die zusätzliche Belastung durch mehrere Meisterschaftsspiele und die jahreszeitlich bedingte geringe Wachstumsrate des Grases machten eine Verlegung notwendig. Für die Mannschaft von Nationaltrainer Murat Yakin verändert sich damit der Austragungsort eines sportlich bedeutenden Auswärtsspiels. Die Schweiz führt ihre Nations-League-Gruppe B1 nach vier Siegen aus vier Partien mit zwölf Punkten an. Slowenien folgt mit sieben Zählern auf Rang zwei. Ein weiterer Schweizer Erfolg würde den Gruppensieg und den direkten Aufstieg in die Liga A vorzeitig sichern.

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FC Vaduz holt Konietzke – St. Gallen verleiht U21-Nationalspieler

Der FC Vaduz verstärkt sein Mittelfeld mit einem Schweizer Nachwuchstalent. Corsin Konietzke wechselt leihweise vom FC St. Gallen zum Super-League-Aufsteiger nach Liechtenstein. Der 20-jährige Bündner bleibt bis zur Winterpause beim FC Vaduz und soll dort den verletzten Luca Mack ersetzen. Für Konietzke bietet sich gleichzeitig die Gelegenheit, nach mehreren verletzungsbedingten Rückschlägen wieder regelmässig Spielpraxis zu sammeln. Die beiden Vereine haben den Transfer am 28. und 29. Oktober 2026 bekannt gegeben. Möglich wird der Wechsel ausserhalb des regulären Transferfensters durch eine Sonderregelung für junge Spieler. Konietzke bringt bereits Erfahrung aus 40 Super-League-Partien sowie der Conference League mit und gehört zum Kader der Schweizer U21-Nationalmannschaft. Vaduz reagiert auf den längerfristigen Ausfall von Luca Mack, der sich beim Auswärtsspiel gegen Servette am vergangenen Samstag am Knie verletzt hatte. Für Trainer Marc Schneider ist die Verpflichtung eine wichtige zusätzliche Option im zentralen Mittelfeld. Konietzke könnte bereits am Samstag, 31. Oktober, im Auswärtsspiel gegen die Grasshoppers zum Einsatz kommen.

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FC Luzern verliert Leonardo Bertone für vier Wochen

Der FC Luzern muss einen empfindlichen Rückschlag verkraften. Mittelfeldchef Leonardo Bertone hat sich am Mittwoch im Training einen Muskelfaserriss in den Adduktoren zugezogen und fällt voraussichtlich vier Wochen aus. Der 32-Jährige fehlt den Innerschweizern damit in mehreren wichtigen Meisterschaftsspielen, darunter die Heimpartien gegen den FC Sion und die Young Boys. Die Verletzung ereignete sich am Mittwochvormittag während einer Trainingsübung. Bertone zog mit dem Ball Richtung Tor, als Ersatzgoalie Tim Hottiger entgegenkam. Bei der anschliessenden Kollision verletzte sich der zentrale Mittelfeldspieler. Der FC Luzern bestätigte am Donnerstag, 29. Oktober 2026, die Diagnose und die voraussichtliche Ausfalldauer. Für Trainer Jörg Portmann kommt die Nachricht zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Bereits bei der jüngsten 1:2-Niederlage gegen den FC Zürich musste Luzern auf Bertone verzichten, damals wegen einer Gelbsperre. Nun fehlt der erfahrene Mittelfeldregisseur verletzungsbedingt. Nach elf Meisterschaftsrunden liegt der FCL mit zwölf Punkten auf dem achten Tabellenplatz.

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Christoph Spycher bleibt bei YB – Frankfurt-Wechsel vom Tisch

Christoph Spycher bleibt den BSC Young Boys erhalten. Der 48-jährige Chief Sports der Berner galt bei Eintracht Frankfurt als aussichtsreicher Kandidat für die Nachfolge von Markus Krösche. Nun konzentriert sich der Bundesligist auf andere Kandidaten. Spycher setzt seine Arbeit bei YB fort, wo er auch als Verwaltungsrat und Miteigentümer eng mit dem Verein verbunden ist. Die Entscheidung zeichnet sich nach intensiven Spekulationen der vergangenen Wochen ab. Laut Informationen von Sky Deutschland spielt Spycher bei den Frankfurter Verantwortlichen keine Rolle mehr. Die Eintracht beschäftigt sich stattdessen mit Joti Chatzialexiou vom 1. FC Nürnberg und Marcel Schäfer von RB Leipzig. Für die Young Boys bedeutet die Entwicklung personelle Kontinuität in der sportlichen Führung. Die Berner befinden sich nach zwei schwierigen Spielzeiten wieder in einer besseren sportlichen Ausgangslage. Zuletzt bestätigte YB seine Fortschritte mit dem 2:0-Heimsieg gegen St. Gallen und blieb damit in der laufenden Super-League-Saison ungeschlagen.

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China verbannt Mbappé aus dem Fernsehen – Real Madrid entschuldigt sich

Kylian Mbappé steht in China nach einem Scherz über Mao Zedong massiv unter Druck. Chinesische Unternehmen beenden ihre Sponsoringverträge mit dem Superstar von Real Madrid, seine Social-Media-Konten werden eingeschränkt und das Staatsfernsehen setzt Übertragungen der spanischen La Liga aus. Obwohl sich der 27-jährige Franzose entschuldigt hat, zieht der Konflikt immer weitere Kreise. Auslöser ist ein älterer Ausschnitt aus der französischen Gesprächssendung "The Bridge", der sich in den chinesischen sozialen Netzwerken verbreitete. Mbappé sprach darin über eine Fotomontage, auf der sein Gesicht auf den Körper eines vermeintlichen chinesischen Diktators gesetzt wurde. Gemeint war offenbar Mao Zedong. Die Bemerkung löste in China heftige Reaktionen aus. Für Real Madrid entwickelt sich der Vorfall zu einem wirtschaftlichen und diplomatischen Problem. China gehört zu den wichtigsten internationalen Absatzmärkten des spanischen Rekordmeisters. Der Konflikt trifft den Verein ausgerechnet in einer sportlich erfolgreichen Phase: Mbappé hatte zuletzt mit zwei Toren im Clásico gegen Barcelona für Schlagzeilen gesorgt. Nun steht seine öffentliche Wahrnehmung ausserhalb des Spielfelds im Mittelpunkt.

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Embolo trifft erneut – Atlanta verliert dramatisch in New York

Breel Embolo trifft in der Major League Soccer erneut, doch für Atlanta United endet der Abend mit einer bitteren Niederlage. Der Schweizer Nationalstürmer erzielt am Mittwoch, 28. Oktober 2026, beim New York City FC in der 88. Minute den Ausgleich zum 1:1. In der fünften Minute der Nachspielzeit trifft Bénie Traoré jedoch zum 2:1 für die Gastgeber. Damit verpasst Atlanta definitiv die MLS-Playoffs. Embolo sorgt bereits in der ersten Halbzeit für Aufsehen. In der 22. Minute köpft er den Ball ins Netz, doch der Treffer wird nach einer Videoüberprüfung wegen einer Abseitsstellung in der Entstehung aberkannt. Nach der Führung durch Nicolás Fernández Mercau (70.) gelingt dem Schweizer kurz vor Schluss sein regulärer Treffer. Die Freude hält nur wenige Minuten. Für den 29-Jährigen ist es das vierte Tor in seinen ersten zehn MLS-Einsätzen. Seine persönliche Bilanz verbessert sich damit weiter, während Atlanta sportlich hinter den Erwartungen zurückbleibt. Mit Blick auf die Schweizer Nationalmannschaft ist Embolos aktuelle Treffsicherheit dennoch eine erfreuliche Entwicklung.

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Milan verspielt Führung – Bologna schockt San Siro mit 4:2

Die AC Milan hat ihre erste Niederlage der laufenden Serie-A-Saison kassiert. Die Mannschaft von Trainer Rúben Amorim verliert am Mittwoch, 28. Oktober 2026, im heimischen San Siro gegen Bologna mit 2:4 (2:1). Trotz einer Pausenführung bricht Milan im zweiten Durchgang ein. Bolognas Samuel Mbangula wird mit drei Treffern zum Matchwinner. Dabei beginnt die Partie für die Mailänder zunächst vielversprechend. Nach dem frühen Rückstand durch Mbangula (8.) dreht Alphadjo Cissé mit einem Doppelpack (14./27.) das Spiel. Doch ein Eigentor von Davide Bartesaghi (60.) bringt Bologna zurück. Mbangula trifft anschliessend in der 62. und 86. Minute und besiegelt die überraschende Heimniederlage. Der Schweizer Nationalspieler Ardon Jashari steht bei Milan in der Startelf und absolviert die gesamte Begegnung im zentralen Mittelfeld. Für die Rossoneri kommt der Rückschlag zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt: Bereits am Samstag wartet das Mailänder Derby gegen Inter mit Manuel Akanji.

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Inter siegt dank zwei Eigentoren – Akanji vor Mailänder Derby

Inter Mailand bleibt in der italienischen Serie A ungeschlagen. Der Meister gewinnt am Mittwoch, 28. Oktober 2026, beim Tabellenletzten Venezia mit 2:0 und zieht an der Tabellenspitze mit Lazio Rom gleich. Für die Entscheidung sorgen zwei Eigentore innerhalb von zwei Minuten. Der Schweizer Nationalverteidiger Manuel Akanji kommt zur zweiten Halbzeit ins Spiel. Lange findet Inter gegen die kompakte Defensive der Gastgeber keine Lösung. Venezia erzielt seinerseits zwei Treffer, die wegen Abseits aberkannt werden. Erst in der 80. Minute lenkt Matías Moreno eine Hereingabe von Marcus Thuram ins eigene Tor. Zwei Minuten später unterläuft Redouane Halhal nach einem Eckball das zweite Eigentor. Mit 25 Punkten aus neun Spielen behauptet die Mannschaft von Cristian Chivu ihre Position an der Spitze der Serie A. Aus Schweizer Sicht steht Manuel Akanji im Mittelpunkt: Der Nationalspieler ersetzt zur Pause Yann Bisseck. Am Samstag, 31. Oktober, wartet mit dem Mailänder Derby gegen AC Milan bereits die nächste grosse Herausforderung.

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Bayern überrollt Magdeburg mit 6:1 – Olise trifft doppelt

Der FC Bayern München hat im DFB-Pokal den nächsten souveränen Sieg gefeiert. Der Titelverteidiger bezwang den Zweitligisten 1. FC Magdeburg am Mittwochabend, 28. Oktober 2026, mit 6:1 (2:1) und steht im Achtelfinale. Michael Olise erzielte zwei Tore und bereitete einen weiteren Treffer vor. Auch ohne Harry Kane und den erkrankten Trainer Vincent Kompany waren die Münchner nach der Pause nicht mehr aufzuhalten. Vor 75'000 Zuschauern in der ausverkauften Allianz Arena brachte Olise die Bayern in der zehnten Minute in Führung. Mateusz Żukowski glich für Magdeburg überraschend aus (15.), doch Ismael Saibari stellte sechs Minuten später den Vorsprung wieder her. Nach der Pause erhöhte Olise per Penalty, ehe Alphonso Davies, Nathaniel Brown und David Santos Daiber den deutlichen Endstand herstellten. Für Bayern folgt am Samstag das Bundesliga-Spitzenspiel gegen Borussia Dortmund mit dem Schweizer Nationaltorhüter Gregor Kobel. Die Münchner nehmen den nächsten Erfolg unter Interimstrainer Aaron Danks mit. Kompany konnte nach seiner Erkrankung inzwischen das Spital verlassen.

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Zugunglück in Spanien: 24 Cupspiele abgesagt

Eine schwere Zugtragödie erschüttert Spanien und hat unmittelbare Folgen für den Fussball. Der spanische Verband RFEF sagte sämtliche 24 Copa-del-Rey-Partien vom Mittwoch, 28. Oktober 2026, ab. Anlass ist die Kollision zweier Hochgeschwindigkeitszüge bei Urda in der Provinz Toledo. Inzwischen stehen die Nachholtermine fest. Die Entscheidung betrifft die erste Runde des spanischen Pokalwettbewerbs. Unter den betroffenen Vereinen befinden sich Betis Sevilla, Valencia, Celta Vigo, Mallorca, Levante und Deportivo Alavés. Der Verband begründet die Absagen mit dem Respekt vor den Opfern und der Solidarität mit ihren Angehörigen. Die Begegnungen werden zwischen dem 29. Oktober und dem 13. November nachgeholt. Neun Spiele wurden bereits auf den heutigen Donnerstag verschoben. Weitere Mannschaften müssen bis in die zweite Novemberwoche warten. Die ausserordentliche Entscheidung verändert die Terminplanung zahlreicher Vereine.

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