30. Oktober 2026

GC-Torhüter Marvin Hübel operiert – Ausfall bis zur Winterpause

Der Grasshopper Club Zürich muss für längere Zeit auf Torhüter Marvin Hübel verzichten. Der 23-Jährige hat sich beim torlosen Unentschieden gegen den FC Basel am vergangenen Sonntag am Sprunggelenk verletzt und musste bereits operiert werden. Wie GC am Freitag, 30. Oktober 2026, bekannt gab, wird der Keeper voraussichtlich bis zur Winterpause ausfallen. Damit verlieren die Zürcher in einer sportlich schwierigen Phase einen wichtigen Spieler. Hübel verletzte sich am 25. Oktober im St. Jakob-Park bei einer Aktion in der Schlussphase. In der 76. Minute musste der ehemalige Aarauer ausgewechselt werden. Justin Hammel übernahm unmittelbar darauf die Position zwischen den Pfosten und trug mit entscheidenden Paraden zum 0:0 bei. Für GC kommt die Verletzung zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Die Grasshoppers stehen nach elf Meisterschaftsspielen mit neun Punkten auf dem elften Tabellenplatz und benötigen dringend weitere Erfolgserlebnisse. Bereits am Samstag steht das Heimspiel gegen den FC Vaduz auf dem Programm. In den kommenden Wochen wird die Torhüterposition deshalb besonders im Mittelpunkt stehen.

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Udinese beobachtet Croci-Torti – Luganos Erfolgstrainer in Italien begehrt

Mattia Croci-Torti rückt bei einem weiteren italienischen Traditionsklub in den Fokus. Nach Informationen von soccer.ch hat Udinese Calcio den erfolgreichen Trainer des FC Lugano beobachten lassen. Beim Serie-A-Verein steht der deutsche Coach Kosta Runjaic wegen der sportlichen Krise zunehmend unter Druck. Croci-Torti geniesst in Italien hohes Ansehen, möchte die laufende Saison jedoch mit dem Schweizer Tabellenführer zu Ende führen. Der 44-jährige Tessiner hat sich mit seinen Leistungen in Lugano weit über die Schweizer Landesgrenzen hinaus einen Namen gemacht. Bereits zuvor beschäftigten sich Atalanta Bergamo, die AC Milan und die SSC Napoli mit seiner Entwicklung. Auch beim türkischen Spitzenklub Fenerbahçe Istanbul wurde Croci-Torti zuletzt als möglicher Trainerkandidat diskutiert. Sportlich spricht derzeit vieles dafür, dass Croci-Torti seine Arbeit im Tessin fortsetzen möchte. Lugano führt die Super League nach elf Spielen mit 31 Punkten an und liegt sechs Zähler vor den Young Boys. Der erste Meistertitel der Vereinsgeschichte seit 1949 ist damit eine realistische Perspektive. Ein vorzeitiger Abschied würde den Trainer mitten aus einem aussergewöhnlich erfolgreichen Projekt herausreissen.

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Afrika-Cup bleibt alle zwei Jahre – CAF kippt umstrittene Reform

Der Afrika-Cup wird auch künftig grundsätzlich alle zwei Jahre ausgetragen. Der afrikanische Fussballverband CAF hat am Donnerstag, 29. Oktober 2026, seine erst im vergangenen Dezember beschlossene Umstellung auf einen Vierjahresrhythmus überraschend zurückgenommen. Das Exekutivkomitee entschied einstimmig, am bisherigen Modell festzuhalten. Ausschlaggebend sind vor allem wirtschaftliche Überlegungen und die Bedeutung des Wettbewerbs für die 54 afrikanischen Mitgliedsverbände. CAF-Präsident Patrice Motsepe begründet die Kehrtwende mit den finanziellen Risiken der ursprünglich geplanten Reform. Eine neue afrikanische Nations League sollte den Afrika-Cup als regelmässige Einnahmequelle teilweise ersetzen. Nach erneuter Prüfung kommt der Verband jedoch zum Schluss, dass dieser Wettbewerb mehrere Jahre benötigen würde, um vergleichbare wirtschaftliche Erträge zu erzielen. Die Entscheidung betrifft auch zahlreiche europäische Vereine mit afrikanischen Nationalspielern, darunter Klubs aus der Schweizer Super League. Regelmässige Abstellungen für den Afrika-Cup bleiben damit Teil der internationalen Saisonplanung. Der Entscheid verdeutlicht zudem die Bedeutung der Kontinentalverbände im internationalen Fussball, die ihre Wettbewerbe innerhalb des FIFA-Kalenders eigenständig organisieren.

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