Spiele

Servette kassiert 0:8 gegen Lyon

Servette Chênois ist mit einer deutlichen Niederlage in die Ligaphase der UEFA Women’s Champions League gestartet. Die Schweizer Meisterinnen unterlagen OL Lyonnes im Stade de Genève mit 0:8. Bereits zur Pause führte der französische Rekordsieger mit 4:0. Servette geriet in der 8. Minute durch ein Eigentor von Laia Ballesté in Rückstand. Danach hielten die Genferinnen zunächst dagegen, ehe Lyon seine enorme individuelle Qualität ausspielte. Marie-Antoinette Katoto erzielte einen Hattrick, Melchie Dumornay traf doppelt. Ein weiteres Eigentor von Magdalena Sobal und ein später Treffer von Ines Benyahia komplettierten das klare Resultat. Für Servette war es die erwartete Begegnung mit einem europäischen Schwergewicht, allerdings fiel das Ergebnis deutlich aus. OL Lyonnes gehört mit acht Champions-League-Titeln zu den erfolgreichsten Frauenfussballklubs Europas und erreichte in der vergangenen Saison erneut den Final. Für die Genferinnen beginnt mit dieser Ligaphase dagegen erst die zweite Teilnahme am Hauptfeld der Königsklasse.

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Nations League wird abgespeckt – Liga D verschwindet

Die UEFA baut die Nations League ab 2028/29 grundlegend um. Statt der bisherigen vier Leistungsstufen wird es künftig nur noch drei Ligen geben, Liga D verschwindet vollständig. Gleichzeitig wachsen die einzelnen Gruppen deutlich: In den Ligen A, B und C sollen grundsätzlich je 18 Nationalteams spielen. Für die Mannschaften bedeutet das allerdings nicht automatisch weniger Länderspiele. Jede Nation bestreitet in der neuen Ligaphase weiterhin sechs Partien. Neu trifft ein Team dabei auf fünf verschiedene Gegner statt wie bisher in einer Vierergruppe zweimal auf dieselben drei Nationen. Die UEFA verspricht sich davon mehr Abwechslung, weniger sportlich bedeutungslose Begegnungen und ausgeglichenere Wettbewerbe. Für die Schweiz hat bereits die laufende Nations League 2026/27 besondere Bedeutung, weil mit ihr die neue Struktur vorbereitet wird. Das Team von Murat Yakin spielt derzeit in Liga B und trifft in der Gruppe B1 auf Schottland, Slowenien und Nordmazedonien. Am Samstag beginnt die Schweizer Kampagne mit dem Auswärtsspiel in Skopje gegen Nordmazedonien.

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Deutschland gegen Niederlande – Klassiker zum Klopp-Debüt

In Amsterdam steigt am Donnerstagabend um 20.45 Uhr eines der grossen Spiele zum Auftakt der neuen Nations-League-Saison. Die Niederlande empfangen Deutschland in der Johan Cruijff ArenA – und beide Teams starten mit einem neuen Nationaltrainer in eine neue Ära. Jürgen Klopp gibt sein Debüt als deutscher Bundestrainer, bei Oranje steht erstmals Xavi Hernández an der Seitenlinie. Für beide Mannschaften ist der Klassiker gleichzeitig der erste Schritt in einer anspruchsvollen Gruppe A2 mit Serbien und Griechenland. Die Ausgangslage verspricht viel: Deutschland beginnt nach der enttäuschenden WM 2026 einen personellen und taktischen Neuaufbau, während die Niederlande nach der Weltmeisterschaft ebenfalls einen neuen Zyklus starten. Das Duell besitzt zusätzlich historische Bedeutung. Es ist bereits das 49. Aufeinandertreffen zwischen Deutschland und den Niederlanden. Oranje gewann bislang 12 Partien, Deutschland 18, zwölf Begegnungen endeten unentschieden. Die jüngsten beiden Duelle in der Nations League 2024 brachten ein 2:2 in Amsterdam und einen 1:0-Sieg Deutschlands in München.

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Schweiz startet in Skopje in die Nations League

Die Schweizer Nationalmannschaft startet am Samstagabend um 20.45 Uhr auswärts gegen Nordmazedonien in die neue Nations-League-Kampagne. Nach dem WM-Viertelfinal im Sommer beginnt für Murat Yakins Team damit eine neue Phase – allerdings ohne Granit Xhaka, der beim aktuellen Zusammenzug fehlt. Gleichzeitig erhalten mehrere jüngere Spieler die Chance, sich auf A-Nati-Niveau zu zeigen. Die Schweiz tritt in der Gruppe B1 gegen Nordmazedonien, Schottland und Slowenien an. Nach dem Auftakt in Skopje geht es bereits am Dienstag im Hampden Park gegen Schottland weiter, bevor Anfang Oktober die beiden Heimspiele gegen Slowenien und erneut Nordmazedonien folgen. Die ersten vier Nations-League-Partien werden damit innerhalb von nur elf Tagen ausgetragen. Yakin hat für diesen Block 25 Spieler aufgeboten. 20 davon gehörten bereits zum WM-Kader, mit Winsley Boteli und Sascha Britschgi stehen aber auch zwei Neulinge im Team. Dazu kehren Zachary Athekame, Adrian Bajrami und Alvyn Sanches zurück. Die Nomination von Boteli und Britschgi haben wir bereits ausführlich eingeordnet.

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Schweizer U17 startet gegen Wales in wichtigen Testblock vor der EM-Qualifikation

Die Schweizer U17-Nationalmannschaft bestreitet am Mittwoch in Oliva Nova ihr erstes von drei Testspielen innerhalb weniger Tage. Zum Auftakt trifft die Auswahl des Schweizerischen Fussballverbandes um 11.00 Uhr auf Wales, bevor Duelle mit Nordirland und Schweden folgen. Der aktuelle Zusammenzug in Spanien dauert vom 21. bis 29. September und dient als unmittelbare Vorbereitung auf die erste Runde der U17-EM-Qualifikation im Oktober. Für die jungen Schweizer geht es deshalb nicht nur um Resultate, sondern vor allem darum, sich unter Wettkampfbedingungen auf die bevorstehenden Aufgaben einzuspielen. Der erste Gegner Wales eröffnet am Mittwoch den dreiteiligen Testblock. Bereits am Freitag, 25. September, folgt um 16.00 Uhr die Partie gegen Nordirland. Zum Abschluss trifft die Schweiz am Montag, 28. September, um 11.00 Uhr auf Schweden. Alle drei Begegnungen werden in Oliva Nova ausgetragen.

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Drei Spielsperren für Lausannes Koné – Sions Sylla muss zweimal zuschauen

Die Swiss Football League hat nach den Platzverweisen vom Wochenende die Strafmasse festgelegt. Sékou Koné vom FC Lausanne-Sport wird für drei Meisterschaftsspiele gesperrt, Fodé Sylla vom FC Sion muss zwei Partien aussetzen. Beide Mittelfeldspieler wurden wegen groben Foulspiels vom Platz gestellt. Koné sah beim 0:4 gegen den FC Lugano die Rote Karte. Die SFL wertete sein Einsteigen als grobes Foulspiel mit erhöhter Gesundheitsgefährdung für den Gegenspieler und verhängte deshalb eine Sperre von drei Meisterschaftsspielen. Sylla wurde beim 1:1 zwischen dem FC Sion und dem FC Zürich nach einem VAR-Eingriff vom Platz gestellt. Auch bei ihm lautet die Begründung grobes Foulspiel. Der 20-Jährige wird für zwei Meisterschaftspartien gesperrt. :contentReference[oaicite:0]{index=0}

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Infantino schlägt externe Prüfung der FIFA-Governance vor

FIFA-Präsident Gianni Infantino reagiert auf die anhaltende Diskussion um die Führung des Weltverbands mit einem Reformvorschlag. Der 56-jährige Schweizer hat dem FIFA-Council eine unabhängige externe Überprüfung der Governance-Strukturen vorgeschlagen. Zudem soll ein strukturierter Dialog mit den 211 Mitgliedsverbänden und den Konföderationen über mögliche Änderungen bei wichtigen strategischen Entscheidungen beginnen. Infantino wandte sich am Montag in einem Schreiben an das FIFA-Council und die Präsidenten sämtlicher 211 Mitgliedsverbände. Dabei geht es insbesondere um die Frage, wie grosse strategische Projekte künftig vorbereitet, kontrolliert und beschlossen werden sollen. Vorschläge sollen bereits beim nächsten FIFA-Council am 15. Oktober diskutiert werden können. Hintergrund ist vor allem die Auseinandersetzung um das inzwischen aufgegebene Projekt «FIFA Forward Enterprise». Der Vorschlag sah eine neue kommerzielle FIFA-Gesellschaft vor, bei der auch externe Investoren hätten beteiligt werden können. Das Vorhaben stiess bei mehreren Konföderationen und Nationalverbänden auf Widerstand und wurde schliesslich nicht weiterverfolgt.

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Union Berlin hält an Lustrinelli fest – Schweizer Trainer soll die Wende schaffen

Beim 1. FC Union Berlin bleibt Mauro Lustrinelli trotz des Fehlstarts und der historischen 0:7-Niederlage beim FC Bayern im Amt. Präsident Dirk Zingler setzt nach aktuellem Stand weiter auf den Schweizer Trainer. Gleichzeitig ist klar: Nach nur einem Punkt aus vier Bundesliga-Spielen und bereits 17 Gegentoren steht Union sportlich deutlich unter Druck. Die Niederlage in München war die höchste Bundesliga-Pleite der Vereinsgeschichte. Nach einem 3:3 gegen Eintracht Frankfurt zum Auftakt folgten ein 0:4 in Leverkusen, ein 1:3 gegen Schalke und schliesslich das 0:7 bei Bayern. Lustrinelli wartet damit weiterhin auf seinen ersten Bundesliga-Sieg mit Union. Trotzdem gibt es bislang kein Signal für einen Trainerwechsel. Union will dem im Sommer begonnenen Umbau Zeit geben. Lustrinelli versucht, die Mannschaft offensiver auszurichten und stärker mit Viererkette sowie mehr Ballbesitz spielen zu lassen. Dieser Prozess ist bislang allerdings nur phasenweise zu erkennen.

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Kolo Muani nach Fingerbruch operiert – Juventus gibt Entwarnung

Randal Kolo Muani hat sich nach seinem Fingerbruch einer Operation unterziehen müssen. Der Eingriff am kleinen Finger der rechten Hand verlief nach Angaben von Juventus erfolgreich. Der französische Stürmer soll trotz der Verletzung regulär zur Verfügung stehen. Kolo Muani hatte sich die Verletzung in der ersten Halbzeit des 2:0-Heimsiegs gegen Atalanta zugezogen. Untersuchungen nach der Partie ergaben einen Bruch der proximalen Phalanx am fünften Finger der rechten Hand. Deshalb wurde eine operative Versorgung mittels Osteosynthese notwendig. Der Eingriff wurde am Montag im J|medical von Dr. Loris Pegoli durchgeführt. Juventus teilte anschliessend mit, dass die Operation vollständig gelungen sei. Besonders wichtig für Trainer Luciano Spalletti: Der Angreifer soll wegen der Fingerverletzung keine längere Pause benötigen.

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FC Zürich bindet Mohamed Essakkati langfristig bis 2031

Der FC Zürich setzt langfristig auf Mohamed Essakkati. Der 21-jährige niederländische Offensivspieler hat seinen ursprünglich bis Sommer 2027 laufenden Vertrag vorzeitig bis 2031 verlängert. Essakkati gehört seit dieser Saison zum Kader der ersten Mannschaft, wartet wegen einer Oberschenkelverletzung aber noch auf seinen ersten Pflichtspieleinsatz bei den Profis. Essakkati war im September 2025 von Vitesse Arnheim in die U21 des FC Zürich gewechselt. In der Hoval Promotion League absolvierte der Linksfuss bislang 14 Partien, in denen ihm drei Tore und drei Assists gelangen. Mit seinen Leistungen im Nachwuchsteam empfahl er sich für den nächsten Schritt. Im Sommer erfolgte die definitive Aufnahme in den Profikader. Dort wird Essakkati mit der Nummer 24 als Offensivspieler geführt. Die langfristige Verlängerung bis 2031 zeigt nun deutlich, dass die Zürcher mit dem Niederländer über die aktuelle Saison hinaus planen.

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U21-Nati startet in Lugano in den entscheidenden EM-Endspurt

Für die Schweizer U21-Nationalmannschaft beginnt die entscheidende Phase der EM-Qualifikation. Das Team von Alex Frei ist am Montag ins Tessin eingerückt und bereitet sich dort auf das Heimspiel gegen Luxemburg vom Freitagabend in Lugano vor. Danach folgen mit Island und Frankreich zwei schwierige Auswärtspartien. Die Ausgangslage verlangt einen konzentrierten Start in diesen letzten Qualifikationsblock. Gegen Luxemburg hat die Schweiz noch eine Rechnung offen: Im Hinspiel im November 2025 setzte es auswärts eine 1:2-Niederlage. Seitdem reagierte die Mannschaft mit einem 1:1 gegen Frankreich sowie Siegen gegen die Färöer und Estland. Für Alex Frei beginnt damit der bislang wichtigste Zusammenzug seit seiner Übernahme der U21. Der Nationaltrainer hat 25 Spieler aufgeboten, darunter neun Akteure, die erstmals zur «Nati der Zukunft» gehören. Gleichzeitig sind mehrere bisherige U21-Spieler inzwischen ins A-Nationalteam aufgerückt.

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Lugano muss auch gegen Luzern auf Pihlström verzichten

Der FC Lugano muss im nächsten Super-League-Spiel gegen den FC Luzern weiterhin ohne Elias Pihlström auskommen. Der schwedische Stürmer wurde nach seinem Platzverweis gegen den FC St. Gallen für zwei Partien gesperrt. Eine Sperre hat der 20-Jährige beim 4:0-Auswärtssieg in Lausanne bereits verbüsst. Pihlström war beim 4:1-Heimsieg gegen St. Gallen zunächst mit zwei Treffern einer der auffälligsten Lugano-Spieler, ehe er kurz nach der Pause wegen eines groben Foulspiels die rote Karte sah. Die Swiss Football League verhängte daraufhin eine Sperre für zwei Meisterschaftsspiele. Damit fehlte Pihlström bereits am vergangenen Sonntag in Lausanne. Lugano gewann auch ohne ihn mit 4:0 und stellte dabei einen neuen Vereinsrekord auf. Die Tessiner sind inzwischen seit 18 Pflichtspielen ungeschlagen und führen die Super League nach neun Runden mit 25 Punkten an.

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Bayern hat Brian Madjo auf dem Zettel – Villa-Juwel arbeitet am Comeback

Brian Madjo hat sich mit seinen Auftritten für Aston Villa auch beim FC Bayern München interessant gemacht. Nach Informationen aus dem Umfeld des Spielers beschäftigt sich der deutsche Rekordmeister mit dem erst 17-jährigen Angreifer. Aktuell steht für Madjo allerdings zunächst die Rückkehr nach seiner Verletzung im Vordergrund. Der englische Junioren-Nationalspieler fehlt Aston Villa seit Mitte August. Madjo zog sich nach dem UEFA-Supercup gegen Paris Saint-Germain eine Verletzung zu und konnte seither nicht mehr für die Mannschaft von Unai Emery auflaufen. Der Trainer rechnet nun damit, dass der Stürmer während der aktuellen Länderspielpause wieder vollständig ins Mannschaftstraining einsteigt. Das Interesse aus München kommt nicht völlig überraschend. Bayern kennt Madjo aus nächster Nähe: Im August stand der 17-Jährige im Testspiel zwischen Aston Villa und dem deutschen Rekordmeister auf dem Platz. Seine Entwicklung wird inzwischen auch ausserhalb Englands aufmerksam verfolgt.

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Klopp gibt Deutschland einen klaren Zeitplan für die Rückkehr an die Spitze

Jürgen Klopp hat für den Neuaufbau der deutschen Nationalmannschaft einen klaren Horizont formuliert. Der neue Bundestrainer will seine Spieler so entwickeln, dass Deutschland «in den nächsten zwei, drei Jahren in der Spitze dabei sein» kann. Sein erstes Aufgebot mit insgesamt 44 Spielern zeigt, wie breit Klopp die Suche nach der nächsten Generation angelegt hat. Für die vier anstehenden Nations-League-Partien arbeitet Klopp mit zwei unterschiedlichen Kaderblöcken. Zunächst reisen 24 Spieler für die Spiele gegen die Niederlande und Griechenland an, danach stossen 20 weitere Akteure für die Partien gegen Serbien und erneut Griechenland dazu. Damit erhält der Bundestrainer innert kurzer Zeit einen breiten Überblick über zahlreiche Kandidaten. Der Ansatz ist bewusst auf Entwicklung ausgerichtet. Klopp erklärte bei der Kaderbekanntgabe, dass man nicht danach gesucht habe, was Deutschland fehle, sondern gezielt mit den vorhandenen Spielern arbeiten wolle. Einige Nominationen seien überraschend, doch das Trainerteam habe bewusst etwas in diesen Spielern gesehen.

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Mancini plant Italiens Neuaufbau – "In vier Jahren wieder ganz oben"

Roberto Mancini hat bei seiner Rückkehr nach Coverciano die Richtung für Italiens Nationalmannschaft vorgegeben. Der 61-Jährige will in den kommenden vier Jahren eine neue Mannschaft aufbauen und mit der Squadra Azzurra wieder um grosse Titel spielen. Junge Spieler sollen dabei eine zentrale Rolle übernehmen. Zum Start seines ersten Zusammenzugs seit der Rückkehr als Nationaltrainer hat Mancini gleich 34 Spieler aufgeboten, darunter neun Neulinge. Der Italiener erklärte, er wolle die jungen Profis direkt auf dem Trainingsplatz kennenlernen und möglichst schnell herausfinden, wer die Mannschaft über die kommenden vier Jahre prägen könne. Italien befindet sich nach dem erneuten Verpassen der Weltmeisterschaft in einer Phase des Umbruchs. Mancini übernimmt damit eine ähnliche Aufgabe wie bereits bei seiner ersten Amtszeit ab 2018. Damals führte er die Squadra Azzurra drei Jahre später zum Europameistertitel.

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Spanien setzt langfristig auf Weltmeister-Coach De la Fuente

Spanien setzt langfristig auf Luis de la Fuente. Der spanische Fussballverband RFEF hat den Vertrag mit dem Weltmeister-Trainer bis 2032 verlängert. Damit erhält der 65-Jährige das Vertrauen für einen weiteren langfristigen Zyklus mit der Selección. Der Vorstand der RFEF stimmte der Vertragsverlängerung am Montag einstimmig zu. De la Fuentes bisheriges Arbeitspapier lief bis zur Europameisterschaft 2028, nun ist seine Zukunft bereits für vier weitere Jahre geregelt. Der neue Vertrag umfasst damit auch die Weltmeisterschaft 2030 sowie die Europameisterschaft 2032. Die Verlängerung kommt zwei Monate nach dem grössten Erfolg seiner bisherigen Trainerkarriere. Spanien gewann im Juli den WM-Final gegen Argentinien mit 1:0 nach Verlängerung und holte seinen zweiten Weltmeistertitel. Einen Rückblick auf den Triumph gibt es im Beitrag Spanien krönt sich in New York zum Fussball-Weltmeister 2026.

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Messi trifft traumhaft per Freistoss – Miami verspielt Sieg gegen San Diego

Lionel Messi hat erneut einen Meilenstein erreicht. Der Argentinier erzielt beim 2:2 von Inter Miami gegen San Diego FC per direktem Freistoss sein 20. MLS-Saisontor und ist damit erst der zweite Spieler der Ligageschichte mit mindestens 20 Treffern in drei aufeinanderfolgenden Spielzeiten. Für Inter Miami reicht es trotz einer zwischenzeitlichen Führung erneut nicht zum Sieg. San Diego erwischt den besseren Start und geht bereits in der 12. Minute durch Anders Dreyer in Führung. Messi antwortet zwölf Minuten später auf seine typische Art: Der 39-Jährige zirkelt einen Freistoss von der rechten Seite ins obere linke Eck und stellt auf 1:1. Nach der Pause bringt Luis Suárez Miami in der 74. Minute erstmals in Führung, doch Dreyer gleicht acht Minuten später mit seinem zweiten Treffer zum 2:2-Endstand aus. Für Messi ist das Freistosstor bereits der 101. Pflichtspieltreffer im Trikot von Inter Miami. Erst vor wenigen Tagen hatte der Superstar beim 2:0 gegen Cruz Azul sein 100. Tor für Miami erzielt und den Campeones Cup gewonnen. Nun folgt unmittelbar der nächste persönliche Meilenstein.

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Zakaria und Amenda fallen aus – Yakin nominiert Trio nach

Die Schweizer Nationalmannschaft muss im bevorstehenden Nations-League-Block auch auf Denis Zakaria und Aurèle Amenda verzichten. Beide Spieler fallen angeschlagen beziehungsweise verletzt aus. Nationaltrainer Murat Yakin reagiert und nominiert Isaac Schmidt, Vincent Sierro und Joël Monteiro nach. Zakaria hatte sich am Sonntag im Meisterschaftsspiel mit der AS Monaco verletzt und steht für die kommenden vier Länderspiele nicht zur Verfügung. Auch Amenda kann nicht zum Nationalteam reisen. Der Verteidiger von Coventry City hatte sich bereits am vergangenen Mittwoch im League Cup gegen Aston Villa verletzt und musste früh ausgewechselt werden. Der Schweizerische Fussballverband bestätigte nun den Ausfall beider Spieler. Für Yakin verschärft sich damit die Personalsituation unmittelbar vor dem ersten Zusammenzug nach der WM. Neben Zakaria und Amenda fehlt auch Ruben Vargas verletzt, Granit Xhaka nimmt ebenfalls nicht am aktuellen Camp teil. Bei Amenda hatte sich ein Ausfall bereits nach seiner Verletzung bei Coventry und dem anschliessenden Ausfall gegen Nottingham abgezeichnet.

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