Serie A

Juventus schlägt Napoli 2:0 – Spalletti verschafft sich Luft

Juventus Turin gewinnt am Sonntag, 1. November 2026, das Heimspiel gegen Napoli mit 2:0 (0:0) und verschafft Trainer Luciano Spalletti nach schwierigen Wochen Luft. Kerim Alajbegović (70.) und Jérémie Boga (87.) entscheiden die Partie mit zwei Distanzschüssen. Der Rekordmeister feiert damit ausgerechnet am 129. Klubgeburtstag einen wichtigen Erfolg. In der ersten Halbzeit pariert Juve-Torhüter Guglielmo Vicario gegen Lorenzo Lucca, während Juan Cabal auf der Gegenseite den Pfosten trifft. Nach der Pause bringt der eingewechselte Edon Zhegrova frischen Schwung und bereitet die Führung vor. Fünf Minuten später sieht Napolis Luca Marianucci Gelb-Rot. Juventus überholt Napoli und ist mit 17 Punkten Siebter. Napoli bleibt mit 14 Zählern Achter. Einen Schweizer Bezug liefert Zhegrova: Der frühere Flügelspieler des FC Basel hat entscheidenden Anteil am Sieg der Turiner.

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Spalletti droht bei Niederlage gegen Napoli das Aus

Für Luciano Spalletti könnte das Heimspiel von Juventus Turin gegen Napoli zum Schicksalsspiel werden. Am Sonntag, 1. November 2026, empfängt Juventus seinen Rivalen um 20.45 Uhr im Allianz Stadium. Nach nur 14 Punkten aus neun Serie-A-Spielen und der jüngsten 0:2-Niederlage beim FC Genua steht der 67-jährige Trainer massiv unter Druck. Eine weitere Niederlage könnte seine Entlassung auslösen. Juventus hat erst vier seiner neun Meisterschaftsspiele gewonnen und liegt bereits elf Punkte hinter den führenden Mannschaften Lazio und Inter. Die Klubführung reagierte auf die enttäuschenden Leistungen mit einem vorgezogenen Trainingslager. Seit Freitag bereitet sich die Mannschaft abgeschirmt auf die Begegnung vor. Besonders brisant ist der Gegner: Spalletti führte Napoli 2023 zum italienischen Meistertitel. Nun muss er ausgerechnet gegen seinen früheren Verein die Wende schaffen. Napoli steht ebenfalls bei 14 Punkten. Ein Sieg würde Juventus im Kampf um die europäischen Tabellenplätze helfen und die Diskussionen um den Trainer vorerst entschärfen.

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Milan gewinnt Derby gegen Inter 3:1 – Moreira überragt

Die AC Milan gewinnt das Mailänder Derby gegen Inter am Samstag, 31. Oktober 2026, mit 3:1 (3:1). Christian Pulisic und Adrien Rabiot bringen die Rossoneri innerhalb der ersten zehn Minuten mit 2:0 in Führung. Alessandro Bastoni verkürzt für Inter, ehe Diego Moreira mit einem sehenswerten Freistoss den Endstand herstellt. Der Belgier ist an allen drei Milan-Toren beteiligt. Im San Siro erwischt Milan einen Traumstart und setzt die Mannschaft von Cristian Chivu sofort unter Druck. Inter findet nach dem frühen Doppelschlag besser ins Spiel und kommt durch Bastoni zum Anschlusstreffer. Der Schweizer Nationalverteidiger Manuel Akanji bereitet das Tor mit einer Kopfballverlängerung vor. Milan reagiert damit auf die überraschende 2:4-Heimniederlage gegen Bologna und verbessert sich auf 21 Punkte. Inter kassiert die erste Meisterschaftsniederlage der Saison und bleibt bei 25 Zählern. Die AS Roma liegt nach ihrem 5:2 gegen Udinese nur noch einen Punkt hinter den Nerazzurri.

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Udinese beobachtet Croci-Torti – Luganos Erfolgstrainer in Italien begehrt

Mattia Croci-Torti rückt bei einem weiteren italienischen Traditionsklub in den Fokus. Nach Informationen von soccer.ch hat Udinese Calcio den erfolgreichen Trainer des FC Lugano beobachten lassen. Beim Serie-A-Verein steht der deutsche Coach Kosta Runjaic wegen der sportlichen Krise zunehmend unter Druck. Croci-Torti geniesst in Italien hohes Ansehen, möchte die laufende Saison jedoch mit dem Schweizer Tabellenführer zu Ende führen. Der 44-jährige Tessiner hat sich mit seinen Leistungen in Lugano weit über die Schweizer Landesgrenzen hinaus einen Namen gemacht. Bereits zuvor beschäftigten sich Atalanta Bergamo, die AC Milan und die SSC Napoli mit seiner Entwicklung. Auch beim türkischen Spitzenklub Fenerbahçe Istanbul wurde Croci-Torti zuletzt als möglicher Trainerkandidat diskutiert. Sportlich spricht derzeit vieles dafür, dass Croci-Torti seine Arbeit im Tessin fortsetzen möchte. Lugano führt die Super League nach elf Spielen mit 31 Punkten an und liegt sechs Zähler vor den Young Boys. Der erste Meistertitel der Vereinsgeschichte seit 1949 ist damit eine realistische Perspektive. Ein vorzeitiger Abschied würde den Trainer mitten aus einem aussergewöhnlich erfolgreichen Projekt herausreissen.

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Galliani fordert Malagò heraus – Machtkampf um Italiens Fussballverband

Der italienische Fussball steht vor einer richtungsweisenden Präsidentenwahl. Adriano Galliani, langjähriger Geschäftsführer der AC Milan, soll neuer Präsident des italienischen Fussballverbandes FIGC werden. Die Spieler- und Trainervereinigungen haben am Donnerstag, 29. Oktober 2026, seine Kandidatur offiziell unterstützt. Damit kommt es zum Machtkampf mit dem amtierenden Verbandskommissar Giovanni Malagò, hinter dem elf Serie-A-Vereine stehen. Die italienische Spielergewerkschaft AIC und der Trainerverband AIAC haben gemeinsam die erforderlichen Unterschriften für Gallianis Kandidatur gesammelt. Der 82-Jährige soll mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung und seinen Erfolgen bei Milan die anstehenden Reformen des italienischen Fussballs vorantreiben. Die Präsidentenwahl findet am 14. Dezember 2026 statt. Die Auseinandersetzung betrifft auch die Schweizer Nationalspieler in der Serie A. Manuel Akanji steht bei Inter Mailand unter Vertrag, Ardon Jashari bei der AC Milan. Entscheidungen des italienischen Verbandes über Wettbewerbsstrukturen, Nachwuchsförderung und sportliche Rahmenbedingungen beeinflussen auch ihre Vereine. Besonders bemerkenswert ist, dass ausgerechnet Inter zu den Unterstützern von Galliani gehört, während eine Mehrheit der Serie-A-Klubs Malagò bevorzugt.

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Milan und Inter präsentieren neues Stadion – Generali Stadium soll 2031 eröffnen

AC Milan und Inter Mailand haben am Donnerstag, 29. Oktober 2026, ihr neues gemeinsames Stadionprojekt präsentiert. Die künftige Arena trägt den Namen Generali Stadium, bietet Platz für rund 71'500 Zuschauer und soll 2031 eröffnet werden. Insgesamt planen die beiden italienischen Spitzenklubs Investitionen von etwa 2,3 Milliarden Euro. Das legendäre San Siro wird nach dem Umzug grösstenteils abgebrochen. Im Mailänder Castello Sforzesco stellten die Vereine gemeinsam mit den Architekturbüros Foster + Partners und MANICA das neue Stadionkonzept vor. Die Arena entsteht unmittelbar neben dem heutigen Giuseppe-Meazza-Stadion. Vorgesehen sind zwei kompakte Tribünenringe, steile Fankurven, moderne Hospitality-Bereiche und eine auffällige Aussenfassade, deren Beleuchtung sich den Vereinsfarben anpassen kann. Die Präsentation erfolgt nur zwei Tage vor dem Mailänder Derby zwischen Milan und Inter. Für die Schweizer Nationalspieler Manuel Akanji und Ardon Jashari könnte die neue Arena in einigen Jahren zur sportlichen Heimat werden. Bis dahin sollen beide Vereine weiterhin im traditionsreichen San Siro spielen.

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Juventus in der Sackgasse – Spalletti ratlos, Klubführung unter Druck

Juventus steckt in einer sportlichen Krise, die sich mit einem Trainingslager allein nicht beheben lässt. Nach dem 0:2 beim FC Genua zieht sich die Mannschaft von Luciano Spalletti von Freitagabend bis zum Heimspiel gegen Napoli am Sonntag ins Trainingszentrum Continassa zurück. Auch die Klubführung muss ihre Strategie hinterfragen. Geschäftsführer Giovanni Carnevali forderte am 29. Oktober mehr Verantwortung von den Spielern. Spalletti ordnete mit Zustimmung des Klubs das Trainingslager an. Juventus steht nach neun Serie-A-Runden mit 14 Punkten auf Platz acht und bereits elf Punkte hinter Inter und Lazio. Die 0:2-Niederlage in Genua legt die Probleme schonungslos offen. Kingsley Ehizibue (12.) und Tommaso Baldanzi (28.) trafen für die Gastgeber, bei denen der Schweizer Franz-Ethan Meichtry eingewechselt wurde. Auch die Klubführung steht in der Kritik.

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Ehemaliges Roma-Talent Diaby muss neun Jahre ins Gefängnis

Vom Nachwuchshoffnungsträger der AS Roma zum rechtskräftig verurteilten Entführer: Der ehemalige Fussballspieler Aboudramane Diaby muss neun Jahre ins Gefängnis. Italiens oberstes Gericht hat die Verurteilung wegen einer Entführung im Dezember 2022 in Rom endgültig bestätigt. Der frühere Verteidiger spielte einst für die Nachwuchsmannschaften der AS Roma und von Hellas Verona und schaffte später den Sprung in die Serie C. Die italienische Corte di Cassazione wies die Rechtsmittel gegen die Urteile zurück. Damit ist auch die fünfjährige Freiheitsstrafe gegen den Mittäter Osvaldo Isaac Jimenez Gonzalez rechtskräftig. Das Opfer, der damals 20-jährige Danilo Valeri, wurde in der Nacht auf den 23. Dezember 2022 vor einem Restaurant im römischen Stadtteil Ponte Milvio gewaltsam verschleppt. Die Geschichte sorgt im italienischen Fussball für Aufsehen, weil Diaby einst als vielversprechendes Nachwuchstalent galt. Während andere Spieler über die Nachwuchsausbildung der AS Roma den Weg in den Profifussball fanden, endete Diabys sportliche Laufbahn im Umfeld schwerer Straftaten. Das nun endgültige Urteil schliesst ein mehrjähriges Gerichtsverfahren ab.

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Milan verspielt Führung – Bologna schockt San Siro mit 4:2

Die AC Milan hat ihre erste Niederlage der laufenden Serie-A-Saison kassiert. Die Mannschaft von Trainer Rúben Amorim verliert am Mittwoch, 28. Oktober 2026, im heimischen San Siro gegen Bologna mit 2:4 (2:1). Trotz einer Pausenführung bricht Milan im zweiten Durchgang ein. Bolognas Samuel Mbangula wird mit drei Treffern zum Matchwinner. Dabei beginnt die Partie für die Mailänder zunächst vielversprechend. Nach dem frühen Rückstand durch Mbangula (8.) dreht Alphadjo Cissé mit einem Doppelpack (14./27.) das Spiel. Doch ein Eigentor von Davide Bartesaghi (60.) bringt Bologna zurück. Mbangula trifft anschliessend in der 62. und 86. Minute und besiegelt die überraschende Heimniederlage. Der Schweizer Nationalspieler Ardon Jashari steht bei Milan in der Startelf und absolviert die gesamte Begegnung im zentralen Mittelfeld. Für die Rossoneri kommt der Rückschlag zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt: Bereits am Samstag wartet das Mailänder Derby gegen Inter mit Manuel Akanji.

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Inter siegt dank zwei Eigentoren – Akanji vor Mailänder Derby

Inter Mailand bleibt in der italienischen Serie A ungeschlagen. Der Meister gewinnt am Mittwoch, 28. Oktober 2026, beim Tabellenletzten Venezia mit 2:0 und zieht an der Tabellenspitze mit Lazio Rom gleich. Für die Entscheidung sorgen zwei Eigentore innerhalb von zwei Minuten. Der Schweizer Nationalverteidiger Manuel Akanji kommt zur zweiten Halbzeit ins Spiel. Lange findet Inter gegen die kompakte Defensive der Gastgeber keine Lösung. Venezia erzielt seinerseits zwei Treffer, die wegen Abseits aberkannt werden. Erst in der 80. Minute lenkt Matías Moreno eine Hereingabe von Marcus Thuram ins eigene Tor. Zwei Minuten später unterläuft Redouane Halhal nach einem Eckball das zweite Eigentor. Mit 25 Punkten aus neun Spielen behauptet die Mannschaft von Cristian Chivu ihre Position an der Spitze der Serie A. Aus Schweizer Sicht steht Manuel Akanji im Mittelpunkt: Der Nationalspieler ersetzt zur Pause Yann Bisseck. Am Samstag, 31. Oktober, wartet mit dem Mailänder Derby gegen AC Milan bereits die nächste grosse Herausforderung.

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Juventus blamiert sich in Genua – Spalletti entschuldigt sich

Juventus Turin erlebt in der Serie A den nächsten bitteren Rückschlag. Die Mannschaft von Luciano Spalletti verliert am Mittwochabend beim FC Genua mit 0:2 und enttäuscht über weite Strecken. Kingsley Ehizibue und Tommaso Baldanzi entscheiden die Begegnung bereits in der ersten halben Stunde. Nach dem Schlusspfiff entschuldigt sich Spalletti bei den Fans und kritisiert den fehlenden Kampfgeist seiner Spieler. Vor 30'657 Zuschauern im Stadio Luigi Ferraris bringt Ehizibue die Gastgeber in der 12. Minute in Führung. Sein Abschluss wird von Andrea Cambiaso abgefälscht und ist für Juventus-Torhüter Guglielmo Vicario nicht mehr zu halten. In der 28. Minute erhöht Baldanzi nach einer schnellen Gegenbewegung auf 2:0. Die Turiner finden trotz zahlreicher Offensivaktionen keine Antwort. Für Genua ist es unter Trainer Daniele De Rossi der dritte Heimsieg in Serie. Juventus dagegen bleibt nach neun Meisterschaftsspielen bei 14 Punkten und fällt auf Rang acht zurück. Auch ein Schweizer steht im Mittelpunkt: Franz-Ethan Meichtry wird bei den Gastgebern in der 69. Minute eingewechselt und hilft mit, den Vorsprung über die Zeit zu bringen.

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Lazio demontiert Sassuolo mit 6:2 – Gattuso stürmt an die Spitze

Lazio Rom setzt seinen beeindruckenden Höhenflug in der Serie A fort. Die Mannschaft von Gennaro Gattuso gewinnt am Dienstag, 27. Oktober 2026, auswärts gegen Sassuolo mit 6:2 und übernimmt mit 25 Punkten die Tabellenführung. Bereits nach 18 Minuten führen die Römer mit 3:1. Tijjani Noslin trifft im zweiten Durchgang doppelt. Kenneth Taylor bringt Lazio schon in der zweiten Minute in Führung. Kristian Thorstvedt gleicht für Sassuolo aus, ehe Gustav Isaksen und Romano Floriani Mussolini den Vorsprung ausbauen. Nach einer Roten Karte gegen Thorstvedt in der 31. Minute spielt Sassuolo lange in Unterzahl. Sebastiano Esposito verkürzt trotzdem auf 2:3, doch Mattia Zaccagni stellt vor der Pause den Zwei-Tore-Abstand wieder her. Für Gattuso ist es der achte Sieg im neunten Meisterschaftsspiel. Lazio bleibt ungeschlagen und weist mit 22 erzielten Toren eine der stärksten Offensiven Italiens auf. Inter Mailand liegt drei Punkte zurück, hat allerdings eine Partie weniger absolviert. Der Schweizer Nationalverteidiger Manuel Akanji kann mit Inter am Mittwoch auswärts gegen Venezia den Druck auf den Spitzenreiter erhöhen.

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Croci-Torti im Blick von Europas Klubs – neue Namen kommen hinzu

Mattia Croci-Torti weckt zunehmend Interesse im europäischen Spitzenfussball. Nach Informationen von soccer.ch ist der erfolgreiche Trainer des FC Lugano inzwischen auch bei Fenerbahçe Istanbul und der SSC Napoli ein Thema. Bei Atalanta Bergamo beschäftigt sich Sportdirektor Cristiano Giuntoli ebenfalls mit dem Tessiner. Die AC Milan hatte Croci-Torti bereits zuvor auf dem Radar. Besonders interessant ist die Entwicklung in Istanbul. Fenerbahçe hat sich am Dienstag, 27. Oktober 2026, nach der 1:2-Derbyniederlage gegen Galatasaray von Trainer İsmail Kartal getrennt. In Neapel hat sich Präsident Aurelio De Laurentiis nach Informationen von soccer.ch über Sportdirektor Giovanni Manna bereits über Croci-Torti informieren lassen. Bei Atalanta wächst derweil der Druck auf Maurizio Sarri. Ein Abschied aus Lugano während der laufenden Saison gilt als äusserst unwahrscheinlich. Der 44-Jährige möchte seine erfolgreiche Arbeit im Tessin fortsetzen. Sollte er mit Lugano den Schweizer Meistertitel gewinnen, könnte im Sommer 2027 allerdings eine völlig neue Situation entstehen. Ein Wechsel zu einem Verein aus einer europäischen Topliga wäre dann durchaus denkbar.

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Douglas Luiz führt Juventus zum 2:0-Erfolg in Lecce

Juventus Turin findet in der Serie A auf die Siegerstrasse zurück. Die Mannschaft von Luciano Spalletti gewinnt am Sonntag, 25. Oktober 2026, auswärts bei US Lecce mit 2:0. Zum entscheidenden Spieler wird Douglas Luiz: Der Brasilianer bereitet das Führungstor von Weston McKennie vor und erzielt den zweiten Treffer selbst. Damit gelingt Juventus nach einer schwierigen Woche die erhoffte Reaktion. Vor 27'130 Zuschauern im Stadio Via del Mare bringt McKennie die Gäste in der 29. Minute nach einem überraschend ausgeführten Freistoss in Führung. Douglas Luiz erhöht in der 41. Minute mit einem Distanzschuss auf 2:0. Lecce steigert sich nach der Pause, bleibt vor dem gegnerischen Tor jedoch erfolglos. In der Nachspielzeit wird Kialonda Gaspar vom Platz gestellt. Auch aus Schweizer Sicht bietet die Begegnung eine interessante Geschichte. Der ehemalige YB-Offensivspieler Joël Monteiro wird bei Lecce zur Halbzeit eingewechselt, kann die fünfte Saisonniederlage aber nicht verhindern. Juventus verbessert sich dagegen auf 14 Punkte und rückt auf Tabellenplatz sieben vor. Bereits am Mittwoch wartet mit dem Auswärtsspiel gegen Genua die nächste Aufgabe.

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Atalanta verspielt Sieg beim 4:4-Spektakel gegen Frosinone

Acht Tore, zwei Doppeltorschützen und ein später Ausgleich: Atalanta Bergamo und Frosinone liefern sich am Sonntag, 25. Oktober 2026, ein spektakuläres Serie-A-Duell. Die Mannschaft von Maurizio Sarri führt zur Pause mit 3:2 und später nochmals mit 4:3, muss sich am Ende aber mit einem 4:4 begnügen. Aleksa Terzic sichert den Gästen in der 82. Minute einen verdienten Punkt. Vor 21'400 Zuschauern in der New Balance Arena bringt Romano Schmid Frosinone bereits nach 25 Sekunden in Führung. Nikola Krstovic gleicht aus, doch Schmid trifft erneut. Ederson per Penalty und Krstovic drehen die Partie noch vor der Pause. Nach dem Seitenwechsel gleichen Giacomo Calò und später Terzic für die Gäste aus, während Eljif Elmas zwischenzeitlich Atalantas vierten Treffer erzielt. Für Atalanta ist das Unentschieden ein weiterer Rückschlag. Die Bergamasken verbessern sich auf zehn Punkte aus acht Spielen und bleiben im Tabellenmittelfeld. Frosinone bestätigt dagegen seine überraschend starke Frühform und steht mit 14 Punkten auf Rang sechs. Besonders Farès Ghedjemis überzeugt bei den Gästen mit drei Torvorlagen.

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Fiorentina will Simone Inzaghi – Paratici plant Trainercoup für 2027

Die AC Fiorentina hat Simone Inzaghi als Wunschkandidaten für die kommende Saison ins Visier genommen. Nach Informationen von soccer.ch möchte Sportdirektor Fabio Paratici den früheren Inter-Trainer spätestens im Sommer 2027 nach Florenz holen. Inzaghi steht derzeit beim saudi-arabischen Spitzenklub Al-Hilal unter Vertrag, sein Arbeitspapier läuft am 30. Juni 2027 aus. Der 50-Jährige strebt nach seiner Zeit in Saudi-Arabien eine Rückkehr in die italienische Serie A an. Paratici beschäftigt sich bereits mit der sportlichen Ausrichtung für die nächste Saison. Inzaghi gilt dabei als bevorzugte Lösung für die Trainerposition der Fiorentina. Der Zeitpunkt könnte günstig sein: Nach zwei Jahren bei Al-Hilal steht der Italiener vor einer Entscheidung über seine weitere Karriere. Sein Berater Federico Pastorello hatte Anfang Oktober erklärt, dass Inzaghis Zukunft nach Saisonende neu beurteilt werde. Für Fiorentina wäre die Verpflichtung ein ambitionierter Schritt. Die Viola befindet sich nach einem schwierigen Saisonstart in einer sportlichen Neuorientierung. Paratici möchte den Klub langfristig wieder näher an die italienischen Spitzenmannschaften heranführen. Ein Trainer mit Inzaghis Erfahrung und Erfolgsbilanz könnte dabei eine zentrale Rolle übernehmen.

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Juventus verliert seine Identität – Wer stoppt den Niedergang?

Juventus Turin verliert nicht nur Fussballspiele. Der italienische Rekordmeister verliert seit Jahren etwas, das seinen Aufstieg zur europäischen Weltmacht überhaupt erst ermöglicht hat: seinen kompromisslosen Anspruch, gewinnen zu müssen. Seit dem letzten Scudetto 2020 ist die nationale Dominanz verschwunden. Das 0:3 gegen Lazio zeigt nun, wie tief die Krise reicht. Nicht nur Luciano Spalletti steht infrage, sondern eine Klubführung, die wiederholt Geld, Zeit und Vertrauen verspielt hat. Besonders alarmierend sind die Widersprüche in der Personalpolitik. Im April verlängerte Juventus Spallettis Vertrag bis 2028, obwohl die Champions-League-Qualifikation noch nicht gesichert war. Im Oktober erhielt Nico González einen neuen Vertrag bis 2030, nachdem er im Vorjahr noch an Atlético Madrid abgegeben worden war. Gleichzeitig meldet der Klub für 2025/26 einen Verlust von 66 Millionen Euro. Die Entscheidungen werfen die Frage auf, ob Juventus überhaupt noch nach einer langfristigen sportlichen Strategie handelt. Für Millionen Anhänger in Italien und weltweit steht weit mehr als eine enttäuschende Saison auf dem Spiel. Juventus gehört der Agnelli-Elkann-Familie seit Generationen und ist eine der bedeutendsten Fussballmarken Europas. Auch in der Schweiz besitzt der Klub eine grosse Anhängerschaft. Doch internationaler Ruhm schützt nicht vor einem schleichenden Prestigeverlust. Wenn sich ein Verein dieser Grösse über Jahre mit Mittelmass arrangiert, beschädigt er sein eigenes Fundament.

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Dibu Martínez nach heftigem Zusammenprall operiert – Chelsea verliert seinen Weltmeister

Schwerer Rückschlag für den FC Chelsea: Weltmeistertorhüter Emiliano «Dibu» Martínez hat sich beim 2:0-Auswärtssieg gegen Everton am Samstag, 17. Oktober 2026, den Kiefer gebrochen. Der 34-jährige Argentinier prallt im zweiten Durchgang mit Verteidiger Jarrad Branthwaite zusammen und muss nach längerer Behandlung auf einer Trage abtransportiert werden. Inzwischen wurde Martínez erfolgreich operiert und rechnet mit einer mehrwöchigen Pause. Der folgenschwere Zusammenstoss ereignet sich bei einem hohen Ball im Hill Dickinson Stadium in Liverpool. Martínez versucht, eine Freistossflanke abzufangen, und kollidiert dabei mit Branthwaite. Die medizinischen Betreuer versorgen den Torhüter rund acht Minuten lang auf dem Spielfeld. Anschliessend wird er in ein Spital gebracht, wo Untersuchungen den Kieferbruch bestätigen. Für Chelsea kommt der Ausfall in einer wichtigen Phase der Saison. Der Londoner Klub hatte zuletzt beim 5:1-Heimsieg gegen Bournemouth seine Offensivstärke demonstriert. Gegen Everton sorgt Pedro Neto mit zwei Treffern für den nächsten Erfolg. Nun muss Trainer Xabi Alonso allerdings vorübergehend ohne seinen erfahrenen Stammtorhüter auskommen. Der junge Belgier Mike Penders erhält dadurch eine grosse Chance.

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