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FC Zürich reist mit langer Verletztenliste nach Sion

Der FC Zürich reist mit erheblichen Personalsorgen zum Auswärtsspiel gegen den FC Sion. Nach aktuellem Stand fehlen Marcel Koller mindestens fünf Spieler verletzungsbedingt, wobei insbesondere die Defensive stark betroffen ist. Chris Kablan, Ilan Sauter, Selmin Hodza, Yevhen Morozov und Damienus Reverson stehen für die Partie im Tourbillon nicht zur Verfügung. Am schwersten hat es Kablan erwischt. Der 31-Jährige zog sich beim 2:4 gegen die Young Boys einen Kreuz- und Seitenbandriss zu, wurde bereits operiert und fällt voraussichtlich rund neun Monate aus. Sauter erlitt im Training einen Mittelfussbruch und muss zwei bis drei Monate pausieren. Hodza fehlt wegen eines Muskelfaserrisses sechs bis acht Wochen. Bei Morozov ist öffentlich weiterhin keine detaillierte Diagnose kommuniziert worden, während sich Reverson beim 2:1 gegen Vaduz am vergangenen Wochenende am Knie verletzte. Damit muss Koller seine Mannschaft erneut deutlich umbauen. Besonders in der Abwehr fehlen mehrere Spieler, die zu Saisonbeginn regelmässig eingeplant waren. Über die schwere Verletzung von Chris Kablan hatten wir bereits berichtet. Inzwischen ist klar, dass die Zürcher auch in den kommenden Wochen mit einer stark reduzierten Auswahl in der Defensive auskommen müssen.

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Lausanne verliert Captain Custodio für drei bis vier Wochen

Lausanne-Sport muss mehrere Wochen auf Captain Olivier Custodio verzichten. Der 31-jährige Mittelfeldspieler hat sich im Training verletzt und fällt nach Angaben des Klubs voraussichtlich drei bis vier Wochen aus. Die medizinischen Untersuchungen ergaben eine Verletzung am Bizeps des linken Oberschenkels. Custodio zog sich die Verletzung im Verlauf dieser Woche zu. Damit trifft Lausanne der Ausfall eines seiner wichtigsten Führungsspieler ausgerechnet vor dem Heimspiel gegen Tabellenführer FC Lugano am Sonntag. Der Captain hat in der laufenden Saison sieben Partien in der Super League sowie eine Begegnung im Schweizer Cup bestritten. Für Custodio ist es innerhalb weniger Tage bereits die zweite erzwungene Pause. Wegen seiner vierten Gelben Karte hatte er am vergangenen Wochenende beim Léman-Derby gegen Servette gesperrt gefehlt. Über Custodios damalige Sperre und die weiteren Ausfälle der Runde hatten wir bereits berichtet. Nun verhindert eine Muskelverletzung seine schnelle Rückkehr auf den Platz.

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Sion – FC Zürich kurzfristig auf 18 Uhr vorgezogen

Die Super-League-Partie zwischen dem FC Sion und dem FC Zürich wird am Samstag kurzfristig vorgezogen. Statt wie ursprünglich geplant um 20.30 Uhr beginnt das Spiel im Stade de Tourbillon bereits um 18.00 Uhr. Die Swiss Football League reagiert damit auf eine am Freitag kommunizierte Anordnung der Walliser Behörden. Nach Angaben der SFL verlangen die zuständigen Behörden aus Sicherheitsgründen, dass die Partie spätestens um 18 Uhr angepfiffen wird. Ausschlaggebend ist die Rückreise der Zürcher Anhänger: Bei einem Spielbeginn um 20.30 Uhr hätten die Fans nach dem Schlusspfiff keine Möglichkeit mehr, mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Zürich zurückzukehren. Die Liga hat die Änderung deshalb in Absprache mit beiden Klubs und den TV-Partnern vorgenommen. Besonders bemerkenswert ist der kurzfristige Kurswechsel, weil der FC Zürich eine Vorverschiebung bereits vor mehreren Tagen verlangt hatte. Damals sahen die Walliser Behörden noch keinen Anlass für eine Änderung. Über den Streit rund um die fehlende Zugverbindung und die Positionen von FCZ und SBB haben wir bereits ausführlich berichtet. Nun wird die ursprünglich abgelehnte Lösung doch umgesetzt.

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Auch Dortmund hat Boteli im Blick – Konkurrenz für Como und Atalanta

Das internationale Interesse an Winsley Boteli wird immer prominenter. Nach Informationen von soccer.ch beschäftigt sich inzwischen auch Borussia Dortmund mit dem 20-jährigen Stürmer des FC Sion und verfolgt dessen Entwicklung. Damit taucht nach Como und Atalanta nun auch ein deutscher Spitzenklub im Umfeld des Schweizer Nationalspielers auf. Boteli hat sich mit einem herausragenden Saisonstart in den Fokus gespielt. Nach offiziellen Angaben des FC Sion steht er nach acht Super-League-Partien bei fünf Toren und vier Assists, hinzu kommen sieben Treffer und eine Vorlage aus sechs Spielen der Conference-League-Qualifikation. Das ergibt zwölf Tore und fünf Assists in 14 Pflichtspielen – Zahlen, die inzwischen auch ausserhalb der Schweiz für Aufmerksamkeit sorgen. Erst vor wenigen Tagen wurden Como und Atalanta als mögliche Interessenten genannt. Über das Interesse der beiden Serie-A-Klubs an Boteli hatten wir bereits berichtet. Konkrete Angebote oder bestätigte Verhandlungen gibt es bislang nicht. Auch bei Borussia Dortmund geht es nach den Informationen von soccer.ch derzeit um Interesse und Beobachtung – nicht um einen bereits ausgehandelten Transfer.

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Challenge League: Vier Spiele am Freitag – Winterthur empfängt Aarau

In der Challenge League stehen am Freitagabend vier Partien der 9. Runde auf dem Programm. Im Zentrum steht das Duell zwischen dem zweitplatzierten FC Winterthur und dem FC Aarau auf der Schützenwiese. Gleichzeitig kämpfen Xamax und Rapperswil-Jona um den Anschluss nach oben, während Wil und Stade Nyonnais dringend Punkte benötigen. Drei Begegnungen beginnen um 19.30 Uhr: Neuchâtel Xamax empfängt den FC Rapperswil-Jona, der FC Wil trifft zuhause auf Stade Nyonnais und der SC Kriens bekommt es mit Étoile Carouge zu tun. Um 20.15 Uhr folgt Winterthur gegen Aarau. Tabellenführer Stade-Lausanne-Ouchy und der punktgleiche Winterthurer Verfolger Yverdon Sport greifen erst am Sonntag direkt gegeneinander ins Geschehen ein. Die Ausgangslage verspricht Bewegung in mehreren Tabellenregionen. SLO führt mit 20 Punkten vor Winterthur und Yverdon mit je 15 Zählern. Dahinter folgen Aarau und Xamax mit je 12 Punkten, Kriens steht bei 11. Bereits in den vergangenen Runden hatte sich an der Spitze ein enger Kampf entwickelt, während Wil und Stade Nyonnais inzwischen unter erhöhtem Druck stehen.

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Zhegrova und die Schweiz: Basel und Sion waren Thema – Juventus-Zukunft bleibt offen

Edon Zhegrova hat sich mit seinem Doppelpack gegen Sassuolo eindrucksvoll zurückgemeldet – doch seine Zukunft bei Juventus Turin ist damit längst nicht geklärt. Noch Anfang September galt der 27-Jährige als Verkaufskandidat, zudem fehlt er im Europa-League-Kader der Italiener. Nach Informationen aus dem Umfeld des Spielers war während dieser schwierigen Phase auch eine Rückkehr in die Schweiz ein Thema. Beim 2:3 gegen Sassuolo kam Zhegrova in der 60. Minute ins Spiel und erzielte in der 82. sowie in der 91. Minute beide Treffer der Turiner. In der spektakulären Schlussphase brachte Zhegrova Juventus gleich zweimal zurück, ehe der von Juve ausgeliehene Vasilije Adžić in der 94. Minute Sassuolo doch noch zum Sieg schoss. Ein starkes Spiel allein bedeutet allerdings noch nicht, dass sich Zhegrovas Stellung bei Juventus grundsätzlich verändert hat. Nach Informationen aus dem Umfeld des Spielers wurden im Zusammenhang mit einer möglichen Schweizer Lösung auch der FC Basel und der FC Sion thematisiert. Die wahrscheinlichste Variante wäre dabei eine Abgabe auf Leihbasis gewesen. Ein definitiver Transfer hätte sich angesichts von Zhegrovas langfristigem Vertrag und der beträchtlichen Investition von Juventus für einen Schweizer Klub deutlich schwieriger gestaltet.

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FC Zürich legt sich vor Sion-Spiel mit der SBB an

Vor dem Super-League-Spiel zwischen dem FC Sion und dem FC Zürich ist ein öffentlicher Streit über die Fan-Anreise entbrannt. Die SBB stellen für die Zürcher Anhänger am Samstagabend keinen Extrazug zur Verfügung. Der FCZ widerspricht der Begründung des Bahnunternehmens deutlich und kritisiert dessen «kommunikative Eskalationsstrategie». Die SBB verweisen auf umfangreiche Bauarbeiten auf den Strecken Visp–Brig und Bex–Villeneuve. Deshalb sei es betrieblich und aus Sicherheitsgründen nicht möglich, für die FCZ-Fans einen Extrazug durchs Wallis anzubieten. Der Klub hält dagegen, dass die Baustellen nicht der entscheidende Punkt seien. Seit dieser Saison würden die SBB grundsätzlich keine Fanzüge mehr ausserhalb jener Zeiten einsetzen, in denen auch reguläre Züge verkehren. Nach Darstellung des FCZ wäre deshalb auch ohne die Bauarbeiten kein Extrazug zur Verfügung gestellt worden. Sportlich wartet auf Zürich ohnehin eine anspruchsvolle Reise. Sion gewann unter der Woche mit 5:2 bei GC und feierte damit bereits den vierten Meisterschaftssieg in Serie. Über den spektakulären 5:2-Erfolg der Walliser im Letzigrund haben wir bereits berichtet. Nun treffen die formstarken Sittener am Samstag um 20.30 Uhr im Stade de Tourbillon auf den FCZ.

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Croci-Tortis Name kursiert in Mailand – Amorim unter Druck

Nach der 0:2-Heimniederlage der AC Milan gegen Benfica wächst der Druck auf Trainer Rúben Amorim deutlich. Nach Informationen aus Mailänder Fussballkreisen fällt in den Diskussionen um mögliche Alternativen inzwischen auch der Name von Lugano-Trainer Mattia Croci-Torti. Konkrete Gespräche zwischen Milan und dem 44-jährigen Tessiner sind derzeit allerdings nicht bestätigt. Amorim war erst im Sommer mit grossen Erwartungen nach Mailand gekommen und erhielt einen kostspielig verstärkten Kader. Rund 165 Millionen Euro investierten die Rossoneri während des Sommer-Transferfensters – so viel wie kein anderer Serie-A-Klub. Allein Gonçalo Ramos und Diego Moreira gehören mit Ablösesummen von bis zu 74 beziehungsweise 65 Millionen Euro inklusive möglicher Boni zu den teuersten Transfers des italienischen Sommers. Entsprechend hoch sind die Erwartungen an den portugiesischen Trainer. Croci-Tortis Name kommt ausgerechnet in einer Phase auf, in der sein FC Lugano sportlich für Furore sorgt. Die Tessiner schlugen St. Gallen am Mittwochabend mit 4:1, führen die Super League an und sind mittlerweile seit 17 Pflichtspielen ungeschlagen. Damit hat Lugano den Vereinsrekord aus dem Jahr 2020 eingestellt. Bereits vor dem Spiel hatten wir über den Angriff von Croci-Tortis Mannschaft auf die historische Bestmarke berichtet.

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Servette gewinnt 4:2 – VAR stoppt Thuns Wende

Servette setzt seinen Aufwärtstrend fort und gewinnt das Nachtragsspiel beim FC Thun mit 4:2. Die Genfer verspielen im Berner Oberland zunächst eine 2:0-Führung, schlagen nach dem Thuner Ausgleich aber nochmals zurück. Eine entscheidende Rolle spielt dabei der VAR, der beim Stand von 2:2 ein vermeintliches Führungstor der Gastgeber aberkennt. Kingstone Mutandwa bringt Servette bereits in der 4. Minute in Führung, Mathis Lambourde erhöht nach 29 Minuten auf 2:0. Doch Meister Thun reagiert eindrücklich: Fabio Saiz verkürzt noch vor der Pause und erzielt in der 54. Minute auch den Ausgleich. Wenig später trifft Nicolas Bürgy vermeintlich zum 3:2, doch der Treffer wird nach VAR-Intervention wegen eines Fouls von Jan Bamert annulliert. Nur zwei Minuten später schlägt Servette auf der Gegenseite zu. Téo Allix trifft in der 65. Minute zum 3:2 für die Genfer, der eingewechselte David Datro Fofana entscheidet die Partie in der 86. Minute endgültig. Damit endet das bereits im August verschobene Duell, dessen Neuansetzung auf den 16. September wir bereits angekündigt hatten, mit dem zweiten Servette-Auswärtssieg innert vier Tagen.

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Lugano schlägt St. Gallen 4:1 und egalisiert Vereinsrekord

Der FC Lugano setzt seinen beeindruckenden Lauf fort und schlägt den FC St. Gallen im Nachtragsspiel der 4. Super-League-Runde mit 4:1. Die Tessiner führen bereits zur Pause 4:0 und feiern trotz einer roten Karte nach dem Seitenwechsel einen ungefährdeten Sieg. Gleichzeitig bleibt Lugano im 17. Pflichtspiel in Folge ungeschlagen und egalisiert damit seinen Vereinsrekord aus dem Jahr 2020. Beckham Castro eröffnet das Skore bereits in der 4. Minute. Danach wird Elias Pihlström mit einem Doppelpack zum Mann der ersten Halbzeit: Der Schwede trifft in der 14. und 28. Minute. Behruzjon Karimov erhöht nach 36 Minuten sogar auf 4:0. St. Gallen erlebt damit eine erste Halbzeit zum Vergessen und steht bereits zur Pause vor einer praktisch unlösbaren Aufgabe. Kurz nach Wiederbeginn muss Lugano einen Rückschlag verkraften: Pihlström sieht nach einem harten Foul die rote Karte. Die Gäste können ihre lange Überzahl jedoch lediglich zu einem Treffer nutzen. Andrin Hunziker verkürzt in der 74. Minute zum 4:1. Damit macht Lugano genau das wahr, was vor dem Spiel möglich gewesen war: In unserem Ausblick auf den Angriff auf den Vereinsrekord hatten die Tessiner noch bei 16 ungeschlagenen Pflichtspielen gestanden.

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Basel bestätigt Gespräche mit Shaqiri und Salvi

Der FC Basel arbeitet bereits an wichtigen Personalentscheiden für die Zukunft. Technischer Direktor Andreas Herrmann bestätigt, dass der Schweizer Meister Vertragsgespräche mit Captain Xherdan Shaqiri und Torhüter Mirko Salvi führt. Einen Abschluss oder konkrete Vertragslaufzeiten hat der Klub bislang nicht bekanntgegeben. Herrmann äusserte sich im klubeigenen Podcast «ACHZÄDREYENÜNZIG» ausführlich zur aktuellen sportlichen Situation. Neben den Gesprächen mit Shaqiri und Salvi waren auch der Trainerwechsel, die Situation um Jonas Omlin, die Kaderbreite und die im Sommer nicht umgesetzten Pläne für einen zusätzlichen Linksverteidiger und Stürmer Themen. Damit gibt die sportliche Führung nach dem Ende des Transferfensters Einblick in mehrere offene Baustellen. Besonders im Fall von Shaqiri besitzt die Personalie grosse Bedeutung. Der 34-Jährige ist Captain, Identifikationsfigur und weiterhin entscheidender Leistungsträger der Basler. Beim jüngsten 4:2-Auswärtssieg des FCB in Luzern erzielte Shaqiri zwei Tore und bereitete einen weiteren Treffer vor. Der Klub signalisiert mit den Gesprächen nun, dass eine längerfristige Zusammenarbeit ein konkretes Thema ist.

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Basel muss gegen St. Gallen auf Sow verzichten

Der FC Basel muss im kommenden Heimspiel gegen den FC St. Gallen auf Asane Sow verzichten. Eine MRT-Untersuchung hat beim 20-jährigen Offensivspieler eine Bänderverletzung am linken Sprunggelenk ergeben. Wie lange Sow insgesamt ausfallen wird, ist noch offen – für die Partie vom Sonntag reicht es definitiv nicht. Sow zog sich die Verletzung am vergangenen Samstag im Abschlusstraining zu und fehlte deshalb bereits beim 4:2-Auswärtssieg des FCB gegen den FC Luzern. Nun steht fest, dass auch das Duell mit St. Gallen zu früh kommt. Basel spricht ausdrücklich von einem Ausfall für mindestens diese Partie und nennt noch keinen konkreten Termin für eine Rückkehr ins Mannschaftstraining. Der personelle Rückschlag fällt in eine ohnehin bewegte Phase beim Schweizer Meister. Nach der Trennung von Stephan Lichtsteiner hat Interimstrainer Luigi Nocentini die Mannschaft übernommen und bei seinem ersten Meisterschaftsspiel in Luzern sofort einen wichtigen Sieg gefeiert. Gegen St. Gallen muss er seine Offensive nun erneut ohne Sow formieren.

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Kacuri entscheidet sich für Kosovo statt Schweiz

Dion Kacuri steht vor einem Wechsel zur kosovarischen A-Nationalmannschaft. Der 22-jährige Mittelfeldspieler, der bislang für verschiedene Schweizer Nachwuchsauswahlen und achtmal für die U21 zum Einsatz kam, hat nach übereinstimmenden Medienberichten eine Einladung von Kosovo-Trainer Franco Foda angenommen. Eine offizielle Bestätigung des definitiven Kosovo-Aufgebots steht allerdings noch aus. Kacuri besitzt die Schweizer und die kosovarische Staatsbürgerschaft und war bislang fest in die Nachwuchsstruktur des Schweizerischen Fussballverbands eingebunden. Für die Schweizer U21 absolvierte er acht Länderspiele mit insgesamt 379 Einsatzminuten und erzielte dabei ein Tor. Noch am 31. März stand der zentrale Mittelfeldspieler beim 2:1 in der EM-Qualifikation gegen Estland während der gesamten 90 Minuten auf dem Platz. Für den Schweizer Fussball wäre es innert kurzer Zeit ein weiterer Abgang eines Spielers mit Doppelbürgerschaft. Zuletzt hatte sich bereits Alessandro Romano für Italien statt für die Schweiz entschieden. Bei Kacuri ist die Verbindung zum SFV ebenfalls ausgeprägt: Insgesamt bestritt er nach Angaben seines aktuellen Klubs 18 Spiele für Schweizer Nachwuchsauswahlen.

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Sions Joker drehen Partie bei GC zum 5:2

Der FC Sion setzt seinen starken Lauf in der Super League fort und gewinnt das Nachtragsspiel bei den Grasshoppers mit 5:2. Die Walliser liegen im Letzigrund nach 49 Minuten noch 1:2 zurück, ehe die Einwechselspieler von Trainer Didier Tholot die Partie komplett drehen. Rilind Nivokazi trifft innerhalb von sechs Minuten doppelt. Ilyas Chouaref bringt Sion in der 12. Minute in Führung, doch Samuel Krasniqi gleicht kurz vor der Pause per Penalty aus. Giotto Morandi schiesst GC unmittelbar nach Wiederbeginn sogar 2:1 in Front. Danach übernimmt die Sion-Bank: Nivokazi erzielt das 2:2 und 3:2, Fodé Sylla erhöht in der 82. Minute und Josias Lukembila setzt in der Nachspielzeit den Schlusspunkt. Für Sion ist es bereits der vierte Meisterschaftssieg in Folge. Nach dem 3:0-Auswärtssieg beim FC St. Gallen folgt damit nur drei Tage später der nächste überzeugende Erfolg. Die Walliser erhöhen ihr Konto auf 18 Punkte und rücken vor Luganos Nachtragsspiel bis auf einen Punkt an den Tabellenführer heran.

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Lugano greift gegen St. Gallen nach Vereinsrekord

Der FC Lugano kann am Mittwochabend gegen den FC St. Gallen einen Vereinsrekord einstellen. Die Tessiner sind seit 16 Pflichtspielen ungeschlagen und würden mit einer weiteren Partie ohne Niederlage die Bestmarke von 17 Spielen aus dem Jahr 2020 egalisieren. Anpfiff des Nachtragsspiels der 4. Super-League-Runde in der AIL Arena ist um 19.00 Uhr. Lugano führt die Super League nach sieben Spielen mit 19 Punkten an und hat drei Zähler Vorsprung auf die Young Boys, die bereits eine Partie mehr absolviert haben. In der laufenden Saison ist die Mannschaft von Mattia Croci-Torti wettbewerbsübergreifend noch ungeschlagen: Aus Liga, Schweizer Cup und Europacup resultieren bislang elf Siege und drei Unentschieden. Zusammen mit den letzten beiden Partien der Vorsaison ergibt sich die aktuelle Serie von 16 Spielen ohne Niederlage. Am vergangenen Samstag musste Lugano beim 2:2 gegen YB erstmals in dieser Meisterschaft Punkte abgeben. Albian Ajeti erzielte in der 80. Minute den Ausgleich und verhinderte die erste Saisonniederlage. Der vom FC Basel ausgeliehene Angreifer hat damit bereits früh eine wichtige Rolle übernommen. Mehr zu seinem starken Start im Tessin gibt es in unserem Beitrag Ajeti rettet Lugano im Spitzenspiel gegen YB.

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Vier Spiele Sperre: Thun muss erneut auf Captain Bürki verzichten

Der FC Thun muss in den kommenden vier Meisterschaftsspielen ohne Captain Marco Bürki auskommen. Die Swiss Football League hat den 33-jährigen Verteidiger nach seiner Roten Karte beim 0:1 gegen die Grasshoppers für vier Partien gesperrt. Besonders bitter für den Schweizer Meister: Für Bürki war es bereits der dritte Platzverweis seit Mitte Mai. Bürki wurde am Samstag in der 38. Minute vom Platz gestellt. Im Duell mit GC-Stürmer Nikolas Muci traf der Thuner Captain seinen Gegenspieler mit dem Ellbogen im Gesicht. Die SFL wertete die Aktion als Tätlichkeit, berücksichtigte bei der Festlegung des Strafmasses allerdings eine vorausgegangene Provokation. Das Resultat ist dennoch einschneidend: Bürki fehlt Thun für vier Meisterschaftspartien. Die Sperre beginnt bereits am Mittwoch. Dann empfängt Thun im Nachholspiel der 4. Super-League-Runde Servette. Die ursprünglich wegen der Europacup-Qualifikation verschobene Begegnung wird um 19.00 Uhr in der Stockhorn Arena angepfiffen. Damit verliert Trainer Gian-Luca Privitelli ausgerechnet in einer weiterhin dicht getakteten Phase seinen erfahrensten Innenverteidiger und Captain.

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Shaqiri-Show in Luzern – Basel siegt beim Nocentini-Debüt 4:2

Der FC Basel hat im ersten Spiel nach der Entlassung von Stephan Lichtsteiner ein starkes Zeichen gesetzt. Die Basler gewinnen beim FC Luzern trotz eines Gegentors nach nur 30 Sekunden mit 4:2. Xherdan Shaqiri wird mit zwei Treffern und einem Assist zur überragenden Figur beim gelungenen Einstand von Interimstrainer Luigi Nocentini. Oscar Kabwit sorgte mit einem Kopfball nach einer Flanke von Ruben Fernandes für den Luzerner Traumstart. Basel reagierte jedoch sofort: Bereits in der 4. Minute legte Kazeem Olaigbe für Zan Celar auf, der zum 1:1 einschob. Kurz vor der Pause drehte Philip Otele die Partie endgültig zugunsten der Gäste, als er einen Eckball von Shaqiri zum 2:1 einköpfte. Nach dem Seitenwechsel übernahm der Basler Captain selbst das Toreschiessen. Shaqiri erhöhte in der 56. Minute nach einer clever ausgeführten Freistossvariante auf 3:1 und traf zehn Minuten später mit einem präzisen Schlenzer auch zum 4:1. Lars Villiger gelang in der 84. Minute nur noch der zweite Luzerner Treffer.

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Sion gewinnt 3:0 in St. Gallen

Der FC Sion setzt seinen starken Lauf in der Super League fort. Die Walliser gewinnen auswärts beim FC St. Gallen mit 3:0 und feiern damit den dritten Meisterschaftssieg in Folge. Ilyas Chouaref, Franck Surdez und Ali Kabacalman erzielen die Tore für die Mannschaft von Didier Tholot. Im Berit Sitterstadion in St. Gallen übernimmt Sion nach einer guten halben Stunde das Kommando. Chouaref bringt die Gäste in der 37. Minute in Führung, ehe Surdez unmittelbar vor der Pause auf 2:0 erhöht. Bei beiden Treffern liefert Winsley Boteli die Vorlage. Nach dem Seitenwechsel lässt Sion nicht nach. Kabacalman sorgt in der 59. Minute nach Vorarbeit von Chouaref mit dem dritten Treffer für die vorzeitige Entscheidung. St. Gallen findet gegen die kompakt auftretenden Walliser keine Antwort mehr.

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