Europa

Nur eine Minute: Garcia hofft bei Marseille auf die Wende

Für Ulisses Garcia hat die neue Saison bei Olympique Marseille denkbar schwierig begonnen. Der 30-jährige Schweizer Verteidiger kam in den ersten vier Pflichtspielen zusammen auf lediglich eine Einsatzminute. Der heutige Europa-League-Auftakt bei Beşiktaş Istanbul könnte für Garcia deshalb zur wichtigen Gelegenheit werden. Nicht nur persönlich läuft es für den früheren YB-Spieler bislang schlecht. Marseille verlor seine letzten drei Partien in der Ligue 1 und steht nach vier Spieltagen lediglich auf Rang 13. Garcia hofft nun darauf, dass der Start der Europa League und die zunehmende Mehrfachbelastung Trainer Bruno Génésio zu mehr Rotation bewegen. Für den Schweizer geht es dabei auch um seine Perspektive in der Nationalmannschaft. Bei der WM gehörte Garcia lediglich zum Abrufkader, regelmässige Spielpraxis in Marseille würde seine Chancen auf eine Rückkehr erhöhen. Einfacher wird das Programm allerdings nicht: Nach Beşiktaş wartet bereits am Sonntag Paris Saint-Germain, das zuletzt seinen ersten Ligue-1-Sieg der Saison feierte.

Weiterlesen

JJ Gabriel will weg – United kämpft um 15-jähriges Supertalent

Manchester United droht eines seiner grössten Nachwuchstalente zu verlieren. Der erst 15-jährige JJ Gabriel hat den Klub formell aufgefordert, seine Registrierung aufzuheben und möchte Old Trafford verlassen. United wurde von diesem Schritt überrascht und versucht weiterhin, den hoch gehandelten Offensivspieler zum Bleiben zu bewegen. Gabriel hätte am Mittwoch beim League-Cup-Spiel gegen Brighton erstmals zum erweiterten Profikader gehören sollen. Nach seinem Abgangswunsch wurde er jedoch nicht berücksichtigt. Laut Sky Sports soll unter anderem die bisherige Einsatzzeit eine Rolle bei seiner Entscheidung spielen. Manchester United hält die Situation dennoch für lösbar und kann die Registrierung des Teenagers nicht einfach einseitig aufheben. Dass um einen 15-Jährigen ein derartiges Tauziehen entsteht, hat sportliche Gründe. Gabriel erzielte in der vergangenen Saison 20 Tore in 21 Partien der U18 Premier League und wurde als erster Spieler überhaupt zum U18-Spieler der Saison gewählt. Vor wenigen Tagen gelang ihm zudem beim 5:0 gegen Sabah ein Hattrick in der UEFA Youth League. Während die Profis von Manchester United gegen Sabah in die Champions League zurückkehrten, sorgte Gabriel parallel bei den Junioren für Aufsehen.

Weiterlesen

Nadine Riesen erobert Stammplatz bei West Ham

Nadine Riesen ist bei West Ham United in kürzester Zeit zur Stammspielerin geworden. Die 26-jährige Schweizer Nationalspielerin stand in den ersten beiden Partien der neuen Women's-Super-League-Saison jeweils in der Startelf und spielte beide Male über die volle Distanz. Nach ihrem Sommerwechsel von Eintracht Frankfurt ist die Ostschweizerin damit sportlich sofort in England angekommen. Riesen wird von Trainerin Rita Guarino auf der rechten Abwehrseite eingesetzt. Nach der 1:3-Auftaktniederlage bei Tottenham Hotspur gelang West Ham im zweiten Ligaspiel mit einem 2:1 gegen die London City Lionesses der erste Saisonsieg. Riesen absolvierte erneut die kompletten 90 Minuten und festigte damit früh ihre Position im Team. Für Schweizer Fussballfans ist West Ham in dieser Saison besonders interessant. Neben Riesen stehen mit Seraina Piubel und Leila Wandeler zwei weitere Schweizer Nationalspielerinnen im Kader der Hammers. Das Trio dürfte auch mit Blick auf die kommenden Aufgaben der Schweizer Frauen-Nati in den WM-Playoffs verstärkt im Fokus stehen.

Weiterlesen

Klopp nominiert 44 Spieler – Sané und Undav fehlen

Jürgen Klopp setzt bei seinem ersten Aufgebot als deutscher Bundestrainer ein deutliches Zeichen. Für die vier Nations-League-Spiele gegen die Niederlande, Griechenland und Serbien nominiert der 59-Jährige insgesamt 44 Spieler, verteilt auf zwei Kaderblöcke. Prominente Namen wie Leroy Sané und Deniz Undav fehlen, während zahlreiche Neulinge ihre Chance erhalten. Für die ersten beiden Partien am 24. September in Amsterdam gegen die Niederlande und am 27. September in Augsburg gegen Griechenland stehen zunächst 24 Spieler bereit. Danach wird kräftig gewechselt: Für die Begegnungen gegen Serbien am 1. Oktober in München und Griechenland am 4. Oktober in Thessaloniki stossen 20 weitere Akteure zur Nationalmannschaft. Insgesamt befinden sich 16 Spieler im erweiterten Aufgebot, die noch kein A-Länderspiel absolviert haben. Klopp beginnt seine Amtszeit damit mit einem personellen Neustart nach dem enttäuschenden WM-Aus gegen Paraguay. Gleichzeitig fehlen weitere langjährige Nationalspieler: Antonio Rüdiger hatte seine internationale Karriere bereits beendet. Über den Rücktritt von Antonio Rüdiger nach 86 Länderspielen hatten wir Anfang September berichtet. Nun wird sichtbar, wie stark Klopp die Mannschaft für den nächsten Zyklus verändert.

Weiterlesen

Die 10 erfolgreichsten Fussballklubs Europas aller Zeiten

Real Madrid ist gemessen an den gewonnenen offiziellen UEFA-Klubwettbewerben mit grossem Abstand der erfolgreichste Fussballklub Europas. Die Königlichen haben 23 UEFA-Titel gesammelt und liegen damit neun Trophäen vor dem AC Milan und dem FC Barcelona. Grundlage dieser Rangliste sind ausschliesslich die fünf grossen von der UEFA geführten europäischen Klubwettbewerbe. Gezählt werden der Europapokal der Landesmeister beziehungsweise die Champions League, UEFA-Cup beziehungsweise Europa League, Conference League, Europapokal der Pokalsieger und UEFA Super Cup. Diese Methode ermöglicht einen deutlich saubereren historischen Vergleich als die blosse Addition aller nationalen Meisterschaften, Pokale, Ligapokale und Supercups, deren Bedeutung sich zwischen den einzelnen Ländern stark unterscheidet. Das Ergebnis zeigt zugleich, wie unterschiedlich Europas grosse Klubs ihre internationale Erfolgsgeschichte geschrieben haben. Real Madrid dominiert vor allem die Champions League, Sevilla verdankt seinen Platz in den Top 10 hauptsächlich sieben Triumphen im UEFA-Cup beziehungsweise der Europa League. Chelsea wiederum ist der einzige Klub dieser Spitzengruppe, der Champions League, Europa League, Conference League und Pokalsieger-Cup gewinnen konnte.

Weiterlesen

Amenda verletzt sich vor dem Nati-Zusammenzug

Aurèle Amenda hat sich beim 1:3 von Coventry City gegen Aston Villa im League Cup verletzt. Der 23-jährige Schweizer Innenverteidiger musste bereits in der 12. Minute ausgewechselt werden und verliess den Platz gestützt. Eine offizielle Diagnose zur Schwere der Verletzung liegt bislang nicht vor. Amenda hatte wie in sämtlichen bisherigen Premier-League-Partien von Coventry in der Startelf gestanden. Nach einem frühen Rückstand durch Tammy Abraham in der 7. Minute war für den Schweizer der Abend jedoch schnell beendet. Ethan Pinnock ersetzte ihn. Zur genauen Verletzung gibt es unterschiedliche Angaben: Während britische Berichte eine Blessur im Bereich des Knöchels vermuten, wurde andernorts die Wade genannt. Entscheidend ist deshalb vorerst nur, dass weitere Untersuchungen Klarheit bringen müssen. Der Zeitpunkt ist für Amenda besonders ungünstig. Die Schweizer Nationalmannschaft startet am 26. September in Skopje gegen Nordmazedonien in die neue Nations-League-Kampagne, drei Tage später folgt das Auswärtsspiel gegen Schottland. Amenda gehörte zuletzt zum Kreis der Nationalmannschaft und war auch bei der WM 2026 dabei. Noch am Wochenende hatte er beim 0:5 von Coventry gegen Brighton über die gesamten 90 Minuten auf dem Platz gestanden.

Weiterlesen

Xhaka führt Sunderland zum historischen Europacup-Sieg

Granit Xhaka hat Sunderland bei der Rückkehr auf die europäische Bühne zu einem historischen Sieg geführt. Die «Black Cats» bezwingen AZ Alkmaar zum Auftakt der Europa-League-Ligaphase im Stadium of Light mit 1:0. Enzo Le Fée erzielt in der 66. Minute per Penalty den einzigen Treffer des Abends. Sunderland übernimmt vor heimischem Publikum früh die Initiative und erarbeitet sich mehrere Möglichkeiten. Le Fée scheitert vor der Pause unter anderem am Pfosten, während AZ nach dem Seitenwechsel zunächst besser ins Spiel findet. Die Entscheidung fällt schliesslich nach 64 Minuten: Weslley Patati bringt Le Fée im Strafraum zu Fall. Der Franzose übernimmt selbst die Verantwortung und verwandelt zwei Minuten später sicher zum 1:0. Für Xhaka ist der Erfolg ein besonderer Abend. Der Schweizer Nati-Captain führt Sunderland auch im Europacup als Captain an und übernimmt im zentralen Mittelfeld viel Verantwortung. Erst am Mittwoch hatten wir über Sunderlands Europacup-Rückkehr nach 53 Jahren berichtet. Nun endet das lange Warten gleich mit einem Sieg.

Weiterlesen

Croci-Tortis Name kursiert in Mailand – Amorim unter Druck

Nach der 0:2-Heimniederlage der AC Milan gegen Benfica wächst der Druck auf Trainer Rúben Amorim deutlich. Nach Informationen aus Mailänder Fussballkreisen fällt in den Diskussionen um mögliche Alternativen inzwischen auch der Name von Lugano-Trainer Mattia Croci-Torti. Konkrete Gespräche zwischen Milan und dem 44-jährigen Tessiner sind derzeit allerdings nicht bestätigt. Amorim war erst im Sommer mit grossen Erwartungen nach Mailand gekommen und erhielt einen kostspielig verstärkten Kader. Rund 165 Millionen Euro investierten die Rossoneri während des Sommer-Transferfensters – so viel wie kein anderer Serie-A-Klub. Allein Gonçalo Ramos und Diego Moreira gehören mit Ablösesummen von bis zu 74 beziehungsweise 65 Millionen Euro inklusive möglicher Boni zu den teuersten Transfers des italienischen Sommers. Entsprechend hoch sind die Erwartungen an den portugiesischen Trainer. Croci-Tortis Name kommt ausgerechnet in einer Phase auf, in der sein FC Lugano sportlich für Furore sorgt. Die Tessiner schlugen St. Gallen am Mittwochabend mit 4:1, führen die Super League an und sind mittlerweile seit 17 Pflichtspielen ungeschlagen. Damit hat Lugano den Vereinsrekord aus dem Jahr 2020 eingestellt. Bereits vor dem Spiel hatten wir über den Angriff von Croci-Tortis Mannschaft auf die historische Bestmarke berichtet.

Weiterlesen

Jashari startet – Milan verliert 0:2 gegen Benfica

Die AC Milan ist mit einer Heimniederlage in die Europa League gestartet. Die Rossoneri verlieren im San Siro gegen Benfica Lissabon mit 0:2. Der Schweizer Nationalspieler Ardon Jashari steht erstmals in dieser Europacup-Saison in der Startelf und wird nach 73 Minuten durch Adrien Rabiot ersetzt. Benfica geht bereits in der 16. Minute in Führung. Fredrik Aursnes findet Dodi Lukébakio auf der rechten Seite, der Belgier zieht nach innen und trifft mit dem linken Fuss ins lange Eck. Die Portugiesen bleiben gefährlich: Wenige Minuten später verliert Milan im Aufbau den Ball, Georgiy Sudakov zieht von der Strafraumgrenze ab und trifft den Pfosten. Milan findet offensiv dagegen nur selten Lösungen und geht mit einem 0:1-Rückstand in die Pause. Für Jashari ist es nach dem Nichteinsatz beim 2:2 gegen Lazio Rom wieder eine Chance von Beginn weg. Der 24-Jährige bildet gemeinsam mit Yunus Musah das zentrale Mittelfeld. Kurz vor der Pause versucht Jashari selbst den Abschluss: Sein Linksschuss von der Strafraumgrenze geht jedoch über das Tor.

Weiterlesen

Dominik Schmid drängt zurück in die Schweizer Nati

Dominik Schmid hat sich nach seinem Wechsel vom FC Basel zu Red Bull Salzburg schnell einen Stammplatz erarbeitet und macht nun erneut Ansprüche auf die Schweizer Nationalmannschaft geltend. Der 28-jährige Linksverteidiger kam bei seinem neuen Klub in neun der ersten zehn Pflichtspiele zum Einsatz. Auf sein Debüt für die A-Nati wartet Schmid trotz zweier früherer Aufgebote weiterhin. Nach drei Jahren und insgesamt 134 Pflichtspielen für den FC Basel verliess Schmid im Sommer erstmals dauerhaft die Schweiz. Salzburg stattete den Aargauer mit einem Vertrag bis 2030 aus. Der Schritt nach Österreich hat sich sportlich bislang ausgezahlt: Schmid gehört unter Trainer Danny Röhl regelmässig zur Startformation und absolviert einen grossen Teil seiner Einsätze über die volle Spielzeit. Die Nationalmannschaft bleibt für Schmid deshalb ein grosses Thema. «Ich habe schon das Gefühl, dass ich es verdient habe», sagt der Verteidiger mit Blick auf eine erneute Nomination. Der Zeitpunkt ist interessant: Ende September beginnt für die Schweiz die neue Nations-League-Kampagne. Den kompletten Fahrplan der Schweizer Nati in der Nations League haben wir bereits zusammengefasst.

Weiterlesen

Como und Atalanta sollen Boteli beobachten

Winsley Boteli sorgt mit seinem starken Saisonstart weiterhin für internationales Interesse. Nach früheren Vorstössen mehrerer europäischer Klubs werden nun auch die beiden Serie-A-Vereine Como und Atalanta mit dem 20-jährigen Stürmer des FC Sion in Verbindung gebracht. Bestätigte Verhandlungen oder ein konkretes Angebot der beiden italienischen Klubs gibt es bislang allerdings nicht. Boteli hat sich mit zwölf Toren in 13 Pflichtspielen in den Fokus gespielt. Besonders sein Hattrick auswärts gegen Ajax und sein Doppelpack beim 2:1-Sieg in Basel sorgten international für Aufmerksamkeit. Auch als Vorbereiter ist der Schweizer U21-Nationalspieler wertvoll und gehört zu den entscheidenden Figuren des starken Sittener Saisonstarts. Für Sion besteht derzeit kein unmittelbarer Verkaufsdruck. Der Klub verpflichtete Boteli erst im Mai definitiv von Borussia Mönchengladbach und stattete ihn mit einem Vertrag bis Juni 2030 aus. Bereits im Sommer gab es deutlich konkreteres Interesse: Wie wir im Beitrag über das Interesse von Galatasaray und weitere Millionen-Offerten für Boteli berichteten, wollte Präsident Christian Constantin sein Sturmjuwel selbst bei sehr hohen Summen nicht ziehen lassen.

Weiterlesen

Kacuri entscheidet sich für Kosovo statt Schweiz

Dion Kacuri steht vor einem Wechsel zur kosovarischen A-Nationalmannschaft. Der 22-jährige Mittelfeldspieler, der bislang für verschiedene Schweizer Nachwuchsauswahlen und achtmal für die U21 zum Einsatz kam, hat nach übereinstimmenden Medienberichten eine Einladung von Kosovo-Trainer Franco Foda angenommen. Eine offizielle Bestätigung des definitiven Kosovo-Aufgebots steht allerdings noch aus. Kacuri besitzt die Schweizer und die kosovarische Staatsbürgerschaft und war bislang fest in die Nachwuchsstruktur des Schweizerischen Fussballverbands eingebunden. Für die Schweizer U21 absolvierte er acht Länderspiele mit insgesamt 379 Einsatzminuten und erzielte dabei ein Tor. Noch am 31. März stand der zentrale Mittelfeldspieler beim 2:1 in der EM-Qualifikation gegen Estland während der gesamten 90 Minuten auf dem Platz. Für den Schweizer Fussball wäre es innert kurzer Zeit ein weiterer Abgang eines Spielers mit Doppelbürgerschaft. Zuletzt hatte sich bereits Alessandro Romano für Italien statt für die Schweiz entschieden. Bei Kacuri ist die Verbindung zum SFV ebenfalls ausgeprägt: Insgesamt bestritt er nach Angaben seines aktuellen Klubs 18 Spiele für Schweizer Nachwuchsauswahlen.

Weiterlesen

Xhaka führt Sunderland nach 53 Jahren zurück nach Europa

Für Granit Xhaka und Sunderland beginnt am Mittwochabend ein historisches Kapitel. Der englische Traditionsklub empfängt um 21.00 Uhr AZ Alkmaar zum Auftakt der Europa-League-Ligaphase und bestreitet damit erstmals seit 1973 wieder ein Europacup-Spiel. Der Schweizer Nationalmannschafts-Captain führt Sunderland im Stadium of Light als Captain aufs Feld. Mehr als fünf Jahrzehnte mussten die Fans auf diesen Moment warten. Sunderland war zuletzt in der Saison 1973/74 im Europapokal der Pokalsieger vertreten. Damals setzten sich die Engländer zunächst gegen Vasas Budapest durch, ehe in der zweiten Runde gegen Sporting Lissabon Endstation war. Nun kehrt der Klub nach seinem siebten Platz in der Premier League auf die europäische Bühne zurück. Für Xhaka ist Europacup-Fussball dagegen vertrautes Terrain. Der 33-Jährige stand bereits 2019 mit Arsenal und 2024 mit Bayer Leverkusen im Final der Europa League. In Sunderland ist er inzwischen Führungsspieler und Captain. Zuletzt musste er mit seinem Team beim 0:2 gegen seinen früheren Klub Arsenal eine Niederlage hinnehmen. Gegen Alkmaar soll nun die Reaktion folgen.

Weiterlesen

Champions-League-Final 2028 steigt in München – UEFA vergibt Endspiele bis 2029

Der Champions-League-Final kehrt 2028 nach München zurück. Das UEFA-Exekutivkomitee hat die Austragungsorte der wichtigsten europäischen Klubfinals für 2028 und 2029 bestimmt. Neben München und Barcelona als Gastgeber der Königsklasse wurden auch die Finals der Europa League, Conference League und Women’s Champions League vergeben – und mit Biel erhält die Schweiz 2027 einen UEFA-Finalevent. Die Münchner Fussball Arena ist 2028 erneut Schauplatz des wichtigsten europäischen Klubspiels. Erst 2025 fand dort der Champions-League-Final statt, nun erhält München drei Jahre später bereits wieder den Zuschlag. 2029 zieht die Königsklasse weiter nach Barcelona: Der Final wird im Camp Nou ausgetragen. Die konkreten Spieltage der Finals 2028 und 2029 hat die UEFA noch nicht veröffentlicht. Auch in den anderen Wettbewerben stehen die Austragungsorte fest. Die Europa League geht 2028 nach Bukarest und 2029 nach Belgrad, die Conference League 2028 nach Turin und 2029 nach Budapest. Bei den Frauen erhielt Lyon den Zuschlag für 2028, Cardiff richtet den Women’s-Champions-League-Final 2029 aus. Dazu kommen Amsterdam und Astana als Gastgeber des UEFA Super Cups.

Weiterlesen

Okafor trifft traumhaft – Leeds schiesst Newcastle 4:1 ab

Noah Okafor hat sein erstes Premier-League-Tor der neuen Saison erzielt. Der Schweizer traf beim überzeugenden 4:1-Heimsieg von Leeds United gegen Newcastle United in der 59. Minute mit einem sehenswerten Halbvolley zum zwischenzeitlichen 4:0. Leeds bleibt damit nach vier Meisterschaftsspielen ungeschlagen und klettert auf Rang 3. Die Mannschaft von Daniel Farke hatte die Partie im Elland Road bereits vor der Pause praktisch entschieden. Leeds führte nach 45 Minuten mit 3:0 und setzte Newcastle mit hohem Tempo und aggressivem Pressing permanent unter Druck. Nach dem Seitenwechsel sorgte Okafor für den Höhepunkt des Abends: Nach einer abgewehrten Hereingabe nahm der 26-Jährige den Ball ausserhalb des Strafraums direkt mit links und setzte seinen Halbvolley via Innenpfosten ins entfernte Eck. Für Okafor ist es der erste Treffer in der Premier League 2026/27. In den ersten drei Ligapartien war der Schweizer noch ohne Tor geblieben. Sein Erfolgserlebnis kommt nur wenige Tage nach seinem öffentlich erklärten vorläufigen Rückzug aus der Schweizer Nationalmannschaft und dürfte ihm sportlich zusätzlich Selbstvertrauen geben.

Weiterlesen

Juventus steckt seit sechs Jahren fest – Spallettis Zahlen täuschen

Bei Juventus ist die Krise längst strukturell. Seit dem letzten Scudetto 2019/20 sind sechs komplette Meisterschaften ohne Titel vergangen, 2025/26 endete sogar mit Platz sechs und dem Verpassen der Champions League. Die Reaktion war drastisch: Im Sommer wurde die operative und sportliche Führung umgebaut – geblieben ist ausgerechnet Luciano Spalletti, dessen Bilanz nach fast einem Jahr zwar ordentlich aussieht, den Ansprüchen des Rekordmeisters aber nicht genügt. Das 2:3 bei Sassuolo ist deshalb nicht einfach eine frühe Niederlage in der neuen Saison. Juventus steht nach vier Spieltagen bei sieben Punkten, nachdem zuvor Frosinone und Parma bezwungen worden waren und gegen Milan ein 1:1 resultierte. Doch der Blick auf die vergangenen Jahre zeigt das eigentliche Problem: Seit 2020 landete Juventus in der Serie A auf den Plätzen 4, 4, 7, 3, 4 und 6. Die Mannschaft, die zuvor neun Meisterschaften in Serie gewonnen hatte, befindet sich inzwischen im siebten Anlauf auf den nächsten Scudetto. Der vergangene Sommer war entsprechend kein Zeichen von Kontinuität, sondern die Konsequenz eines sportlichen Fehlschlags. CEO Damien Comolli verliess Juventus am 12. Juni 2026 nach nur einem Jahr mit sofortiger Wirkung. Offiziell sprach der Klub von einem Rücktritt beziehungsweise einer Trennung im gegenseitigen Einvernehmen. Noch am selben Tag wurde Giovanni Carnevali zum neuen CEO und General Manager ernannt. Anfang Juli folgte mit Frederic Massara als Chief Football Officer eine weitere zentrale Neubesetzung, während Giorgio Chiellini eine neue Führungsfunktion als Chief Club Affairs Officer übernahm und Marco Ottolini Sporting Director blieb.

Weiterlesen

Kobel bei Real Madrid angeboten – Königliche beobachten Schweizer

Gregor Kobel ist bei Real Madrid auf dem Radar. Nach Informationen der spanischen Sportzeitung «AS» wurde der Schweizer Nationalgoalie den Königlichen angeboten, deren Scoutingabteilung den 28-Jährigen aufmerksam verfolgt. Konkrete Transferverhandlungen gibt es allerdings nicht – Real setzt weiterhin klar auf Thibaut Courtois. Der belgische Stammgoalie steht unmittelbar vor einer Vertragsverlängerung bis Juni 2028. Real Madrid sieht deshalb aktuell keinen Anlass, auf der Torhüterposition aktiv zu werden. Kobel gilt vielmehr als eine der hochklassigen Alternativen, die der spanische Rekordmeister für die Zukunft im Blick behält. Für den Schweizer ist allein die Beobachtung durch Real Madrid eine weitere Bestätigung seines internationalen Stellenwerts. Kobel gehört seit Jahren zu den Leistungsträgern von Borussia Dortmund und wurde zuletzt auch für die Auszeichnung als bester Torhüter rund um den Ballon d’Or nominiert. Beim BVB besitzt er einen Vertrag bis zum 30. Juni 2028.

Weiterlesen

24. Penalty entscheidet – Schweiz holt EM-Bronze

Die Schweizer Beachsoccer-Nati beendet die Europameisterschaft in Viareggio mit der Bronzemedaille. Im Spiel um Platz 3 gegen Dänemark steht es nach regulärer Spielzeit und Verlängerung 8:8, ehe die Entscheidung in einem aussergewöhnlich langen Penaltyschiessen fällt. Erst der 24. Versuch bringt der Schweiz den Podestplatz. Dabei hätte das Team von Nationaltrainer Angelo Schirinzi die Partie schon früher entscheiden können. Im Schlussdrittel führt die Schweiz mit 7:5, kassiert aber noch zwei Gegentreffer. Gerade einmal 22 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit gelingt Dänemark der Ausgleich zum 7:7. Die Schweiz reagiert in der Verlängerung nochmals. Glenn Hodel erzielt das 8:7 und bringt die Nati erneut ganz nahe an die Bronzemedaille. Doch wiederum hält die Führung nicht: Villads de Fries gleicht sechs Sekunden vor Ablauf der dreiminütigen Verlängerung zum 8:8 aus. Einen Tag nach dem klaren 4:10 im Halbfinal gegen Gastgeber Italien zeigt die Schweiz damit grosse Moral.

Weiterlesen

Empfehlungen