Infantino erhält Rückendeckung aus Asien – Schweiz bleibt auf Distanz
Gianni Infantino erhält im Kampf um seine Wiederwahl als FIFA-Präsident wichtige Unterstützung aus Asien. Der asiatische Fussballverband AFC stellt sich am Freitag, 23. Oktober 2026, beim ausserordentlichen Kongress in Tokio öffentlich hinter den Walliser. Präsident Scheich Salman bin Ebrahim Al Khalifa sichert Infantino seine Unterstützung für eine weitere Amtszeit zu. Noch im August hatte die AFC dessen Führungsstil scharf kritisiert. Die Kehrtwende erfolgt nach wochenlangen Auseinandersetzungen um das inzwischen aufgegebene Milliardenprojekt FIFA Forward Enterprise. Dabei sollten private Investoren an kommerziellen Aktivitäten rund um die FIFA-Wettbewerbe beteiligt werden. Die asiatische Führung hatte gemeinsam mit der UEFA und Concacaf einen grundlegenden Vertrauensbruch beanstandet. Nun spricht Salman von Zusammenarbeit und einem gemeinsamen Weg nach vorne. Aus Schweizer Sicht ist die Entwicklung besonders bemerkenswert. Der Schweizerische Fussballverband hat seine Unterstützung für Infantino am 25. September ausdrücklich zurückgezogen. SFV-Präsident Peter Knäbel verlangt weiterhin Transparenz und nachvollziehbare Entscheidungsprozesse. Während der Schweizer Heimatverband auf Distanz bleibt, erhält Infantino aus Asien und Afrika bedeutende Rückendeckung für die Wahl vom 18. März 2027.
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