China verbannt Mbappé aus dem Fernsehen – Real Madrid entschuldigt sich
Kylian Mbappé steht in China nach einem Scherz über Mao Zedong massiv unter Druck. Chinesische Unternehmen beenden ihre Sponsoringverträge mit dem Superstar von Real Madrid, seine Social-Media-Konten werden eingeschränkt und das Staatsfernsehen setzt Übertragungen der spanischen La Liga aus. Obwohl sich der 27-jährige Franzose entschuldigt hat, zieht der Konflikt immer weitere Kreise. Auslöser ist ein älterer Ausschnitt aus der französischen Gesprächssendung "The Bridge", der sich in den chinesischen sozialen Netzwerken verbreitete. Mbappé sprach darin über eine Fotomontage, auf der sein Gesicht auf den Körper eines vermeintlichen chinesischen Diktators gesetzt wurde. Gemeint war offenbar Mao Zedong. Die Bemerkung löste in China heftige Reaktionen aus. Für Real Madrid entwickelt sich der Vorfall zu einem wirtschaftlichen und diplomatischen Problem. China gehört zu den wichtigsten internationalen Absatzmärkten des spanischen Rekordmeisters. Der Konflikt trifft den Verein ausgerechnet in einer sportlich erfolgreichen Phase: Mbappé hatte zuletzt mit zwei Toren im Clásico gegen Barcelona für Schlagzeilen gesorgt. Nun steht seine öffentliche Wahrnehmung ausserhalb des Spielfelds im Mittelpunkt.
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